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Jason II / Medea in Kürze

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 15.03.2010 16:39

Der Name deutet es bereits an: Jason II / Medea treten nur im Team auf. Die amerikanischen Tauchroboter arbeiten in bis zu 6500 Metern Tiefe, wobei Medea die Rolle eines Assistenten zufällt.

Das ROV, das mit 550 Kilogramm fast achtmal leichter ist als Jason II, beobachtet den großen Begleiter, überwacht das Terrain, gibt zusätzliches Licht und puffert Bewegungen des Versorgungskabels ab, die durch Bewegungen an der Meeresoberfläche entstehen. Während Medea auf der einen Seite durch das Hauptversorgungskabel mit dem Forschungsschiff verbunden ist, hängt es auf der anderen Seite über ein 35 Meter langes Kabel an Jason II. Energie, Daten und Steuerbefehle fließen dabei durch ein Bündel von drei Kupfer- und drei Glasfaserleitungen.

Jason II wird durch sechs Elektromotoren angetrieben, die ihn auf fast 1 Meter pro Sekunde beschleunigen können. Zu seiner Standardausstattung zählen diverse Sensorsysteme, Manipulatoren, Probenbehälter, sieben Kamerasysteme und eine ganze Stafette an Scheinwerfern.

Eines der letzten Einsatzgebiete von Jason II und Medea waren die Gebirge und Abgründe des Mittelatlantischen Rückens. Die ROVs wurden entwickelt und werden betrieben vom Deep Submergence Laboratory (DSL) der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI) mit Sitz im US-Bundesstaat Massachusetts.

Jason II

 
Jason II
(c) WHOI

 

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Großformatige Einblicke in die Technik von Jason II und die ersten Testeinsätze im Jahre 2002 finden Sie hier.