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Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems im Indischen Ozean

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 11.09.2007 22:27

Hintergrundinformationen zum deutsch-indonesischen Beitrag

Weit über 200.000 Tote waren die Folge der verheerenden Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean im Dezember 2004. Im internationalen Rahmen wurde beschlossen, ein Tsunami-Frühwarnsystem (IOTWS Indian Ocean Tsunami Warning System) einzurichten, das im Katastrophenfall menschliches Leid sowie wirtschaftliche Schäden möglichst gering halten soll. Die Intergovernmental Oceanographic Commission (IOC) der UNESCO, die bereits ein Frühwarnsystem im Pazifischen Ozean koordiniert, hat diese Aufgabe auch für den Indischen Ozean übernommen.

Deutschland hat sehr schnell Unterstützung für den Wiederaufbau der betroffenen Region zugesagt. Schwerpunkte bilden dabei die Länder Indonesien und Sri Lanka. Bereits am 13.Januar 2005 beschloss die Bundesregierung den Aufbau eines Frühwarnsystems. In einer Gemeinsamen Erklärung mit Indonesien vereinbarte Deutschland den Aufbau eines offenen Tsunami-Frühwarnsystems (TEWS) für Indonesien und ein entsprechend angepasstes Capacity Buildings für indonesische Einrichtungen. Das Frühwarnsystem soll Daten aus der durch Erdbeben am stärksten gefährdeten Region im Indischen Ozean - dem Sundabogen - zur Verfügung stellen. Allen Anrainerstaaten stehen diese Daten für eine Warnung im eigenen Land zur Verfügung. Die Integration des deutsch-indonesischen Beitrags und der Beiträge weiterer Länder zu einem Gesamtsystem für den Indischen Ozean erfolgt unter Koordination der IOC. Die Federführung in Deutschland liegt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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