QuaSi
erstellt von huenken
—
zuletzt verändert:
26.08.2011 12:31
| Projekt: |
WTZ Zentralasien QuaSi: Rekonstruktion des überregionalen Signaltransfers aus sedimentologischen Langzeitarchiven |
| Laufzeit: |
01.07.2011 bis 30.06.2014 |
| Koordinator: |
Prof. Dr. Frank Lehmkuhl
RWTH Aachen, Geographisches Institut Wüllnerstr. 5b 52062 Aachen |
| Projektpartner: |
Freie Universität Berlin, Institut für Geographische Wissenschaften Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Außenstelle Potsdam |
| Programm: |
Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009) |
| Themenschwerpunkt: | Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit China |
| Ziele: |
Im Fokus des Verbundprojektes "QuaSi" stehen Untersuchungen der Sedimente des Gaxun Nur Beckens, nördlicher Bereich des Tibet Plateaus / südliche Flanke der Wüste Gobi. Das Becken ist durch dicke Sedimentschichten gekennzeichnet und bildet eine wichtige Quelle für Staubablagerungen (Löss). Es wird gemeinschaftlich mit den chinesischen Partnern eine Tiefenbohrung abgetäuft, um die spätquartäre Klimaentwicklung und Monsundynamik zu untersuchen und Aussagen über zukünftige Klimaentwicklungen zu treffen. Es wird somit auch ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Beckenbildung geleistet und Informationen zum Beginn des Staubeintrags geliefert. Eine zentrale Frage ist außerdem, welchen Einfluss die Monsundynamik auf den Staubeintrag der letzten 250.000 Jahre hatte. Weiterhin sollen die Untersuchungen Aufschluss darüber geben, wie sich die Trockenzonen in Zukunft entwickeln und welche Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung erwartet werden. Mittels geophysikalischer Methoden werden die Beckenbildungsprozesse untersucht. Des Weiteren wird die tektonische Aktivität untersucht und Störungszonen lokalisiert. Insgesamt sollen damit die Akkumulations- / Erosionsraten des Beckens ermittelt werden. Die gewonnen Sedimente werden analysiert und datiert, um eine stratigraphische Einordnung vorzunehmen. Desweiteren werden die Sedimente des Bohrkerns auf Pollen sowie Sporen untersucht und eine Rekonstruktion der Vegetationsentwicklung vorgenommen. Die Daten aller beteiligten Arbeitsgruppen sollen in ein sogenanntes "Forward Modelling" einfließen. Damit kann überprüft werden, ob die Ergebnisse und Prognosen auch auf andere Regionen in Zentralasien angewendet werden können. |








Planet Erde auf Twitter

