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Eine Ebene höher
Nährstoffhaushalt einer "Todeszone" auf der Kippe
In den großen Sauerstoff-freien Bereichen der Ozeane, den so genannten Todeszonen, entweichen aufgrund mikrobieller Prozesse große Mengen an Stickstoff als Gas. Stickstoff ist ein Schlüsselelement für alles Leben auf der Erde. Diese Art von Todeszonen findet man an den Westküsten Nord- und Südamerikas, Namibias und auch an der Westküste Indiens im Arabischen Meer. Mehr…

Bergbau der Zukunft
Im Beisein von Stifterin Dr. Erika Krüger und Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht wurde im Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg ein neuer Versuchsstand zur biologischen Laugung in Betrieb genommen. Erprobt wird, wie mittels mikrobieller Laugung unter realitätsnahen Bedingungen die in der Hightech-Industrie stark nachgefragten Elemente Indium und Germanium aus... Mehr…

Wachsende Hurrikan-Gefahr
Die bevölkerungsreiche Nordostküste der USA wird in Zukunft wohl immer häufiger von zunehmend stärkeren Hurrikanen heimgesucht werden – eine Folge der Industrialisierung. So lautet das Fazit einer Studie, die Wissenschaftler der Durham University in Großbritannien leiteten und an der Dr. Sebastian Breitenbach von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beteiligt war. Mehr…

Magma liefert Indizien
Die Vorhersage, wie gefährlich ein Vulkanausbruch sein wird, ist für die Frühwarnung außerordentlich wichtig, sie ist aber auch außerordentlich schwierig. Vulkanologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität Uppsala in Schweden Anhaltspunkte ermittelt, die Hinweise auf die... Mehr…

Klimaarchiv zu Füßen des Kilimandscharos
Seit Mitte Oktober herrscht am Kratersee Challa in Ostafrika reges wissenschaftliches Treiben. Ein internationales Team aus Forschern unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Chemie errichtete dort eine schwimmende Plattform, die Erdbohrungen bis auf den Grund des Kraters durchführen soll. Unter der Wasseroberfläche des 92 Meter tiefen Challa-Sees, der zur Hälfte in Kenia... Mehr…

"Warmzeit" ist nicht gleich "Warmzeit"
Aufgrund steigender Temperaturen und schmelzender Gletscher werden sich die Wassereigenschaften im Europäischen Nordmeer verändern. Um eine Idee von den Auswirkungen zu erhalten, untersucht die Wissenschaft auch die Entwicklungen in vergangenen Warmzeiten. Doch zwei aktuelle Studien internationaler Forschungsteams zeigen, dass die Wassereigenschaften in den Nordmeeren während... Mehr…

Zukunftstechnologie für die Gletscherforschung
Am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Forscher eine neue Methode zur 3D-Vermessung der Erde entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) konnte diese Methode nun sehr erfolgreich zur Vermessung von Gletschern und Eisflächen angewendet werden. Bereits seit einigen Jahren unterstützt... Mehr…

Rekordanstieg des atmosphärischen CO2
Obwohl die anthropogenen Emissionen in 2015 nur sehr gering angestiegen sind, markiert die Zunahme von 23 Gigatonnen Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre pro Jahr einen neuen Wachstumsrekord. Sie übertrifft damit auch den Zuwachs der vorherigen Dekade, der im Durchschnitt bei 16 Gigatonnen CO2 pro Jahr lag. Das Jahr 2016 könnte mit 25 Gigatonnen einen weiteren Rekord aufstellen.... Mehr…

Schwindendes Eis lässt die Alpen wachsen
Das Gebirgsmassiv der Alpen hebt sich stetig und "wächst" pro Jahr um etwa ein bis zwei Millimeter. Auch Teile Skandinaviens und Nordamerikas heben sich heute. Der Grund: Vor etwa 18.000 Jahren schmolzen die eiszeitlichen Gletscher und entlasteten die Erdkruste. Lange Zeit bezweifelte man, dass das Abschmelzen der alpinen Eiskappe eine bedeutende Ursache für die heutige Anhebung... Mehr…

Tsunamigefahr durch Inselvulkane
Durch Rutschungen an Vulkaninseln können zerstörerische Tsunamis ausgelöst werden. Im Rahmen einer mehrwöchigen Expedition wollen Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel mit dem deutschen Forschungsschiff Sonne das Auseinanderbrechen der Ritter Insel in der ehemaligen deutschen Kolonie Neupommern im Westpazifik untersuchen.... Mehr…

Das Leben an Land ist älter als gedacht
Das Leben auf der Erde hat den Sprung an Land bereits vor mindestens 3,2 Milliarden Jahren vollzogen, also 300 Millionen Jahre früher als bisher angenommen. Das legt eine Studie von Wissenschaftlern aus Berlin, Potsdam und Jena nahe, die kürzlich im Fachjournal "Geology" erschienen ist. Das Team um Sami Nabhan von der Freien Universität Berlin hat uralte Gesteinsformationen in Südafrika... Mehr…

Größtes Meeresschutzgebiet der Welt in der Antarktis
Experten aus der ganzen Welt haben sich auf die Einrichtung eines Schutzgebietes im antarktischen Rossmeer geeinigt. Die einstimmige Entscheidung der Mitgliedsstaaten fiel im Rahmen eines Treffens der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (Conservation of Antarctic Marine Living Resources, kurz: CCAMLR) in Hobart, Australien. Mehr…

Innovative Verfahren zur Trinkwassergewinnung
Wassermangel zählt zu den Hauptproblemen der Weltbevölkerung. Heute leiden etwa 700 Millionen Menschen in 43 Ländern an Wasserarmut – und es wird erwartet, dass diese Zahl bis 2025 auf etwa 1,8 Milliarden Menschen ansteigt. Bis vor wenigen Jahren galten viele Länder in Südostasien wie beispielsweise Myanmar, Kambodscha und Vietnam als Länder ohne signifikante Wasserprobleme.... Mehr…

Ab in die Wüste
Das Projekt "Field Trials Utah" testet ein kooperierendes Robotersystem in marsähnlichem Gelände: Die Rover SherpaTT und Coyote III absolvieren eine "Weltraummission" in Utah. In dem unwegsamen Testareal unweit der Kleinstadt Hanksville im Süden des US-Bundesstaates müssen sie nicht nur Dauer- und Belastungstests über sich ergehen lassen - sie sollen auch ein künstliches Missionsszenario... Mehr…

Erdbebenserien heben Küsten an
Eine neue Vorstellung von Vorgängen im Untergrund könnte erklären, wie schwere Erdbeben mit einer Magnitude größer als 7 (M>7) und die Hebung von Küsten miteinander zusammenhängen. Der Mechanismus hat Folgen für die Abschätzung des Erdbebenrisikos und der Tsunami-Gefahr für viele Regionen weltweit. Ein Team von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter... Mehr…

Neues Bildungsportal zu Klimafolgen
Von der Ostsee bis zu den Alpen, vom Rheinland bis zum Märkischen Sand – der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus. Ein neues Bildungsportal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bietet jetzt Lehrenden und Lernenden gebündelt Informationen und Szenarien zum Klimawandel und seinen Folgen für Sektoren von der Landwirtschaft bis zum Tourismus,... Mehr…

Algen verändern Korallenriffe
Die Korallenriffe der Tropen und Subtropen sind momentan von der bis dato größten und am längsten andauernden Korallenbleiche betroffen, die weltweit bereits zu einem katastrophalen Massensterben riffbildender Steinkorallen geführt hat. In den meisten der betroffenen Riffe werden Steinkorallen nach ihrem Absterben durch schnellwachsende Algenarten überwuchert, ein Prozess, der... Mehr…

Neue Weltkarte in 3D
Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer... Mehr…

Grönland verliert mehr Eis als gedacht
Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und Ingo Sasgen vom Alfred-Wegner-Institut Bremerhaven beteiligt waren. Die Veröffentlichung in SCIENCE Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission... Mehr…

Offenes Wasser um den Nordpol
Arktisches Meereis auf dem Rückzug: Das aktuell gemessene September-Minimum von 4,1 Millionen Quadratkilometer stellt die zweitkleinste Meereisfläche seit Beginn der Satellitenmessungen dar. Für eine kontinuierliche Eisdickenbestimmung entwickelten die Universität Hamburg und das Alfred-Wegener-Institut gemeinsam ein neues Verfahren, das erstmals Messungen der zwei ESA-Satelliten... Mehr…

Die Grenzen des Lebens
Was sind die Grenzen für Leben in der Tiefe? Mit dieser Frage wird sich ein internationales Expeditionsteam beschäftigen, das im September mit dem japanischen Forschungsschiff CHIKYU zum Nankai-Graben vor der Küste Japans aufbricht. Mit an Bord ist auch ein Team von Geochemikern vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Mehr…

Unterschätzte Gefahren
Da, wo gestern der Blitz eingeschlagen hat, wird er heute nicht nochmal einschlagen. Nach dieser fatalen Logik verfahren viele Menschen oft auch nach katastrophalen Naturereignissen und siedeln in Flussauen oder an Berghängen, obwohl nach wie vor die Gefahr einer Flut oder Hangrutschung besteht. Eine neue Studie zeigt, dass diese Einschätzung auch an Vulkanen ein folgenreicher Trugschluss... Mehr…

Kleine Meerestiere erobern Mittelmeerstrände
Für den Erhalt der Artenvielfalt in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, dass sich einzelne Arten an die veränderten Umweltbedingungen, vor allem an wärmere Temperaturen, anpassen. Entscheidend ist, wie schnell das geschieht. Eine deutsch-israelische Studie zeigt nun: Kalkschaler passen sich wärmeren Gewässern an. Ihre Studienergebnisse haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler... Mehr…

Kometenlander Philae entdeckt
Der Kometenlander Philae ist gefunden. Kurz vor Ende der Rosetta-Mission ist es gelungen, den Lander zu orten. Am 2. September 2016 nahm die OSIRIS-Kamera auf der Raumsonde Rosetta die entscheidenden Bilder von der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko auf. Sie zeigen den Lander schräg in einer Schlucht liegend, zwei der drei Landebeine deutlich sichtbar. Mehr…

Amazonaswald: Biodiversität mindert Klimarisiken
Ein Wald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Erstmals konnten Forscher dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet... Mehr…