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BONUS INNOVATION – FISHVIEW

erstellt von huenken zuletzt verändert: 04.02.2015 07:48

Projekt:

BONUS INNOVATION
FISHVIEW: Beurteilung der Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen mittels einer Roboter-Fisch-Sonde und hydrodynamischer Bildgebung

Laufzeit:

01.04.2014 bis 31.03.2017

Koordination:

Dr. Matthias Schneider

sje - Ecohydraulic Engineering GmbH
Viereichenweg 12
70569 Stuttgart

Projektpartner:

Tallin University of Technology, Marine Systems Institute (Estland)

Tampere University of Technology (Finnland)

Programm:

BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009)

Themenschwerpunkt:

Küstenzonenmanagement

Ziele:

Im Rahmen des Verbundprojekts FISHVIEW soll die Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen mittels einer Roboter-Fisch-Sonde und hydrodynamischer Bildgebung bewertet werden. Das Projekt ist Teil einer gemeinsamen Förderaktivität (BONUS) der EU-Ostseeanrainerstaaten. Die Mitgliedsstaaten dieser Aktivität haben eine gemeinsame Forschungsagenda (BONUS Strategic Research Agenda 2011-2017) entwickelt. Ziel ist eine bessere Vernetzung der marinen Forschung im Ostseeraum. Das vorliegende Vorhaben wurde auf der Grundlage einer gemeinsamen Ausschreibung eingereicht, von einem internationalen Gutachtergremium aufgrund seiner innovativen Ansätze ausgewählt und zur Förderung empfohlen.

An dem BONUS-Verbundprojekt sind die Tallinn University of Technology, Centre for Biorobotics (Estland), die Tampere University of Technology, Department of Signal Processing (Finnland) und das deutsche KMU sje Ecosystem Consult GmbH Stuttagrt beteiligt.

Im Zusammenhang mit der regenerativen Energiegewinnung wird die Bedeutung der Wasserkraftwerke zunehmen. Infolge des immensen Eingriffs des Menschen in das zuvor bestehende Ökosystem des betroffenen Areals mit dem Bau eines solchen Kraftwerkes,  ist nicht zuletzt deshalb in der EU-Wasserrahmenrichtlinie die Durchwanderbarkeit der Fließgewässer ein maßgeblicher Aspekt zur Beurteilung des ökologischen Zustandes einer Region aufgenommen worden. Die Einhaltung entsprechender Vorgaben haben sowohl gegenwärtige als auch potenzielle Betreiber von Wasserkraftwerken nachzuweisen, u. a. durch den Nachweis der Funktionalität der etablierten Fischaufstiegshilfen. Vor diesem Hintergrund hat das Verbundprojekt "VISHVIEW" als Zielsetzung die Entwicklung einer neuartigen Fischsonde als Basis einer Messmethode im Zusammenspiel mit  numerischen Simulationen für die Bewertung der Funktionalität von Fischaufstiegshilfen. Durch Messung hydrodynamischer Kräfte auf den Fischkörper und mittels numerischer Simulationen, einschließlich Algorithmenentwicklung zur Signalverarbeitung für die hydrodynamische Bildgebung, können ethologische Wanderpfadsimulationen der Fische durchgeführt bzw. bereits installierte Fischaufstiegshilfen bewertbar gemacht werden.