CO2BioPerm
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
08.11.2011 14:21
| Projekt: |
CO2BioPerm Einfluss biogeochemischer CO2-Transformprozesse auf das langzeitliche Permeabilitätsverhalten von Speicher- und Deckgesteinen sowie Bohrlochzementen |
| Laufzeit: |
01.09.2011 bis 31.08.2014 |
| Koordinator: |
Dr. Nils Hoth Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau & Institut für Bergbau und Spezialtiefbau Akademiestr. 6 09596 Freiberg |
| Projektpartner: |
Dresdner Grundwasserforschungszentrum e. V. (DGFZ) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), Department Isotopenbiogeochemie G.E.O.S. Freiberg Ingenieurgesellschaft mbH Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Hannover |
| Programm: |
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN |
| Themenschwerpunkt: | Die Nutzung des Untergrundes zur Kohlendioxid-Speicherung für globale Klimaschutzziele |
| Ziele: |
Im Rahmen der Projekte RECOBIO und RECOBIO-2 konnte die Bedeutung biogeochemischer Transformationsprozessen für die
geologische CO2-Speicherung nachgewiesen werden. Durch mikrobielle Umwandlung von Kohlendioxid werden organische Verbindungen
aufgebaut, die als Kristallisationskeime zur verstärkten Bildung von Karbonatfestphasen beitragen. Diese Vorgänge führen zu einer
Druckminderung in Speicherformationen und stellen gleichzeitig einen zusätzlichen Speichermechanismus dar. Welche Effekte diese Wechselwirkungen auf das langfristige Permeabilitätsverhalten von geologischen CO2-Speichern haben werden, ist bisher noch ungeklärt und deshalb Gegenstand des Projektes CO2BioPerm. Die im Zuge der Vorgängerprojekte gewonnenen Erkenntnisse sollen auf CO2-Durchströmungsexperimente an potentiellen Speichergesteinen übertragen werden. Ziel ist es, die biogeochemisch induzierten Porenraumveränderungen im Gestein zu erfassen und deren Auswirkungen auf die Permeabilität und damit auf die Speicherkapazität abzuschätzen. Weiterhin stehen Untersuchungen zur Auswirkung biogeochemischer Stoffumwandlungen auf Mikrostörungen in Deckgesteinen und Bohrlochzementen im Zentrum der geplanten Durchströmungsversuche. Die Arbeitsplanung des Projekts sieht Hochdruckexperimente mit repräsentativen Mikroorganismen vor, um die relevanten Stoffwechselwege bei erhöhten CO2-Konzentrationen zu charakterisieren. Mit Hilfe der geplanten Durchströmungsexperimente soll das Druck- und Permeabilitätsverhalten von Speicher- und Deckgesteinen bestimmt werden. Dabei spielt insbesondere die Bedeutung der biogeochemischen Prozesse im Vergleich zu rein geochemischen Vorgängen eine Rolle. Weiterhin sind umfangreiche Modellierungen der biogeochemischen Wechselwirkungen geplant, um mögliche Risiken der mikrobiell induzierten Prozesse abzuschätzen. |








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