GeoEN II
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
01.08.2011 07:49
| Projekt: |
GeoEN II Geoenergie, Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern |
| Laufzeit: |
01.01.2010 bis 30.09.2013 |
| Koordinator: |
Dr. Magdalena Scheck-Wenderoth
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) Telegrafenberg 14473 Potsdam |
| Projektpartner: |
BTU Cottbus, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Innovation Universität Potsdam, Institut für Erd- und Umweltwissenschaften |
| Programm: |
BMBF Programm "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" |
| Themenschwerpunkt: | Geowissenschaftliche Untersuchungen |
| Ziele: |
Das Verbundprojekt "GeoEnergie (GeoEn)" wurde im Rahmen des BMBF Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen
Ländern" nach länderinternen Wettbewerben am 5. Mai 2008 für eine Förderung ausgewählt. Es stehen drei Kernthemen
im Mittelpunkt der Untersuchungen: (1) Kohlendioxid-Verfahrenskette, (2) Shale Gas (unkonventionelle Georessourcen) und (3) Geothermie. Die zweite Phase
des Verbundprojektes startete im Januar 2010 mit den folgenden Forschungsarbeiten. Die Laboruntersuchungen organisch-reicher Tone vom Nordrand
des Rheinischen Schiefergebirges werden fortgesetzt. Im Zuge der geplanten Arbeiten soll das Shale-Gas Potential bewertet und Empfehlungen zur
umweltschonenden Shale-Gas Förderung ausgearbeitet werden. Im Arbeitspaket "Regionalthermische Exploration" wird die systematische
Bestimmung thermischer Parameter der bis mehrere Kilometer mächtigen Schichtenfolge des Norddeutschen Beckens zum Abschluss gebracht. Es
sollen weitere Messungen zur Wärmeleitfähigkeit ganzer Bohrprofile durchgeführt werden, um die Modellierung zur Kartierung von
Temperaturzuständen in Norddeutschland weiter zu führen. In der zweiten Förderphase stehen weiterhin die Prozesse der
Kohlendioxidabscheidung und des Kohlendioxidtransports im Fokus der Forschungen. Techniken, Verfahren und Prozessmodellierungen insbesondere im
Bereich des Sauerstoff/Kohlendioxid Verbrennungsprozesses (Oxyfuel-Prozess) sollen weiterentwickelt werden. In der ersten Phase wurde das
Kohlendioxid-Labor an der BTU Cottbus aufgebaut und Versuche in großem Maßstab durchgeführt. Die Messstrecke soll in der
zweiten Phase insbesondere am Oxyfuel-Verbrennungsversuchsstand erweitert werden, um die Energieeffizienz von Oxyfuel-Brennkammern zu
quantifizieren und zu simulieren. Ein weiterer wesentlicher Prozess, der im Kohlendioxid-Labor untersucht werden soll, ist die Umwandlung von
Kohlendioxid mittels neuartiger Katalysatormaterialien zu Methan- und Methanol. In der zweiten Förderphase der Universität Potsdam
wird die Auswertung der Bohrlochdaten fortgesetzt mit dem Ziel, die 3D Sedimentfüllungsmodellierung für das Zentraleuropäische
Beckensystem zum Abschluss zu bringen. Im Bereich Geomikrobiologie werden in der zweiten Phase die Wechselwirkungen zwischen Mikroorganismen,
Fluid und Gestein untersucht. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern wird untersucht, inwieweit die Umlagerungsvorgänge von
Mineralen durch mikrobielle Stoffwechselvorgänge beeinflusst werden. Die Universität Potsdam ist weiterhin federführend bei dem
Ausbau der Masterstudiengänge "Geoenergie" und "Geomikrobiologie". Während der ersten Phase des Projektes wurde an
der Universität Potsdam die Infrastruktur für die neue Fachrichtung Geomikrobiologie aufgebaut, so dass in der zweiten Phase die
Nachwuchsgruppe weiter aufgebaut und eingearbeitet werden kann. Weitere Informationen finden sich auf den Projektwebseiten des GFZ Potsdam. |








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