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Von Ressourcen und Risiken

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 17.11.2016 13:36 — abgelaufen

Vom 29. September bis zum 2. Oktober ist Aachen Hauptstadt der Geowissenschaften. Insgesamt 400 Experten aus aller Welt treffen sich zum Mammutkongress Geo2008. Neben den Schwerpunktthemen Ressourcen und Georisiken liefern die Forscher dabei auch Einblicke in die Frühgeschichte des Menschen.

Nicht wenige Teilnehmer der Geo2008 – der 160. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften und 98. Jahrestagung der Geologischen Vereinigung e.V. – haben einen längeren Anfahrtsweg hinter sich. Neuseeland, die USA, Südafrika und Tansania sind nur einige der Länder, aus denen sich die Forscher auf den Weg nach Aachen gemacht haben. Hier präsentieren und diskutieren sie seit heute neueste Erkenntnisse und aktuelle Projekte aus der Welt der Geowissenschaften.

Hauptsächlich dreht sich die internationale Tagung um die Ressourcen und die Naturgefahren unseres Planeten. Ewig schwelende Kohlebrände in Indien und China gehören ebenso zu den Vortragsinhalten, die im Kármán-Auditorium, im Haupt- und im Bergbaugebäude der RWTH Aachen erörtert werden wie moderne Methoden zur Kohlendioxidspeicherung oder ganz neue Möglichkeiten, die Zeichen kurz bevorstehender Vulkanausbrüche rechtzeitig zu erkennen. Daneben bleibt noch viel Raum für Themen jenseits der beiden großen Schwerpunkte. Dazu zählen etwa die Geothermie und die Welt früher Hominiden, speziell die tansanische Olduvai-Schlucht, in der man Millionen Jahre alte Fußabdrücke, Steinwerkzeuge und Knochenfunde von Frühmenschen fand.

Auch das Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN ist auf der Geo2008 vertreten. Neben einem Ausstellungsstand liefern mehrere Vorträge unterschiedliche Einblicke in die Arbeit und einzelne Projekte des Programms. So spricht Margret Waschbüsch über CO2SEALS und über Untersuchungen von Deckgestein potenzieller Langzeitspeicher des Treibhausgases Kohlendioxid. Die Arbeiten der Aachener Forscherin könnten in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Bewertung möglicher CO2-Speicherstandorte leisten. Ludwig Stroink, Leiter des Koordinierungsbüros GEOTECHNOLOGIEN liefert hingegen einen Überblick über das gesamte Forschungs- und Entwicklungsprogramm – nicht nur vor Fachpublikum, sondern auch in einem öffentlichen Vortrag im Rahmen des „7. Aachener Geotags“ am 2. Oktober, der dieses Jahr an die Tagung angekoppelt wurde. Der Geotag findet alljährlich in Aachen statt und ist eingebunden in das „Internationale Jahr des Planeten Erde 2008“, dessen deutsches Webportal www.planeterde.de ist.

TM, iserundschmidt 09/2008


Mehr zur DGG/GV Geo2008 Tagung finden Sie hier, mehr zum 7. Aachener Geotag hier.

Mehr Infos zu den Projekten der zweiten Förderphase des GEOTECHNOLOGIEN-Schwerpunkts „Technologien für eine sichere und dauerhafte Speicherung des Treibhausgases CO2“, zu der auch das Projekt CO2SEALS gehört, finden Sie auf den Seiten der GEOTECHNOLOGIEN.

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