PAMIR
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
26.08.2011 12:39
| Projekt: |
WTZ Zentralasien PAMIR: Einfluss des Klimawandels auf den Wasserhaushalt eines Flusseinzugsgebietes im Pamir |
| Laufzeit: |
01.05.2011 bis 30.04.2014 |
| Koordinator: |
Dr. Stephan Weise
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), Department Catchment Hydrology Theodor-Lieser-Str. 4 06120 Halle |
| Projektpartner: |
Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Geologie |
| Programm: |
Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009) |
| Themenschwerpunkt: | Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit China |
| Ziele: |
Im Rahmen des Verbundprojektes "PAMIR-Water" werden die hydrologischen Schlüsselprozesse im Einzugsgebiet des Gunt Flusses in Tadschikistan untersucht, um den Einfluss der Klimaänderung sowie den anthropologischen Einfluss auf die Wasserressourcen in Bezug auf Quantität und Qualität zu erfassen. Es werden detaillierte Grundwasserstudien insbesondere der Neubildungsgebiete mittels Fernerkundungstechniken und isotopenhydrologischen Methoden durchgeführt. Die Daten werden in ein hydrologisches Modell implementiert. Damit lassen sich der Oberflächenabfluss und die Grundwasserneubildung in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung bestimmen und die Speicherwirkung von Aquiferen abbilden. Die erzielten Modellergebnisse sollen letztlich auf den gesamten westtibetischen Raum übertragen werden, um die Grundlagen für ein geeignetes Wasserressourcen-Management zu schaffen. Es werden Monitoring Stationen entlang des Gunt Flusses errichtet, die die Abflussmengen kontinuierlich erfassen. Für die Modellgeometrie ist eine Kartierung der Morphologie und der Bodenbedeckung geplant, die dann in Kombination mit den Klimadaten die Basis für das hochauflösende hydrologische Modell bilden. In einem weiteren Schritt wird das entwickelte Modell auf angrenzende Gebiete in Pamir angewendet, um im größeren Maßstab die Auswirkungen des Klimawandels und Änderungen der Morphologie / Landnutzung auf den Wasserkreislauf zu analysieren. Fernerkundungsdaten des Untersuchungsgebietes werden ausgewertet mit dem Ziel, die Geometrie des Flussbettes zu erfassen und eine Abschätzung der Intensität des oberflächlichen Wasserabflusses vorzunehmen. Es ist geplant, die Änderungen des Gewässers und der vergletscherten Gebiete mittels Satellitenbilder und Geländeuntersuchungen der letzten ca. 40 Jahre zu kartieren. |








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