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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
…Quadratmeter erstreckt sich sich der Białowieża-Urwald in Polen und Weißrussland. Der hier liegende gleichnamige Nationalpark gilt als letzter Tiefland-Urwald Europas und eines der letzten Rückzugsgebiete des Wisents.
…erblickte der Louis Agassiz das Licht der Welt. Von dem schweizerisch-amerikanischen Geologen, der sich im Besonderen der Ichthyologie (Fischkunde) verschrieben hatte, stammt die Wortwendung, dass Gletscher "die große Pflugschar Gottes" seien.
…Meter hohe Säulen aus Basalt stehen am Scheibenberg, einem Berg im Erzgebirge, der der Erosionsrest eines tertiären Lavastroms ist. Aufgrund ihrer besonderen Form werden diese Säulen auch "Orgelpfeifen" genannt.
…Millionen Jahre und älter sind einige Gesteine des Kristallinen Odenwaldes in Hessen. Sie sind Teil des sogenannten Felsenmeers, einer Felsenlandschaft aus dunkelgrauem Quarzdiorit, die durch Verwitterung entstand.
…begann der erste Bagger seine Arbeit im Tagebau Hambach. Der Tagebau ist wegen seiner Umweltzerstörung stark in der Kritik. Neben über 1000 Jahre alten Ortschaften musste ihm auch die einstmals größte Waldfläche Nordrhein-Westfalens weichen.
…Meter hoch ist der Bornstein, höchster der vier Bruchhauser Steine, einer Felsformation im Rothaargebirge. Sie sind die Überbleibsel einer Entwicklung aus Vulkanismus und Erosion, die schon vor 370 Millionen Jahren begann.
…Millionen Jahre alt ist das Siebengebirge. Das aus mehr als 50 Bergen und Anhöhen bestehende Mittelgebirge hat seinen Namen vermutlich von den sieben großen Bergen, die je nach Blickrichtung - deutlich vom Kölner Dom aus - auszumachen sind.
...Pflanzenfossilien wurden zwischen 1990 und 1997 aus der Ziegeleigrube Vorhalle, einem ehemaligen Steinbruch der Vorhaller Klinkerwerke, geborgen. Das Gebiet gilt weltweit als die reichhaltigste Fundstelle für Pflanzenfossilien aus dem tiefen Oberkarbon.
…Millionen Jahre ist es her, dass die Externsteine, eine markante Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald, entstanden sein sollen. Sie bestehen aus einem Sandstein, dessen Material während der Unterkreide am Rande eines großen Meeres abgelagert wurde.
…Jahre als sind die Blockhalden des Brockens. Die eiszeitlichen Verwitterungsbildungen sind unter periglazialen Klimabedingungen entstanden, durch geologische und morphologische Vorgänge, die in kalten Gebieten außerhalb der Gletscher durch Bodenfrost entstehen.
…Meter tief ist das Bodetal maximal. Das schluchtartige Tal im Harz gehört zu Sachsen-Anhalts größten Naturschutzgebieten und wird von den beiden Quellflüssen Warme und Kalte Bode durchzogen, die einen Temperaturunterschied von nur etwa 2 Grad Celsius aufweisen.
…zog es Johann Wolfgang von Goethe, angetan von der besonderen Geologie, zur sagenumwobenen Teufelsmauer. Die Sandsteinwand im nördlichen Harzvorland ist nicht nur Mittelpunkt einiger alter Mythen, sondern dient auch heute noch vielfach als Filmkulisse.
...Kilometer Länge misst der Muskauer Faltenbogen, eine Stauchendmoräne der Elstereiszeit in Brandenburg und Sachsen. Der Gletscher stauchte Sand- und Braunkohleschichten zu einem flachwelligen Hügelzug, der weltweit nahezu einmalig ist.
…wurde das ehemaligenTagebauwerk Liether Kalkgrube im Kreis Pinneberg zum Naturschutzgebiet und beherbergt seitdem zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Heute gilt es als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands.
…Naturschutzgebiete umfasst der Naturpark Feldberger Seenlandschaft im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Auf den 340 Quadratkilometern befindet sich auch Deutschlands ältester Buchenwald.
…Hektar misst Deutschlands kleinster Nationalpark Jasmund. Er liegt auf einer Halbinsel im Nordosten der Insel Rügen und beheimatet aufgrund seiner besonderen geologischen Bedingungen zahlreiche seltene Tiere, darunter auch den seltenen Alpenstrudelwurm.
…Quadratkilometer Hochmoorrest finden sich im Huvenhoops- moorgebiet in Niedersachsen. Während dieser Teil streng geschützt ist, wird in anderen Gebieten des Moors noch heute Torf abgebaut. Doch man versucht, die ausgetorften Flächen zu regenerieren.
…Fußabdrücke unterschiedlicher Dinosaurier wurden 1980 in den Rehburger Bergen im Rahmen einer Feuerwehrübung durch Zufall entdeckt. Heute befindet sich rund um das Naturdenkmal das Freilichtmuseum "Dinosaurier-Park Münchehagen".
…Meter erstreckt sich das Morsum-Kliff über die östliche Steilküste der Insel Sylt. Seine Schollen repräsentieren eine geologische Zeitspanne von ungefähr 7 bis 8 Millionen Jahren, wobei die älteste Formation auf ein absolutes Alter von 9 bis 11 Millionen Jahren datiert wird.
…zerbrach die ursprünglich größere Nordseeinseln Helgoland unter Einfluss der verheerenden Neujahrsflut in zwei Teile. Seitdem teilt sich die in der Deutschen Bucht gelegene Inselgruppe in Hauptinsel und die kleinere, als "Düne" bezeichnete Nebeninsel.
…Quadratkilometer umfasst das Wattenmeer der Nordsee zwischen Skallingen und Dänemark im Nordosten und Den Helder und den Niederlanden im Südwesten. Damit ist es das größte Wattenmeer der Welt.
…Milliarden Jahre alt ist das Granit, aus dem Brandenburgs größte Findlinge bestehen. Der Große und Kleine Markgrafenstein kamen während der Gletschervorstöße des Eiszeitalters mit dem Inlandeis aus Skandinavien.
…veröffentlichte Georgius Agricola sein "De natura fossilium", das als erstes Handbuch der Mineralogie gilt. Der als Georg Bauer geborene deutsche Arzt, Apotheker und Wissenschaftler wird als Begründer der modernen Geologie und Bergbaukunde angesehen.
…verwüstete ein Tornado am 29. Juni die Kleinstadt Woldegk an der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit einer Schadensklasse von F5 gehört er zu den stärksten, weltweit bisher beobachteten Tornados. Höhere Schadenswerte existieren bisher nur in der Theorie.
…Lokalitäten Kanadas hat der Geograph und Geologe Robert Bell benannt. Der "Vater kanadischer Ortsnamen" erkundete besonders den Norden von Québec, Ontario, Manitoba, die östliche kanadische Arktis, die Prärien von Saskatchewan und die Ölsande in Athabasca.