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MOSSCO

erstellt von huenken zuletzt verändert: 18.04.2013 16:58

Projekt:

MOSSCO: Modular System for Shelves and Coasts
Modulares Daten- und Modellsystem für Schelfmeere und Küsten

Laufzeit:

01.04.2013 bis 31.03.2016

Koordination:

Prof. Dr. Kai Wirtz

Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH - Institut für Küstenforschung

Max-Planck-Straße 1

21502 Geesthacht

Projektpartner:

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Bundesanstalt für Wasserbau, Abteilung Wasserbau im Küstenbereich

Programm:

BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009)

Themenschwerpunkt:

Küstenforschung

Ziele:

Küstenmeere wie Nord- und Ostsee verbinden terrestrische und ozeanische Lebensräume. Sie sind hoch produktive und sehr komplexe Systeme mit mannigfaltigen Ökosystemdienstleistungen, die die menschliche Gesellschaft in zunehmendem Maße nutzt. Das Projekt "Modulares System für Schelfmeere und Küsten (MOSSCO)" ist eines von fünf geförderten Projekten der ersten Ausschreibung zur "Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Programm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)".

Für die Erforschung der komplexen hydrologischen, biologischen und geochemische Prozesse in Küstenökosystemen, aber auch für das nachhaltige Management unserer deutschen Küstenmeere kommen heute vielfältige Modellanwendungen zur Anwendung, die die Komplexität der Prozesse und auch zukünftige Entwicklungen unter veränderten Klima- und Nutzungsbedingungen darstellen können.

Das Verbundprojekt MOSSCO wird verschiedene existierende Modellsysteme verbinden und ein übergreifendes modulares Daten- und Modellsystems zur Ökosystemmodellierung in deutschen Küstengewässern aufbauen.  Über standardisierte Schnittstellen werden in diesem Modellsystem physikalische, biologische, chemische und geologische Module in austauschbarer Form gekoppelt. Dadurch kann zum einen das Zusammenwirken der Erdsystemkompartimente Boden, Atmosphäre, Flüsse und offener Ozean besser dargestellt werden, zum anderen  wird die  modellbasierte Abschätzung von Auswirkungen des globalen Wandels auf die Küstenökosysteme verbessert.

Das zu entwickelnde Modellsystem wird frei verfügbar sein (public domain) und so die Weiterentwicklung von Prognosemodellen zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen des globalen Wandels in Küstenregionen vorantreiben. Es stellt somit eine wichtige Basis für die nationale und internationale Umsetzung von Küsten- und Meeresschutzpolitiken dar.