CO2BRIM
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
17.11.2011 15:48
| Projekt: |
CO2BRIM Mehrstufige und regionale Charakterisierung potentieller CO2-Speicherformationen unter besonderer Berücksichtigung von Soleaufstiegsrisiken |
| Laufzeit: |
01.09.2011 bis 31.08.2014 |
| Koordinator: |
Dr. Holger Class Universität Stuttgart, Lehrstuhl für Hydromechanik und Hydrosystemmodellierung (LH2) Pfaffenwaldring 61 70569 Stuttgart |
| Projektpartner: |
Dialogik gGmbH Stuttgart Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Hannover |
| Programm: |
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN |
| Themenschwerpunkt: | Die Nutzung des Untergrundes zur Kohlendioxid-Speicherung für globale Klimaschutzziele |
| Ziele: |
National und international betriebene Forschung auf dem Gebiet der CO2-Speicherung ist inzwischen auf einer Stufe
angelangt, die einen Schritt in Richtung großskalige Demonstrationsprojekte notwendig macht. Der Charakterisierung und Auswahl geeigneter
Standorte wird dabei eine Schlüsselrolle zukommen. Einerseits müssen die am besten geeigneten Standorte von Experten herausgefunden
werden, andererseits wird für jeden einzelnen Standort das Problem der öffentlichen Akzeptanz zu lösen sein. Daher ist die
Grundidee des vorliegenden Verbundprojektes, beide Aspekte in einem integrierten Ansatz der Natur-/Ingenieurwissenschaften und der
Sozialwissenschaften zu behandeln, wobei partizipatives Modellieren als eine Methode getestet wird, die zur Untersuchung von Risiken die
Bedenken von verschiedenen Expertengruppen, der Industrie und anderen Interessensvertretern einbezieht. Der zentrale Aspekt der partizipativen
Modellierung ist die Offenlegung des Modellierungsprozesses gegenüber Nicht-Experten. Ein partizipativer Modellierungsansatz
ermöglicht es, wissenschaftlich-technische Ergebnisse und deren Zustandekommen in den Politik- und Management-Prozess zu übertragen. Mit diesem Projekt soll ein konkretes Konzept für die integrierte Betrachtung von technischen und sozialen Aspekten entwickelt werden. Im Fokus des technischen Teils stehen regionalmaßstäbliche numerische Simulationen von Speicherszenarien unter Verwendung eines zu entwickelnden geologischen Modells. Schwerpunktmäßig wird dabei die Druckentwicklung innerhalb des Speichers und in der Umgebung ermittelt. Parallel dazu wird im sozialwissenschaftlichen Teil ein Partizipationskonzept entwickelt, das in diese Simulationen durch Auswahl von Szenarien, Parametern und Randbedingungen einfließen wird. |








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