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Fotos_Oktober2004

Eine Ebene höher
Autoklavmulticorer
Mit ihm koennen Proben ohne Druckveraenderung vom Meeresboden heraufgeholt werden. Wichtig, da sonst das Methan aus den Methanhydraten entweicht.
Buntsandstein
 
Sonnenfleckenanzahl
Oben: Aus C14-Daten rekonstruierte Sonnenfleckenzahlen - 10-Jahres-Mittelwerte - für die vergangenen 11.400 Jahre (blaue Kurve) und die direkt beobachtete Sonnenfleckenzahlen seit 1610 (rote Kurve). Die verlässlichen C14-Daten enden 1900, so dass der starke Anstieg der Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert dort nicht in Erscheinung tritt. Die Rekonstruktion zeigt deutlich, dass ein vergleichbarer Zeitraum hoher Sonnenaktivität mehr als 8.000 Jahre zurückliegt. Unten: Vergrößerter Ausschnitt des im oberen Bild schraffierten Zeitraums mit mehreren Episoden hoher Sonnenaktivität, die mit der im 20. Jahrhundert vergleichbar sind.
Eisberg im Weddellmeer
 
Anomale Meeresoberflächentemperatur - in °C -, beobachtet im Dezember 1997 während des El Niño
Mit El Niño bezeichnet man eine großskalige Erwärmung des oberen Ozeans im gesamten tropischen Pazifiks, die im Mittel etwa alle vier Jahre auftritt. Das Wort "El Niño" stammt aus dem Spanischen - El Niño: Das Christkind - und wurde von den peruanischen Küstenfischern bereits im letzten Jahrhundert geprägt. Diese beobachteten, dass alljährlich zur Weihnachtszeit die Meeresoberflächentemperatur anstieg, was das Ende der Fischfangsaison markierte, und die Fischer belegten zunächst dieses jahreszeitliche Signal mit dem Wort El Niño. In einigen Jahren allerdings war die Erwärmung besonders stark, und die Fische kehrten auch nicht wie sonst üblich am Ende des Frühjahrs wieder. Diese besonders starken Erwärmungen dauern typischerweise etwa ein Jahr lang an. Heute werden nur noch diese aussergewöhnlichen Erwärmungen mit El Niño bezeichnet, welche in unregelmässigen Abständen von einigen Jahren - im Mittel etwa alle 4 Jahre - wiederkehren. Die Abbildung zeigt die Anomalie der Meeresoberflächentemperatur, wie sie im Dezember 1997 beobachet wurde. Der großskalige Charakter der Erwärmung ist deutlich ersichtlich: Sie erstreckt sich etwa über ein Viertel des Erdumfangs in Äquatornähe. Das für El Niño typische Erwärmungsmuster besitzt die stärksten Temperaturerhöhungen im äquatorialen Ostpazifik, mit Anomalien von über 50°C vor der Küste Südamerikas. Mit El Niño gehen auch Veränderungen in der Meeresoberflächentemperatur in anderen Regionen einher, wie z.B. eine Erwärmung des tropischen Indischen Ozeans oder eine Abkühlung des Nordpazifiks. Letztere werden durch eine veränderte atmosphärische Zirkulation in diesen Gebieten als Folge der El Niño-Erwärmung im tropischen Pazifik hervorgerufen.
Energie aus der Tiefe
Die umweltfreundliche Stromerzeugung aus Erdwärme wird nach Ansicht des Experten Willy Gehrer in Zukunft eine bedeutende Rolle bei der Energieproduktion spielen. Beim so genannten Hot-Dry-Rock-Verfahren presst eine Pumpe Wasser in vier bis sechs Kilometer tiefe, rund 200 Grad Celsius heiße kristalline Gesteinsschichten. Produktionsbohrungen zapfen das aufgewärmte, unter Druck stehende Wasser an. An der Oberfläche treibt es in einem Wärmetauscher eine Dampfturbine mit Generator zur Stromerzeugung an.
Das Erdschwerefeld, wie es vom GOCE-Satelliten gemessen wird
 
Forschungseisbrecher "Polarstern"
 
Forschungsschiff Poseidon
 
"Frost Flowers" - Eiskristalle
 
Animation des GOCE-Satelliten im Weltraum
 
INTERGEO 2004 in Stuttgart
Unter dem Motto "Für mobile Menschen" findet die INTERGEO 2004 vom 13. bis 15. Oktober 2004 in Stuttgart statt.
Das Ross Schelfeis in der Antarktis
Als Schelfeis bezeichnet man eine große Eisplatte, die auf dem Meer schwimmt und mit einem Gletscher an Land fest verbunden ist. Kennzeichnend für Schelfeis ist es, dass an der äußersten Spitze immer wieder Eisberge abbrechen. Dieser Prozess wird als "kalben" bezeichnet. Das Ross-Schelfeis ist die permanente feste Eisdecke, die zur Hälfte den Ross-See in der Antarktis bedeckt. Das Schelfeis hat eine Größe von etwa 500.000 Quadratkilometern und ist damit das größte Schelfeisgebiet der Antarktis. Es erreicht in etwa die Größe Frankreichs.
Satellit Galileo
 
Großer Sonnenfleck
Großer Sonnenfleck, der Anfang September 2004 auf der Sonne zu sehen war. Das Bildfeld umfasst ca. 45.000 mal 30.000 Kilometer auf der Sonne - die gesamte Erde würde also mehrfach in das Bild passen. Sonnenflecken erscheinen dunkel, weil das in ihnen durch die Sonnenoberfläche tretende starke Magnetfeld den Energietransport durch Gasströmungen unterdrückt. Im inneren, dunkleren Bereich des Sonnenflecks - der Umbra - steht das Magnetfeld senkrecht, während es in der etwas helleren Peripherie - der Penumbra - weitgehend horizontal ist. Die Aufnahme wurde von Vasily Zakharov mit dem 1-Meter-Sonnenteleskop auf der Insel La Palma gewonnen, das vom Institut für Sonnenphysik der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften betrieben wird.
Die Wettermacher
"Serienpreistraeger" Robin Girmes, Spielleiter Daniel Simonis, Webkoordinator Felix Ament (v.l.).
Unsere Sonne - nervoes wie selten
Gegenwaertig befinden wir uns in einer Phase ungewoehnlich hoher Sonnenaktivitaet.
Projekt MERSEA
Teilnehmer der Tagung