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BEIBU

erstellt von huenken zuletzt verändert: 22.12.2010 09:09

Projekt:
BEIBU
Wechselfeld natürlicher und anthropogener Einflüsse während des Holozäns im Südchinesischen Meer

Laufzeit:
01.07.2009 bis 30.06.2012
Koordinator:
Prof. Dr. Detlev Schulz-Bull

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde

Projektpartner:
Zentrum für Marine Tropenökologie Bremen (ZMT)

Programm:
BMBF Rahmenprogramm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (2009)

Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit China

Ziele:
Die Region des Beibu Golfs im nordwestlichen Südchinesischen Meer ist von der staatlichen chinesischen Umweltbehörde (SEPA) im Hinblick auf eine Verbesserung der Umweltsituation als eine von fünf Schlüsselregionen ausgewählt worden. Hier sollen im großen Umfang Umweltverträglichkeitsstudien in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern durchgeführt werden. Übergeordnetes Ziel des Verbundprojektes BEIBU ist die Charakterisierung des Beibu Golfs mittels hydrographischer und biogeochemischer Untersuchungen, Fernerkundungsmethoden und übergeordneten Modellierungsansätzen, um eine Bilanzierung der anthropogenen Einflüsse/Einträge auf diese Schlüsselregion vorzunehmen. Es werden hydrographische und biogeochemische Untersuchungen durchgeführt. Des Weiteren soll eine Charakterisierung der Verteilung der Wasseroberflächentemperatur, der Planktonentwicklung und des Schwebstofftransportes innerhalb der unterschiedlichen Monsunphasen anhand von Satellitendaten erfolgen. Sedimentphysikalische und geochemische Untersuchungen sollen Hinweise zur Veränderung der Klimaparameter, der ozeanographischen Zirkulation und der anthropogenen Einflüsse der letzten 12.000 Jahre (Holozän) geben. Das Zentrum für Marine Tropenökologie wird während der Trocken- und Regenzeit Beprobungskampagnen in den Flüssen, Mangroven und Ästuaren durchführen, um Aussagen über Nährstoffquellen und potentielle Eutrophierungsprozesse zu treffen. Um eine Charakterisierung / Zuordnung der Eintragsstoffe vorzunehmen, werden Garnelenteiche, Teichabwässer, natürlich und landwirtschaftlich genutzte Böden sowie Pflanzen beprobt und analysiert. Die Ergebnisse werden Hinweise auf die Auswirkung und Bedeutung des anthropogenen Einflusses auf die Küstengewässer des Beibu Golfs liefern.

Weitere Informationen finden sich auf den Projektwebseiten des ZMT Bremen.