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Nationaler GeoPark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft

erstellt von aloos zuletzt verändert: 17.11.2016 12:14 — abgelaufen

Der GeoPark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft befindet sich im Südosten von Mecklenburg-Vorpommern. Er umfasst eine Fläche von 4880 Quadratkilometern; fast 90 Prozent dieser Flächze liegen innerhalb der Regionalen Planungsregion "Mecklenburgische Seenplatte". Kleinere Gebiete befinden sich in den Räumen Teterow und Strasburg-Jatznick. Durch seine Höhenzüge, Großseen und langgestreckte Flusstäler ist das Landschaftsbild sehr reizvoll und abwechselungsreich.

Dass die Gegend heute so aussieht, wie sie aussieht, liegt an einer Eiszeit: Die Oberfläche der GeoPark-Region wurde in den letzten ca. 25 000 Jahren während der sog. Weichsel-Kaltzeit und der anschließenden Warmzeit (Holozän) geformt. Erst seit 10 000 Jahren ist die GeoPark-Region eisfrei.

In weiten Sanderflächen vor dem ehemaligen Eis-Rand hat sich der vom Eis aufgenommene und durch Schmelzwasser sortierte Kies und Sand abgelagert. Im Rückland der Endmoräne breitet sich eine weite Grundmoränenlandschaft aus. Hier kann man typische Oser besuchen (zum Beispiel den Stavenhagener Os mit einer Länge von ca. 30 km). Auch Erosionsrinnen, Seerinnen oder Flusstalungen, die auf das Spaltennetz des Inlandeises kann man entdecken.

Auch die großen Seen im GeoPark
darunter die Müritz, mit 110 Quadratkilometern der größte deutsche Binnensee -- verdanken ihre Entstehung dem Eis: Gletscherschurf, Aufstauen von Toteis und die Erosion durch eiszeitliche Entwässerung hinterließen diese Spuren.

Träger des GeoParks ist der Geowissenschaftliche Verein Neubrandenburg e. V. Ehrenamtliche Gremien (Beirat, Lenkungsgruppe) legen die Leitlinien und Tagesaufgaben für die Geopark-Entwicklung fest. Koordinatoren unterstützen die Arbeiten in den Aktionszentren und organisieren die Vermarktung des GeoParks als ein Markenzeichen der Region.

Weitere Informationen zum finden Sie auf den entsprechenden Seiten des GeoParks Mecklenburgische Eiszeitlandschaft