FS SONNE: Japan

Im Fokus der Ausfahrt SO251 steht die Erforschung des geologischen Archivs vor der Küste Japans. Erdbeben, submarine Rutschungen und Tsunamins hinterlassen ihre Spuren in den Sedimenten des Japangrabens und Nankaitrogs. Diesen spürt das Team um die beiden Fahrtleiter Achim Kopf und Michael Strasser nach, um Entstehung und Folgen der Beben besser zu verstehen und daraus Modelle zu entwickeln. Im Logbuch berichten sie über das Leben und Arbeiten an Bord. Eine Kooperation mit dem MARUM und der Universität Innsbruck.

Letzte Bohrkerne werden geborgen, dann geht es für die Sonne zurück in den Hafen von Yokohama. Die Ausfahrt SO251 vor der japanischen Küste geht zu Ende, doch mit den gewonnenen Proben vom Ozeanboden werden die Geowissenschaftler noch viele Stunden in ihren ...

Der kürzlich von Bord gegangene japanische Kolbenlottechniker Ei Hatakeyama fehlt den Wissenschaftlern, als sie Gasaustritte an neu entdeckten Schlammvulkanen im Kumanobecken näher untersuchen wollen. Doch Not macht erfinderisch: Getreu diesem Motto haben der ...

Feuer an Bord gehört zu den Szenarien, auf die auch ein Forschungsschiff und seine Passagiere vorbereitet sein müssen. Damit im Ernstfall jeder weiß, was er zu tun hat, spielen Technikcrew und Wissenschaftsteam einmal pro Woche solche Notsituationen durch. ...

Unser Rückweg ins Studiengebiet bot eine gute Möglichkeit für ein "Science Meeting". Dabei arbeiteten die unterschiedlichen Gruppen an Bord ihre Erkenntnisse auf, die sie in der ersten Woche auf dem zweiten Fahrtabschnitt gesammelt hatten, und stellten sie ...

Die Tage vergehen wie im Flug, und das internationale Wissenschaftsteam - 34 Personen aus zehn Ländern - arbeitet hart, aber harmonisch mit den verschiedenen Geräten an Bord. Ein vor zwei Jahren ausgesetztes Unterwasserobservatorium konnte erfolgreich ...

Mit neuen Geräten und einigen hinzugekommenen Forscherinnen und Forschern geht es auf zum zweiten Abschnitt der Ausfahrt vor Japans Küste. Der neue Fahrtleiter Achim Kopf, Professor für Marine Geotechnik am Bremer MARUM, erlebte gleich zu Beginn einen ...

Das Schiff liegt kurzzeitig im Hafen: Ein Teil der Besatzung geht von Bord, neue Wissenschaftler kommen dazu. Der erste Fahrtabschnitt liegt hinter Michael Strasser und seinem Team auf der Sonne. In seinem Rückblick erklärt uns der Fahrtleiter die ...

Der erste Abschnitt der Ausfahrt nähert sich dem Ende. Das Team um Fahrtleiter Michael Strasser von der Universität Innsbruck konnte im Japangraben zahlreiche Kerne gewinnen. Während des Transits der Sonne nach Yokohama arbeiten sie auf Hochtouren daran, die ...

Gute Nachrichten für Schiffsärztin Anke und die Besatzung der Sonne: Nachdem Taifun Chaba ihnen ein paar stürmischen Tage beschert hat, klart das Wetter nun auf und die See beruhigt sich. Die Wissenschaftler widmen sich nun wieder voll den Bohrungen im ...

Sobald ein Bohrkern an Deck gelangt, herrscht geschäftiges Treiben auf der Sonne. Vor allem für die Geochemiker muss es jetzt schnell gehen. Sie nehmen den Kern als Erste unter die Lupe, bevor er sich unter den Bedingungen außerhalb des Meeres verändert - ...

Das Forschungsschiff Sonne ist gut in die erste Expeditionswoche gestartet. Bereits nach wenigen Tagen konnte die Crew den ersten Bohrkern an Deck hieven. Wie es gelang, das Sediment aus über 8000 Metern Tiefe zu bergen und welche Rolle Taifun Chaba spielte, ...

Ausfahrten mit Forschungsschiffen werden oft jahrelang vorbereitet. Doch trotz sorgfältiger Planungen kann es passieren, dass es in letzter Minute noch einmal spannend wird. Vor zwei Wochen war noch nicht klar, ob die Sonne ihre Fahrt gen Japan antreten ...

Am Südostrand der Eurasischen Platte, vor der Küste Japans, liegen zwei seismisch hochaktive Subduktionszonen: Der Japangraben und der Nankaitrog. Das verheerende Erdbeben und der Tsunami vom März 2011 nahmen dort ihren Ausgang. Um die Entstehung und Folgen ...