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Gefahrenzone Erde

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 17.11.2016 13:36 — abgelaufen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms GEOTECHNOLOGIEN mit insgesamt neun Millionen Euro die Entwicklung einer neuen Generation von Frühwarnsystemen gegen Naturkatastrophen.

Man kann mit ihnen weder Erdbeben verhindern, noch Lavaströme, Schlammlawinen oder Riesenwellen aufhalten. Und doch sind Frühwarnsysteme ein probates Mittel im Kampf gegen Naturkatastrophen. Mindern sie doch die schrecklichen Auswirkungen, die aus einem Naturereignis überhaupt erst eine Katastrophe machen.

Das Erdrutsche oder Flutwellen immer häufiger gewaltige Opferzahlen und Sachschäden mit sich ziehen, ist die direkte Folge der starken Konzentration von Menschen und Wirtschaftsgütern in gefährdeten Gebieten und einer zusammenwachsenden Weltwirtschaft, die global auf regionale Ereignisse reagiert. So leben einem UN-Bericht zufolge bereits dreiviertel der Weltbevölkerung in gefährdeten Regionen. Der weltweite volkswirtschaftliche Schaden durch Naturkatastrophen wuchs nach Angaben der Münchner Rück zwischen 1970 und 2005 auf das siebenfache an. Grund genug, verstärkt auf Frühwarnsysteme zu setzen. Wie dies in Zukunft geschehen könnte und welche Schwerpunkte im Fokus der neuen Forschungsinitiative "Frühwarnsysteme" stehen, zeigt das Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN nun in seinem neuen Handout "Gefahrenzone Erde".

Das Handout steht hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Öffentlichen Ausschreibung "Frühwarnsysteme im Erdsystemmanagement" finden Sie hier.

TM, iserundschmidt 01/2006