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SPACES - SACUS II

erstellt von huenken zuletzt verändert: 22.08.2016 05:47

Projekt:

WTZ Südliches Afrika - SPACES - SACUS II: Südwestafrikanisches Küstenauftriebssystem und Benguela Niños

Laufzeit:

01.07.2016 bis 30.06.2018

Koordination:

Prof. Dr. Peter Brandt

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Ozeanzirkulation und Klimadynamik (Maritime Meteorologie)
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel

Projektpartner:

Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW), Physikalische Ozeanographie und Messtechnik
Seestraße 15

18119 Rostock-Warnemünde

Programm:

BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA3)

Themenschwerpunkt:

Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit dem südlichen Afrika

Ziele:

Das Verbundprojekt SACUS II wird im Rahmen des Programms SPACES (Science Partnerships for the Assessment of Complex Earth System Processes) gefördert. In dessen Mittelpunkt steht die Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationsprojekten die zur Formulierung wissenschaftsbasierter Managementempfehlungen für die Region des südlichen Afrika beitragen sollen, um langfristig eine nachhaltige Nutzung und den Erhalt von Ökosystemdienstleistungen zu sichern.

Im Mittelpunkt des Verbundprojektes SACUS II steht das Küstenauftriebsgebiet vor Südwestafrika. Im Rahmen des Projektes wird die lokal durch den Wind angetriebene Auftriebsvariabilität sowie der Einfluss der Wellenpropagation und Wassermassenausbreitung aus der äquatorialen Region entlang der Küste nach Süden untersucht. Unter Einsatz von Beobachtungssystemen, durch seegehende Experimente sowie verschiedene Modellieransätze sollen die Ergebnisse zu einem besseren Verständnis der mittel- und langfristigen Veränderungen des südwestafrikanischen Auftriebssystems und letztendlich zu verbesserten Klimavorhersagen für den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents führen. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit von deutschen Wissenschaftlern mit Kollegen aus Südafrika (University of Cape Town), Namibia (University of Namibia, Ministry of Fisheries and Marine Resources) und Angola (National Institute of Fisheries Research) durchgeführt und beinhaltet umfangreiche Ansätze zum Aufbau von Klimawissen und entsprechenden Handlungskompetenzen in den beteiligten afrikanischen Ländern. SACUS II baut damit auf den Ergebnissen der erfolgreichen ersten Projektphase auf und ermöglicht so einen nachhaltigen Wissenszuwachs zu Prozessen und Wechselwirkungen, die das regionale und das globale Klimageschehen beeinflussen.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen finden sich auf den SACUS Projektwebseiten und in der Broschüre »SPACES – Forschungspartnerschaften für die Bewertung komplexer Prozesse im System Erde in der Region südliches Afrika«, die auch als englischsprachige Version vorliegt.