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GENUS

erstellt von huenken zuletzt verändert: 22.12.2010 09:18

Projekt:
GENUS: Einfluss des Klimawandels auf biogeochemische Zyklen und ökologische Prozesse im Schelfgebiet des Südostatlantiks
Laufzeit:
01.03.2009 bis 30.04. 2012
Koordinator:
Prof. Dr. K.-C. Emeis

Universität Hamburg, Institut für Biogeochemie und Meereschemie
Bundesstraße 55
20146 Hamburg
Projektpartner:
Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) Hamburg

Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)

Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) Bremen

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) Bremerhaven

Programm:
BMBF Rahmenprogramm »Forschung für nachhaltige Entwicklungen« (2009)
Themenschwerpunkt: Erforschung der Folgen klimatischer Änderungen im Meeres- und Küstenbereich
Ziele:
GENUS ist der deutsche Beitrag zum Programm IMBER (Integrated Marine Biogeochemistry and Ecosystem Research), das vom IGBP (International Geosphere-Biosphere Programme) und von SCOR (Scientific Committee on Oceanic Research) gemeinsam getragen wird. Die geplanten Forschungen entsprechen dem Aktionsprogramm "Forschung zum Klimawandel" des BMBF.

Das Hauptaugenmerk des Verbundes GENUS ist auf das Verständnis grundlegender Prozesse in einem wichtigen marinen Kompartiment des Erdsystems, dem Benguela-Auftriebsgebiet vor Südwestafrika, unter dem Einfluss des Klimawandels gerichtet. Auftriebsgebiete spielen eine zentrale Rolle für ozeanische Stoffkreisläufe von Nährstoffen und klimarelevanten Gasen sowie für ökologische und sozioökonomische Prozesse. Als Hochproduktionsgebiete stellen sie den größten Teil der Fischereierträge.

Fünf Aufgabenbereiche stehen vor dem Verbund:
  • Dokumentierte Änderungen klimabedingter physikalischer Antriebe und der Reaktionen biogeochemischer Kreisläufe sollen retrospektiv in Modellen nachgebildet, simuliert und mit Daten und Archiven verglichen werden,
  • Schlüsselprozesse und -raten in Bezug auf physikalische, biogeochemische und biologische Prozesse sollen empirisch und theoretisch quantifiziert und parametrisiert werden,
  • empirische Untersuchungen sollen in konzeptionelle Modelle münden, die Prozesse, Interaktionen und Mechanismen der Regelung trophischer Beziehungen in Schelfmeer-Ökosystemen nachbilden; besonderes Augenmerk liegt auf der Kontrolle biogeochemischer Stoffflüsse und Prozesse durch marine Schlüsselarten,
  • Interaktionen von Schelfmeer-Ökosystemen mit dem angrenzenden Ozean und der Atmosphäre sollen quantifiziert und für verschiedene klimatische Bedingungen in Modellen nachgebildet werden,
  • Capacity Building: Stipendienprogramm für namibische Nachwuchswissenschaftler sowie Workshops in Namibia und eine Sommerschule.