SAMOLEG
erstellt von huenken
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zuletzt verändert:
10.11.2011 11:11
| Projekt: |
SAMOLEG Salzwassermonitoring mit LE-Geoelektrik |
| Laufzeit: |
01.09.2011 bis 31.08.2014 |
| Koordinator: |
Karsten Baumann Bohrlochmessung - Storkow GmbH Schützenstraße 33 15859 Storkow |
| Projektpartner: |
Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) Hannover |
| Programm: |
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN |
| Themenschwerpunkt: | Die Nutzung des Untergrundes zur Kohlendioxid-Speicherung für globale Klimaschutzziele |
| Ziele: |
Bei einer Speicherung von CO2 in tiefen salzhaltigen Grundwasserleitern (salinare Aquifere) wird es aufgrund der
Druckerhöhung in den Speichergesteinen zu einer entsprechenden Verdrängung des Porenwassers kommen. Dieser Verdrängungsprozess
könnte zu einem Aufstieg der salinaren Wässer und zu einer Kontamination darüber liegender Grundwasserleiter führen, die zur
Gewinnung von Trinkwasser genutzt werden. Ein bewährtes Verfahren zur Bestimmung des elektrischen Widerstandes und damit des
Salzwassergehaltes im Untergrund ist die Gleichstrom-Geoelektrik. Nachteil dieser Methode ist, dass für hinreichend große
Erkundungstiefen von 200 bis 300 Metern relativ große Auslagen erforderlich sind, d. h. Abstände zwischen den Messelektroden von bis
zu 2 Kilometern. Dies erschwert den praktischen Einsatz der Methode im Gelände erheblich und führt außerdem zu einer Abnahme der
Messgenauigkeit. Ziel des Verbundprojekts SAMOLEG ist es, eine Methode zur großräumigen Überwachung von CO2-Speicherstandorten zu entwickeln, mit der große Erkundungstiefen auch bei verhältnismäßig kleinen Elektrodenabständen und ausreichend hoher Messgenauigkeit erreicht werden können. Hierfür ist die Nutzung von "langen Elektroden" (LE) geplant, die sich bereits in dem zu überwachenden Grundwasserkörper befinden. Dabei kann es sich z. B. um Grundwassermessstellen, Brunnen oder Erdöl- und Erdgasbohrungen handeln. Dadurch wäre es möglich, die Verteilung des elektrischen Widerstandes im Untergrund und damit den Salzgehalt des Grundwassers großräumig zu erfassen. Diese Messungen bilden die Grundlage für den punktuellen Einsatz höher auflösender Methoden. Als Testgebiet für das geplante Monitoringverfahren ist die Struktur Beeskow-Birkholz (Brandenburg) vorgesehen, die von der Fa. Vattenfall auf ihre Eignung als geologischer CO2-Speicher erkundet wird. |








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