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Forschungsschiff "Meteor"

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:32

Wie die "Polarstern" steht auch das 1986 in Dienst gestellte Forschungsschiff "Meteor" im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Betrieben wird das 98 m lange Schiff hauptsächlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die es zur weltweiten Hochseeforschung nutzt. Mit dem dritten deutschen Forschungsschiff dieses Namens wird eine Tradition fortgesetzt, die bereits zwischen 1925 und 1927 mit der vollständigen Vermessung des Atlantiks durch die erste "Meteor" ihren Anfang nahm. Eine Besonderheit der "Meteor" ist die auf Forschungsreisen permanent besetzte Bordwetterwarte, ein Außenposten des Deutschen Wetterdienstes. Die Meteorologen der Wetterwarte versorgen die "Meteor" nicht nur mit auf die speziellen Anforderungen zugeschnittenen Wetterberichten, sie sammeln auch ständig Wetterdaten, die für wissenschaftliche Untersuchungen verwendet werden können. Für ihre Aufgaben in der geologischen, ozeanographischen, biologischen, meereschemischen und ökologischen Forschung wird die "Meteor" hauptsächlich im Atlantik eingesetzt, doch auch Abstecher ins Mittelmeer oder das Rote Meer kommen vor. Während die "Meteor" das ganze Jahr 2004 über im Atlantik unterwegs ist, derzeit zur Untersuchung von Meeresströmungen in tropischen Gewässern, sind für 2005 Fahrten in den Indischen und Pazifischen Ozean geplant.

Steckbrief Forschungsschiff "Meteor"


Bild: marum

Baujahr: 1986
Länge: 97,5 m
Breite:16,5 m
Tiefgang: maximal 5,6 m
Wasserverdrängung: 4.780 t
Antrieb: diesel-elektrischer Tandem-Motor, 2x 1.570 PS
Reisegeschwindigkeit: 12 kn
Ausrüstung: 21 Labore mit zusammen über 400 m² Arbeitsfläche, Bordwetterwarte, mehrere Kräne mit bis zu 20 t Tragfähigkeit, 17 Winden,
Besatzung: 32 Seeleute, 28 Wissenschaftler, 2 Meteorologen
Einsatzgebiete: hauptsächlich Atlantischer Ozean
Aufgaben: geologische, ozeanographische, biologische, meereschemische und ökologische Forschung

Weitere Infos gibt es hier und hier.