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WTZ Russland – CATS

erstellt von huenken zuletzt verändert: 24.07.2017 07:53

Projekt:

WTZ Russland – CATS: Das arktische transpolare System im Wandel

Laufzeit:

01.03.2017 bis 29.02.2020

Koordination:

Dr. Heidemarie Kassens

GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Ozeanzirkulation und Klimadynamik
Wischhofstr. 1-3
24148 Kiel

Projektpartner:

Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) Bremerhaven, Physikalische Ozeanographie der Polarmeere

Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz

Universität Trier, Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften

Universität Kiel, Institut für Ökosystemforschung

Universität Hamburg, Institut für Meereskunde

Programm:

Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit (MARE:N)

Themenschwerpunkt:

Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Russland

Ziele:

Mit dem Verbundprojekt CATS wird ein Konsortium aus zehn deutschen und russischen Forschungseinrichtungen untersuchen, wie sich der Klimawandel auf den sensiblen arktischen Lebensraum auswirken wird und inwieweit die Veränderungen auch das Klima in Europa beeinflussen werden. Das Hauptarbeitsgebiet sind Schelf und Kontinentalhang der westlichen Laptewsee sowie die Wilkizkistraße und Sewernaja Semlja (Forschungsstation Kap Baranow) in der russischen ausschließlichen Wirtschaftszone. Im Rahmen des Verbundprojektes sollen neue Meereis-, Ozean- und Atmosphärendaten auf der Grundlage von Satellitendaten, Schiffsexpeditionen und autonomen Probenahme- und Datenerhebungstechnologien gewonnen werden. Im Mittelpunkt stehen die Untersuchung von Schelfprozessen und deren Einfluss auf den zirkumarktischen Randstrom, der Rückgang des Meereises, Veränderungen der Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Meereis und Ozean, biogeochemische Zyklen sowie ökologische Auswirkungen des Klimawandels. Ozeanographische und biogeochemische Untersuchungen werden während der gemeinsamen Schiffsexpeditionen im Jahr 2017 (TRANSDRIFT XXIV) und 2018 (TRANSDRIFT XXV) durchgeführt.