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Forschungsschiff "Sonne"

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 15:37

Hauptsächlich der geologischen Forschung dient die 98 m lange "Sonne". 1969 als Fischtrawler fertig gestellt, wurde die Sonne 1977/78 in ein Forschungsschiff umgebaut. Die "Sonne" wurde 1991 einer umfangreichen Modernisierung unterzogen, wobei die Rumpflänge um 10,8 m vergrößert wurde. Als Eigentum der "RF Reedereigemeinschaft Forschungsschiffahrt GmbH" ist die "Sonne" langfristig durch das BMBF gechartert. Anfang 2004 wurde der Chartervertrag bis in das Jahr 2010 verlängert. Die "Sonne" ist meistens im Indischen und Pazifischen Ozean zu finden, den geologisch aktivsten Gebieten mit dem größten Rohstoffpotential. Zusammen mit der "Meteor" werden somit alle drei Ozeane abgedeckt. Gelegentlich erfüllen Forschungsschiffe auch repräsentative Aufgaben. So stand die "Sonne" im Dezember 2002 während eines Aufenthaltes in Sydney im Mittelpunkt einer vom BMBF organisierten Veranstaltung zum Jahr der Geowissenschaften. Zwei Tage später lief die "Sonne" wieder aus, um östlich von Neuseeland Unterwasserberge vulkanischen Ursprungs mit einem speziellen Echolot zu kartieren und Bodenproben vom Meeresgrund zu entnehmen. In Spätsommer und Herbst 2004 befindet sich die "Sonne" im Westpazifik, wo zunächst der Meeresgrund der Ochotskischen See kartiert und untersucht wird. Ende 2004 geht die Reise Richtung Südamerika.

Steckbrief Forschungsschiff "Sonne"

Bild: RF Reedereigemeinschaft Forschungsschiffahrt GmbH Bremen

Baujahr: 1969, Umbau zum Forschungsschiff 1977/78, Modernisierung und Rumpfverlängerung 1991 (Alle Angaben beziehen sich auf den Bauzustand ab 1991)
Länge: 97,61 m
Breite: 14,2 m
Tiefgang: 6,8 m
Wasserverdrängung: 4734 t
Antrieb: Diesel-elektrische Motoren, 2x 1570 PS
Reisegeschwindigkeit: 12,5 kn
Aufenthaltsdauer auf See: maximal 50 Tage
Ausrüstung: 21 Räume für wissenschaftliche Arbeiten, mehrere Kräne mit bis zu 15 t Tragfähigkeit, 11 Winden, 4 Hochdruck-Kompressoren für seismologische Untersuchungen, Plätze für bis zu 8 Laborcontainer
Besatzung: 30 Seeleute, 25 Wissenschaftler
Einsatzgebiete: hauptsächlich Indischer und Pazifischer Ozean
Aufgaben: geologische, ozeanographische, meteorologische und biologische Forschung

Wo ist die "Sonne" jetzt?

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Verweise
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