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CO2BRIM

erstellt von huenken zuletzt verändert: 28.01.2015 15:05

Projekt:
CO2BRIM
Mehrstufige und regionale Charakterisierung potentieller Kohlendioxid-Speicherformationen unter besonderer Berücksichtigung von Soleaufstiegsrisiken
Laufzeit:
01.09.2011 bis 28.02.2015
Koordinator:
Dr. Holger Class

Universität Stuttgart, Lehrstuhl für Hydromechanik und Hydrosystemmodellierung (LH2)
Pfaffenwaldring 61
70569 Stuttgart
Projektpartner:
Dialogik gGmbH Stuttgart

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Hannover

Programm:
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN

Themenschwerpunkt: Die Nutzung des unterirdischen Raumes zur Kohlendioxidspeicherung

Ziele:
National und international betriebene Forschung auf dem Gebiet der Kohlendioxidspeicherung ist inzwischen auf einer Stufe angelangt, die einen Schritt in Richtung großskalige Demonstrationsprojekte notwendig macht. Der Charakterisierung und Auswahl geeigneter Standorte wird dabei eine Schlüsselrolle zukommen. Einerseits müssen die am besten geeigneten Standorte von Experten herausgefunden werden, andererseits wird für jeden einzelnen Standort das Problem der öffentlichen Akzeptanz zu lösen sein. Daher ist die Grundidee des vorliegenden Verbundprojektes, beide Aspekte in einem integrierten Ansatz der Natur-/Ingenieurwissenschaften und der Sozialwissenschaften zu behandeln, wobei partizipatives Modellieren als eine Methode getestet wird, die zur Untersuchung von Risiken die Bedenken von verschiedenen Expertengruppen, der Industrie und anderen Interessensvertretern einbezieht. Der zentrale Aspekt der partizipativen Modellierung ist die Offenlegung des Modellierungsprozesses gegenüber Nicht-Experten. Ein partizipativer Modellierungsansatz ermöglicht es, wissenschaftlich-technische Ergebnisse und deren Zustandekommen in den Politik- und Management-Prozess zu übertragen.

Mit diesem Projekt soll ein konkretes Konzept für die integrierte Betrachtung von technischen und sozialen Aspekten entwickelt werden. Im Fokus des technischen Teils stehen regionalmaßstäbliche numerische Simulationen von Speicherszenarien unter Verwendung eines zu entwickelnden geologischen Modells. Schwerpunktmäßig wird dabei die Druckentwicklung innerhalb des Speichers und in der Umgebung ermittelt. Parallel dazu wird im sozialwissenschaftlichen Teil ein Partizipationskonzept entwickelt, das in diese Simulationen durch Auswahl von Szenarien, Parametern und Randbedingungen einfließen wird.