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IMCOAST

erstellt von huenken zuletzt verändert: 22.12.2010 08:40

Projekt:
IMCOAST (ERANET EUROPOLAR)
Einfluss klimatisch induzierter glazialer Schmelzprozesse auf marine Küstensysteme im Bereich der westantarktischen Halbinsel

Laufzeit:
01.04.2010 bis 31.03.2013
Projektleiter:
Dr. Doris Abele

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Am Handelshafen 12
27570 Bremerhaven
Projektpartner:
RWTH Aachen

Universität Oldenburg

Universität Bonn

Universität von Salamanca (Spanien)

Universität Ghent (Belgien)

Universität Groningen (Niederlande)

Polnische Akademie der Wissenschaften (Polen)

Freie Universität von Rio Grande (Brasilien)

Argentinisches Antarktisches Institut (Argentinien)

Universität Kiel

Universität von Cordoba (Spanien)

Britischer Antarktischer Dienst (Großbritannien)

Universität Köln

Universität Bremen

Programm:
BMBF-Rahmenprogramm »Forschung für nachhaltige Entwicklungen« (2009)

Themenschwerpunkt: Polargebiete und Gletscherregionen (Kryosphäre)

Ziele:
Übergreifendes Ziele des Verbundes IMCOAST (Impact of climate induced glacier melt on marine coastal systems in the West Antarctic Peninsula region) sind Untersuchungen zur Hierarchie von Ursache-Wirkungsketten, die durch regionale Erwärmung verursacht werden, zum Rückzug der Gletscher in Bezug auf küstennahe Sedimentationsprozesse, zu den Depositionsprozessen am Meeresboden und zum Sedimenttransport in den offenen Ozean. Die deutschen Teilprojekte umfassen folgende Arbeiten:
  • Koordination des Verbundes und Entwicklung einer Datenbank für Daten aus IMCOAST und dem internationalen Polarjahr.
  • Untersuchung jetziger und historischer sedimentärer Prozesse vor KGI anhand von Sedimentkernanalysen auf Signale der Klimaänderungen (langfristige Klimaarchive). Dies umschließt die Erfassung des Energieaustausches zwischen Gletscher/Schneeoberfläche und Atmosphäre, die Bestimmung der Schmelzwasserproduktion, die Assimilation von Fernerkundungsprodukten in die Modellierung sowie die Bestimmung des langjährigen Massenhaushalts der Potter-Eiskappe auf Basis von Stationsdaten.
  • Untersuchung der gelösten und partikulären Fracht der Gletscherschmelzwässer, insbesondere die Haupt- und Spurenmetalle und ihre Transformation im küstennahen Salinitätsgradienten. Ziel ist die Quantifizierung des Eintrages und dessen Auswirkungen auf das ozeanische Ökosystem.