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CLEAN in Buchform
Die „Science Reports“ des FuE-Programms GEOTECHNOLOGIEN begleiten seit 11 Jahren die Arbeit des Programms und der unter seinem Dach geförderten Forschungsprojekte. Der neueste Band ist nun erstmals zusammen mit dem renommierten Springer-Verlag veröffentlicht worden.
Guter Stoff
Ohne Stahl keine Autos, ohne Coltan keine Handys. Rohstoffe sind Kernbauteile unseres Alltags. Doch wie sind diese in die Tiefen der Erde gelangt, und wie werden sie wieder zutage gefördert? Jeder Rohstoff hat seine eigene Geschichte. Einige davon erzählt die neue Wanderausstellung „Wertvolle Erde“.
Vom Feldversuch zum Endprodukt
Gute Ideen gelangen nicht automatisch aus der Forschung auf den Markt. Um im Bereich der Geowissenschaften diesen wichtigen Schritt zu begleiten und teilweise mitzugehen, wurde 2008 Geotechmarket ins Leben gerufen. Auf Veranstaltungen wie der „GeoHannover“ gewährt die Initiative Einblicke in ihre Arbeit.
Erde im Visier
Wir sehen sie nicht, sie aber uns. Ein Schwarm Beobachtungssatelliten hat uns, aber vor allem unsere Erde, ihre Oberfläche, ihr Magnetfeld und ihre Lufthülle ständig im Blick. Einsichten in die Arbeit der Satelliten gewährt seit dem 12. September die Ausstellung „Die Erde im Visier“ in Chemnitz.
Geschichten erzählen
Geoforschung ist mehr als Forschungsergebnisse und Hightech – es sind die Menschen hinter den Monitoren, in den Tauchbooten, im Hubschrauber auf dem Weg zum Vulkangipfel, die die Geowissenschaften vorantreiben. Ihre Geschichten erzählen planeterde und GEOTECHNOLOGIEN nun schon seit 7 Jahren.
Über den Wolken
Im Orbit kreisen die Erdsatelliten, am Boden stehen die Beobachtungsstationen. Irgendwo dazwischen: die Forschungsflugzeuge. Neu im Club der für wissenschaftliche Zwecke umgebauten Zivil- und Militärmaschinen: das Stratosphärenflugzeug „High Altitude and Long Range Research Aircraft“, kurz HALO.
Auf dem IdeenPark
Jede Menge Technik zum Anfassen und Ausprobieren: Noch bis zum 23. August zeigt der „IdeenPark“ in der Messe Essen, wie technische Entwicklungen unseren Alltag prägen und was die Zukunft bereithält. Mit dabei: das GEOTECHNOLOGIEN-Programm. Der Eintritt ist frei.
Unsteter Schutzschild
Wie eine zweite Atmosphäre schirmt ein Magnetfeld unseren Planeten vor zerstörerischen Sonnenwinden ab. Allerdings sind Stärke und Ausrichtung dieser lebenswichtigen Barriere keineswegs konstant. Wissenschaftler haben nun untersucht, in wie weit Prozesse im Erdinneren hierfür verantwortlich sind.
Der ökologische Rucksack wiegt schwer
Ein verantwortungsvoller Umgang mit den endlichen Ressourcen unseres Planeten gilt als eine der zentralen Aufgaben dieses Jahrhunderts. Veranstaltungen wie der „Wissenschaftssommer“ haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, nicht zuletzt junge Menschen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
Eine Weltraumagentur für Europa
Als heute vor 37 Jahren die European Space Agency, kurz ESA, gegründet wurde, konnte sich noch niemand vorstellen, welchen Stellenwert sie schon bald einnehmen würde. Dabei verdankt sie ihre steile Karriere auch den Nachwehen des Wettlaufs zum Mond, der USA und UdSSR viel Kraft kostete.
Stille Beobachter
Blauer Planet – diesen Namen verdankt unsere Erde zum größten Teil den stillen Beobachtern in ihrer Umlaufbahn. Satelliten liefern uns seit Jahrzehnten Bilder, die wir uns in dieser Weise nicht vorstellen konnten. Zu was moderne Satelliten im Stande sind, das zeigt ab heute die Ausstellung „Die Erde im Visier“ im Kieler Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR.
Rohstoffversorgung als Flaschenhals
Der weltweite Hunger nach Rohstoffen wächst dramatisch. Längst gilt ein Zugriff auf seltene Ressourcen als entscheidender Wirtschaftsfaktor. Vor diesem Hintergrund spricht Dr. Volker Steinbach, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur, heute über aktuelle Entwicklungen bei nicht-metallischen Rohstoffen.
Praktisch erfolgreich
Auch wenn Experten eine Speicherung von CO2 in geeigneten Lagerstätten als äußerst sicher einstufen, ist nichts überzeugender als ein Praxistest. Im brandenburgischen Ketzin wird das Treibhausgas bereits seit 2008 in den Boden verpresst – inzwischen wurde die 50.000-Tonnen-Marke deutlich überschritten.
Bebendes Wissen
90 Jahre und kein bisschen leise – Anfang März fand die 72. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) statt. In der Universität Hamburg kamen internationale Experten der Disziplin zusammen. Besuchern aus Forschung und Wirtschaft bot sich ein Mammutprogramm.
Einfach weitermessen
Heute vor genau drei Jahren brach der Satellit GOCE auf, um das Schwerefeld der Erde in nie gekannter Präzision zu vermessen. Nach diversen Erfolgsmeldungen ist der künstliche Trabant heute zwar aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden, nicht aber aus der der Forschergemeinde.
Widerstand im Untergrund
Am 16. März 1789 wurde Georg Simon Ohm geboren. Der Physiker entdeckte eine der wichtigsten Grundlagen der Elektrotechnik und damit gleichzeitig eine der bedeutendsten physikalischen Größen: den elektrischen Widerstand. Heute nutzen Geoforscher Ohms Entdeckung, um den Untergrund zu durchleuchten.
Treffen der Superlative
Mehr als 800.000 Einwohner hat die US-amerikanische Westküstenmetropole San Francisco – vom 5. bis 9. Dezember kamen noch einmal 22.500 Geoforscher hinzu. Sie alle waren der Einladung der American Geophysical Union zu ihrer Herbsttagung gefolgt, dem größten geowissenschaftlichen Treffen weltweit. Wir sprachen mit Simon Schneider, innerhalb des FuE-Programms GEOTECHNOLOGIEN für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Internet verantwortlich, über seine Eindrücke vor Ort, die wachsende Bedeutung der Bereiche Bildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Zusammenarbeit mit Übersee.
Mission: Schnittstelle
Geoforscher dabei zu unterstützen, ihre wissenschaftlichen Geniestreiche in handfeste Produkte zu verwandeln, ist eines der Aufgabengebiete des Koordinierungsbüros GEOTECHNOLOGIEN. Wir sprachen mit Alexandra Scherer, seit kurzem verantwortlich für den Bereich Technologietransfer, über die Bedeutung von Managementqualitäten, Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und Vorsätze fürs neue Jahr.
Die Lösung steckt im Detail
Statusseminare der GEOTECHNOLOGIEN bieten den Mitgliedern eines Forschungsschwerpunkts ein Forum, um auch über Projektgrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen. Neben der Einordnung des eigenen Fortschritts können die Teilnehmer dabei nicht selten auch von ganz neuen Denkanstößen profitieren.
Fachmesse auf Rekordjagd
Die Besucherzahlen von 2010 untermauerten es erneut: Die jährlich stattfindende INTERGEO ist die größte Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement der Welt. Grund genug für die GEOTECHNOLOGIEN, sich auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Veranstaltung an einem eigenen Stand zu präsentieren.
Unter Beobachtung
Unser Bild der Erde verdanken wir unzähligen Satellitenaugen, die den Planeten seit Jahrzehnten fest im Blick haben. Was genau sie beobachten und wie dies unsere Welt verändert hat, zeigt ab morgen die Ausstellung „Die Erde im Visier“ – an einer historischen Stätte der Satellitenforschung.
Relativ genau
Heute vor 106 Jahren reichte Albert Einstein den ersten Aufsatz zur Speziellen Relativitätstheorie ein. Die Arbeit revolutionierte unser Weltbild – indirekt sogar noch heute: Die modernen Beobachtungssatelliten der Geoforscher würden ohne Einsteins Erkenntnisse nicht funktionieren.
Katastrophe mit Ansage
Über 600 Jahre hatte der Pinatubo geruht, ehe er am 15. Juni 1991 für einen der gewaltigsten Vulkanausbrüche des vergangenen Jahrhunderts sorgte. Obwohl von der gigantischen Eruption viele Menschen betroffen waren, fielen ihre Folgen dank umfangreicher Vorkehrungen noch relativ glimpflich aus.
Die Erde als Kartoffel
Die Gravitation unseres Planeten in einer beispiellosen Präzision zu kartieren – mit diesem Auftrag war der Forschungssatellit GOCE im März 2009 in die Erdumlaufbahn geschossen worden. Nach zwei Jahren emsigen Datensammelns konnten Wissenschaftler der TU München nun verkünden: Ziel erreicht!
Lehrreich auch für Lehrer
Bei der Vermessung der Welt oder als Navigationshilfe für Millionen von Autos – Satelliten sind für Forscher wie Privatanwender längst zu einem unerlässlichen Werkzeug geworden. Gemessen an dieser Bedeutung spielt das Thema Fernerkundung im Unterrichtsalltag von Schulen eine eher untergeordnete Rolle.