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JPI-O Microplastic - WEATHER-MIC

erstellt von huenken zuletzt verändert: 05.01.2016 15:44

Projekt:

JPI-O Microplastic - WEATHER-MIC: Einfluss von Verwitterung auf den Transport, den Verbleib und die Toxizität von Mikroplastik in der marinen Umwelt

Laufzeit:

01.01.2016 bis 31.03.2019

Koordination:

Dr. Annika Jahnke

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ
Permoserstraße15
04318 Leipzig

Projektpartner:

Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) Dresden (Deutschland)

Stockholm University, Department of Ecology, Environment and Plant Sciences (Schweden)

Norwegian Geotechnical Institute (Norwegen)

Katholieke Universiteit Leuven (Niederlande)

Programm:

BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA3)

Themenschwerpunkt:

Meeresforschungs- und Meeresüberwachungstechnik

Ziele:

Das Verbundprojekt WEATHER-MIC ist eines von vier europäischen Verbundprojekten, die im Rahmen der JPI Oceans Initiative "Mikroplastik in marinen Systemen" gefördert werden. Die JPI Oceans (Joint Programming Initiative Healthy and Productive Sea and Oceans) Initiative bündelt und koordiniert europäische Aktivitäten zum Schutz der Meere und Ozeane.

Die Zielsetzung des Projektes ist die Erforschung des Einflusses der Verwitterung auf den Transport, den Verbleib und die Giftigkeit von Mikroplastik im marinen Milieu, um Grundlagen für eine Bewertung dieser Materialien als Risikofaktoren für das Ökosystem zu schaffen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert dieses Projekt mit fünf Partnern aus vier Ländern.

Durch die Versuche sollen die Veränderungen, die durch Verwitterung an Mikroplastik im Meer beispielsweise durch UV-Licht, Biofilmbewuchs oder mechanische Beanspruchung hervorgerufen werden, untersucht werden. Die Alterung der Mikroplastikpartikel beeinflusst charakteristische Parameter wie Sprödigkeit, Dichte, Größe oder Oberflächeneigenschaften, welche wiederum den Verbleib und die Aufnahme der Partikel wesentlich mitbestimmen. Die durch Fragmentierung, Agglomeration, Sedimentierung oder chemische Zersetzung entstehenden Produkte können sich von ihrem Ausgangs(plastik)material deutlich unterscheiden und ein ganz anderes Gefahrenpotential für die Umwelt aufweisen. Die Mobilität sowie die Sedimentationsneigung von Mikroplastik werden ebenfalls von Partikeleigenschaften wie Oberflächenladung oder Größe beeinflusst und bestimmen damit den Transport und die Sedimentierung im Meer. Daher ist eine detaillierte Kenntnis für eine Bewertung von Risiken von Mikroplastik im Meer erforderlich.