MONACO
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
18.11.2011 12:16
| Projekt: |
MONACO Monitoring-Ansatz für die geologische CO2-Speicherung unter Verwendung eines hierarchischen Untersuchungskonzepts |
| Laufzeit: |
01.09.2011 bis 31.08.2014 |
| Koordinator: |
Dr. Peter Dietrich Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ) Leipzig, Department Monitoring- und Erkundungstechnologien Permoserstraße 15 04318 Leipzig |
| Projektpartner: |
Bruker Optik GmbH Ettlingen SARAD GmbH Dresden GGL Geophysik und Geotechnik Leipzig GmbH AXIO-NET GmbH Hannover Universität Tübingen, Zentrum für Angewandte Geowissenschaften (ZAG) Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Hannover |
| Programm: |
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN |
| Themenschwerpunkt: | Die Nutzung des Untergrundes zur Kohlendioxid-Speicherung für globale Klimaschutzziele |
| Ziele: |
Um die öffentliche Akzeptanz für spezielle Projekte zur geologischen CO2-Speicherung zu verbessern, muss
das Vertrauen in die Technologien, besonders in die Monitoringverfahren, gestärkt werden. Das Projekt MONACO zielt auf die Entwicklung
eines integrativen hierarchischen Monitoring-Konzeptes für die verlässliche Detektion möglicher CO2-Entgasungen aus
geologischen Speicherformationen in oberflächennahe Bereiche (z. B. Grundwasserleiter, ungesättigte Bodenzone) und in die
Atmosphäre. Das Konzept schließt die Kombination verschiedener Methoden und Technologien aus Chemie, Hydrogeologie Meteorologie und
Geophysik ein. Die Überwachung basiert auf der Anwendung verschiedener räumlicher und zeitlicher Auflösungsstufen. Die
bodengestützte Fernerkundung auf der Basis der Fourier-Transform-Infarotspektrometrie (FTIR) ermöglicht die berührungslose
Untersuchung der oberflächennahen atmosphärischen Gaszusammensetzung und dient der Identifizierung und Quantifizierung von Emissionen
innerhalb großer Gebiete. Im Rahmen des Projektes soll ebenfalls geprüft werden, ob das Eddy-Kovarianz-Verfahren zur
großflächigen Bestimmung von CO2 Flüssen zwischen Boden und oberflächennaher Atmosphäre für diese
Fragestellung angewendet werden kann. Messungen der CO2-Bodengaskonzentration und der Gasflussraten an der Erdoberfläche mittels
Akkumulations-Kammern in Kombination mit geophysikalischen Methoden werden sowohl für das Monitoring als auch für die Kartierung der
CO2-Ausbreitung und Verteilung im Untergrund auf der mittleren räumlichen Skala angewendet. Dabei sind geophysikalische Daten
und charakteristische CO2-Konzentrationen Indikatoren für die Identifikation von potentiellen Risikobereichen.
"Differential Global Navigation Satellite System (DGNSS)" Beobachtungen als eine hochgenaue Methode zur Überwachung von
Oberflächendeformationen werden hinsichtlich der Eignung zur Beobachtung potentieller geologischer CO2-Speicher bewertet.
Räumlich und zeitlich hochaufgelöste Untersuchungen können nur an ausgewählten "Hot Spots" realisiert werden. Dazu
zählen z. B. "Direct-Push" Technologien, die zur Erfassung der in-situ CO2-Bodenluftkonzentration und -flüsse im
oberflächennahen Untergrund und zum Einbau von unterirdischer Überwachungssensorik eingesetzt werden. Dieses hierarchische Konzept wird im Projekt hauptsächlich unter natürlichen Analogbedingungen getestet. Natürliche Analoga sind besonders für die Bereitstellung gesicherter Erkenntnisse für CO2-Migrations-, Abdichtungs-, Speicherungs- und Entgasungsprozesse geeignet. Die erfolgreiche Entwicklung eines hierarchischen Monitoringansatzes für eine großskalige und langfristige Überwachung von CCS-Standorten bildet eine verlässliche Basis für die Anwendung auf CO2-Speicherungen in geologischen Formationen. |








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