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GEOTECHNOLOGIEN
Eine Ebene höher
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CLEAN in Buchform
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Die „Science Reports“ des FuE-Programms GEOTECHNOLOGIEN begleiten seit 11 Jahren die Arbeit des Programms und der unter seinem Dach geförderten Forschungsprojekte. Der neueste Band ist nun erstmals zusammen mit dem renommierten Springer-Verlag veröffentlicht worden.
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Abfallprodukt sorgt für sauberes Wasser
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Ein neuer Ansatz zur Aufbereitung von kontaminierten Grund- und Oberflächenwässern verspricht leistungsfähiger und umweltschonender zu sein als bisherige Verfahren. Zum Einsatz kommt dabei ein Mineral, das bei der Aufbereitung von Braunkohlebergbau-Wässern anfällt: Schwertmannit.
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Objektiv sicher
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Die Tauglichkeit potenzieller CO2-Lagerstätten wird bislang hauptsächlich auf der Basis von Expertenempfehlungen bewertet. Trotz aller Expertise können diese Einschätzungen mitunter subjektiv gefärbt sein. Eine neue mathematische Methode soll die Standortsuche künftig objektivierbar und damit transparenter machen.
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Überwachung nach Maß
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Von der Fernerkundung bis zur In-situ-Messung – über alle Skalengrenzen hinweg werden im Forschungsprojekt MONACO CO2-Speicherstätten überwacht. Das gelingt durch eine geschickte Kombination ganz unterschiedlicher Methoden aus den Bereichen Chemie, Hydrogeologie, Geophysik und Biologie.
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Guter Stoff
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Ohne Stahl keine Autos, ohne Coltan keine Handys. Rohstoffe sind Kernbauteile unseres Alltags. Doch wie sind diese in die Tiefen der Erde gelangt, und wie werden sie wieder zutage gefördert? Jeder Rohstoff hat seine eigene Geschichte. Einige davon erzählt die neue Wanderausstellung „Wertvolle Erde“.
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Vom Feldversuch zum Endprodukt
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Gute Ideen gelangen nicht automatisch aus der Forschung auf den Markt. Um im Bereich der Geowissenschaften diesen wichtigen Schritt zu begleiten und teilweise mitzugehen, wurde 2008 Geotechmarket ins Leben gerufen. Auf Veranstaltungen wie der „GeoHannover“ gewährt die Initiative Einblicke in ihre Arbeit.
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Erde im Visier
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Wir sehen sie nicht, sie aber uns. Ein Schwarm Beobachtungssatelliten hat uns, aber vor allem unsere Erde, ihre Oberfläche, ihr Magnetfeld und ihre Lufthülle ständig im Blick. Einsichten in die Arbeit der Satelliten gewährt seit dem 12. September die Ausstellung „Die Erde im Visier“ in Chemnitz.
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Das ganze Bild
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Für eine sichere unterirdische Speicherung von Kohlendioxid müssen potenzielle Lagerstätten bis ins Detail charakterisiert werden. Zahlreiche Tests zur Bestimmung ihrer geologischen Eigenschaften sind hierfür vonnöten. Ein Ziel des Projekts PROTECT ist es, die dabei gewonnenen seismischen Daten besser auszuwerten und zu verknüpfen.
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Geschichten erzählen
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Geoforschung ist mehr als Forschungsergebnisse und Hightech – es sind die Menschen hinter den Monitoren, in den Tauchbooten, im Hubschrauber auf dem Weg zum Vulkangipfel, die die Geowissenschaften vorantreiben. Ihre Geschichten erzählen planeterde und GEOTECHNOLOGIEN nun schon seit 7 Jahren.
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Weiße Sensibelchen
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Die Schmelze im Nordpolarmeer hat Rekordwerte erreicht: In diesem Sommer ist das Eis stärker geschrumpft als jemals zuvor. Forscher sehen darin Anzeichen der Globalen Erwärmung. Auch der Südpol steht unter Beobachtung. Denn die Schnee- und Eisflächen unseres Planeten gelten als empfindliche Klimafühler.
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Über den Wolken
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Im Orbit kreisen die Erdsatelliten, am Boden stehen die Beobachtungsstationen. Irgendwo dazwischen: die Forschungsflugzeuge. Neu im Club der für wissenschaftliche Zwecke umgebauten Zivil- und Militärmaschinen: das Stratosphärenflugzeug „High Altitude and Long Range Research Aircraft“, kurz HALO.
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Auf dem IdeenPark
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Jede Menge Technik zum Anfassen und Ausprobieren: Noch bis zum 23. August zeigt der „IdeenPark“ in der Messe Essen, wie technische Entwicklungen unseren Alltag prägen und was die Zukunft bereithält. Mit dabei: das GEOTECHNOLOGIEN-Programm. Der Eintritt ist frei.
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Unsteter Schutzschild
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Wie eine zweite Atmosphäre schirmt ein Magnetfeld unseren Planeten vor zerstörerischen Sonnenwinden ab. Allerdings sind Stärke und Ausrichtung dieser lebenswichtigen Barriere keineswegs konstant. Wissenschaftler haben nun untersucht, in wie weit Prozesse im Erdinneren hierfür verantwortlich sind.
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Bohrloch im Labor
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Wie lassen sich unterirdische CO2-Speicher optimal verschließen? Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollen diese Frage anhand einer einzigartigen Laborapparatur untersuchen: Im Rahmen des COBRA-Projekts planen sie den Bau eines rund zehn Meter hohen Bohrlochsimulators.
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CO2-Speicherung transparent machen
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Die Speicherung von CO2 in porösen Gesteinsschichten könnte eine Maßnahme gegen den Treibhauseffekt sein. Das Projekt CO2Brim will helfen, mögliche Speicherstätten und ihre Risiken genauer zu charakterisieren. Gleichzeitig streben seine Akteure den Dialog mit Nicht-Experten an.
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Der ökologische Rucksack wiegt schwer
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Ein verantwortungsvoller Umgang mit den endlichen Ressourcen unseres Planeten gilt als eine der zentralen Aufgaben dieses Jahrhunderts. Veranstaltungen wie der „Wissenschaftssommer“ haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, nicht zuletzt junge Menschen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
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Eine Weltraumagentur für Europa
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Als heute vor 37 Jahren die European Space Agency, kurz ESA, gegründet wurde, konnte sich noch niemand vorstellen, welchen Stellenwert sie schon bald einnehmen würde. Dabei verdankt sie ihre steile Karriere auch den Nachwehen des Wettlaufs zum Mond, der USA und UdSSR viel Kraft kostete.
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Baugrund im Test
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Im Rahmen des Projektes MuSaWa entwickeln Ingenieure und Wissenschaftler neue Verfahren zur Erkundung von Baugrund. Grundlage dafür sind „seismische Scherwellen“, eine Form von Bodenschwingungen. Ein Gespräch darüber mit Dr. Hendrik Paasche vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
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Stille Beobachter
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Blauer Planet – diesen Namen verdankt unsere Erde zum größten Teil den stillen Beobachtern in ihrer Umlaufbahn. Satelliten liefern uns seit Jahrzehnten Bilder, die wir uns in dieser Weise nicht vorstellen konnten. Zu was moderne Satelliten im Stande sind, das zeigt ab heute die Ausstellung „Die Erde im Visier“ im Kieler Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR.
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Mit den Fühlern im Grundwasser
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Was der Debatte zur CO2 Speicherung häufig fehlt sind genauere Kenntnisse darüber, was bei Anwendung solcher Verfahren unter der Erde wirklich geschieht – beispielsweise mit dem dort befindlichen Grundwasser. Neue Einsichten könnte hier ein Monitoring-Verfahren liefern, das im Rahmen des Projekts SAMOLEG entwickelt wird.
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Rohstoffversorgung als Flaschenhals
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Der weltweite Hunger nach Rohstoffen wächst dramatisch. Längst gilt ein Zugriff auf seltene Ressourcen als entscheidender Wirtschaftsfaktor. Vor diesem Hintergrund spricht Dr. Volker Steinbach, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur, heute über aktuelle Entwicklungen bei nicht-metallischen Rohstoffen.
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Seismik 2.0
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Ob zur Materialprüfung, bei der Suche nach Gas und Erdöl oder dem Studium der Plattentektonik: Seismische Wellen sind ein bewährtes Mittel zur Erkundung verborgener Strukturen. Im Rahmen des Projektes TOAST entwickeln Geophysiker neue Softwarelösungen, um diesen Wellen noch mehr Informationen zu entlocken.
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Praktisch erfolgreich
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Auch wenn Experten eine Speicherung von CO2 in geeigneten Lagerstätten als äußerst sicher einstufen, ist nichts überzeugender als ein Praxistest. Im brandenburgischen Ketzin wird das Treibhausgas bereits seit 2008 in den Boden verpresst – inzwischen wurde die 50.000-Tonnen-Marke deutlich überschritten.
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Forschung für den Mini-Messer
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Dass Kohlendioxid aus einem geeigneten Speicher tief im Erdboden wieder an die Oberfläche gelangen wird, ist nach Experten-Meinung äußerst unwahrscheinlich. Zudem sollen künftige CO2-Lager lückenlos überwacht werden. Heutige Sensoren sind für diese Aufgabe aber entweder noch zu groß oder zu teuer.
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Bebendes Wissen
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90 Jahre und kein bisschen leise – Anfang März fand die 72. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) statt. In der Universität Hamburg kamen internationale Experten der Disziplin zusammen. Besuchern aus Forschung und Wirtschaft bot sich ein Mammutprogramm.
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