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Forschung fühlen, hören, sehen

erstellt von aahke zuletzt verändert: 17.11.2016 12:06 — abgelaufen

Science Center werden auch Hands-on-Museum genannt, denn hier sind die Besucher aufgefordert, selbst „Hand anzulegen“.  Durch eigenständiges, spielerisches Experimentieren in „Mitmachausstellungen“  werden den Besuchern technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Phänomene nahe gebracht. Bei den Exponaten heißt es nicht „Berühren verboten“, sondern „Anfassen erwünscht“.  Der Amerikaner Frank Oppemheimer hat im Jahr 1969 bereits das erste Science Center in Kalifornien eröffnet – das Exploratorium San Francisco.

In Science Centern steht das aktive Erleben, Ausprobieren und Mitmachen im Vordergrund.

Besucher des Universum Science Center Bremen gehen im Bauch des stählernen Walgebäudes auf verschiedene Expeditionen: biologisch zu sich selbst als Mensch, geologisch aus dem Erdinneren, durch die Erdkruste, die Tiefen des Meeres bis an die Oberfläche und den Kosmos, der unsere Welt darstellt. Zahlreiche technische Exponate, Experimente und ein Erlebnispark zum Thema Bewegung machen das Universum Science Center zu einem Erlebnis für Kinder, Eltern und Großeltern.

Phaenomenal geht es im Wolfsburger Science Center seit  zwei Jahren zu. Dabei setzt das Phaeno nicht nur auf interaktive Exponate rund um technische und naturwissenschaftliche Themen, sondern bietet auch ein umfangreiches Programm für Schüler aller Altersklassen. In der Mitmach-Werkstatt und beim Experimentieren im Phaeno-Labor erfahren Besucher Wissenschaft und Technik hautnah. Life-Experimente-Shows stehen genauso wie Berufsinformationstage und Kunstausstellungen mit auf dem Veranstaltungsprogramm des Phaeno.

 

Spielerisch Technik erfahren kann man im Spectrum Science Center Berlin, dem ersten deutschen Science Center, eröffnet im Jahr 1982. Neben einer akustischen Ausstellung setzt es vor allem auf seine große Vielfalt an Experimenten. Technische Objekte werden nicht nur gezeigt, sondern sollen vielmehr in ihrer Funktion verstanden werden.

 

Das Mathematikum in Gießen ist das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt. Hier können Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung experimentieren: Sie legen Puzzles, bauen Brücken oder zerbrechen sich den Kopf bei Knobelspielen. Wer kann von sich beispielsweise behaupten, er hätte an sich den goldenen Schnitt entdeckt?!

www.mathematikum.de

 

Exploratorium Potsdam. Hier gibt es zahlreiche Mitmachstationen zu den Themen Optik, Elektromagnetismus, Computer, Biologie und vieles mehr unter dem Motto: Bitte Anfassen! Darüber hinaus bietet dieses erst einjährige Science Center ein buntes Veranstaltungsprogramm für Kinder aller Alterklassen. In Workshops wird naturwissenschaftlich experimentiert, Energiespartipps für jedermann verraten, an mathematischen Problemen geknobelt oder einmal Schokolade von der gerösteten Bohne bis zur Praline selbst gemacht.10.000 Besucher  bisher sprechen für den Erfolg des Exploratorium Potsdam.


Auch die Hochschulen haben ihre Tore für junge Forscher geöffnet, in dem sie kindgerechte Vorlesungen und Praktika zu aktuellen wissenschaftlichen Themen anbieten. Denn wie sagte der Sponsor der Kinder-Uni, der bekannte Erfinder Artur Fischer: " Bildung in jeder Beziehung fängt schon im frühen Kindesalter an."

Kinder-Uni

Studieren ist kinderleicht, zumindest auf den Seiten der Kinder-Uni, die 2002 im Jahr der Geowissenschaften von Ulla Steuernagel und Ulrich Janssen gegründet und an der Universität Tübingen mit der ersten kindgerechten Vorlesung zum Thema Vulkane eröffnet wurde. Deutschlandweit können wissenshungrige Nachwuchsstudenten an nahezu Hundert Universitäten Vorlesungen im Hörsaal besuchen oder sogar Praktika im Labor mitmachen – ganz wie die Großen. Die hervorragend gestaltete Internetseite der Kinder-Uni ist kindgerecht, so zeigt das „Veranstaltungsverzeichnis“ eine Deutschlandkarte mit allen beteiligten Universitäten, deren Programm per Mausklick abrufbar ist. Nützliche Zusatzinfos rund um den Campus werden unter dem Punkt Studienberatung für Kinder mit Witz beschrieben.