Brine
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
18.11.2011 12:47
| Projekt: |
Brine CO2-Speicherung in Ost-Brandenburg: Implikationen für geothermische Wärmebereitstellung und Konzipierung eines Frühwarnsystems gegen Grundwasserversalzung |
| Laufzeit: |
01.05.2010 bis 30.04.2013 |
| Projektleiter: |
Dr. T. Kempka Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) Telegrafenberg 14473 Potsdam |
| Projektpartner: |
Brandenburgisch Technischen Universität (BTU) Cottbus |
| Assoziierte Partner: |
Vattenfall Europe AG Bohrlochmessung-Storkow GmbH |
| Programm: |
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN
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| Themenschwerpunkt: |
Die Nutzung des Untergrundes zur Kohlendioxid-Speicherung für globale Klimaschutzziele |
| Ziele: |
Bei einer Speicherung von Kohlendioxid in tiefen salzhaltigen Grundwasserleitern (sog. salinare Aquifere) wird das im Porenraum
vorhandene Wasser verdrägt. Diese Verdrängung ist nur durch eine Druckerhöhung zu ermöglichen. Die Auswirkungen dieses
Verdrängungsprozesses, insbesondere auf die überlagernden lithologischen Einheiten, ist bisher nur unzureichend betrachtet worden. Im
Rahmen des Verbundprojektes »brine« soll deshalb durch die Kopplung von Grundwassermodellen untersucht werden, ob Salzwassermigration aus tiefen
salinaren Aquiferen zu einer Gefährdung (Versalzung) der trinkwasserführende Grundwasserleiter in den oberen Gebirgsstockwerken führen
könnte. Weiterhin soll geprüft werden, ob sich eventuell erforderliche Druckentlastungsbrunnen für geothermische Energiegewinnung
eignen. Als Untersuchungsstandort wurde eine potentielle Speicherstruktur im östlichen Brandenburg ausgewählt, die derzeit von einem
Industriekonsortium erkundet wird. Hauptziel des Verbundprojekts ist die konzeptionelle Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Erkennung
aufwärtsgerichteter Salzwassermigrationsprozesse. Zur Detektion eines möglichen Salzwasseraufstiegs sollen Überwachungsmethoden wie
elektrische Widerstandstomographie, Magnetotellurik und Elektromagnetik eingesetzt werden. Bei diesen Methoden nutzt man die unterschiedliche
Leitfähigkeit von Süß- und Salzwasser. Weiterhin ist die Entwicklung gekoppelter numerischer Modelle geplant, um die wesentlichen
Steuerungsfaktoren einer möglichen Salzwassermigration identifizieren zu können. Aus den Ergebnissen sollen geeignete Maßnahmen
abgeleitet werden, um einer möglichen Versalzung des Trinkwassers entgegenzuwirken. Sollte der Druck in der Speicherformation einen kritischen
Punkt erreichen, ab dem mit einem Durchbruch des salzigen Porenwassers zu rechnen ist, könnten Bohrungen zur Druckentlastung angelegt werden.
Ein weiteres Ziel des Verbundes ist es daher, das geothermische Potential einer möglichen Druckentlastungsmaßnahme im Rahmen einer
Studie zu prüfen. |








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