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Eine Ebene höher
Wie entstanden Goldlagerstätten in Südafrika?
Der Witwatersrand in Südafrika beherbergt das größte bekannte Goldvorkommen auf der Erde. Doch wie ist es entstanden? Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und von kanadischen Einrichtungen haben nun mit detektivischer Kleinarbeit herausgefunden, wie sich ein Teil der weltweit größten Goldlagerstätten vor etwa drei Milliarden Jahren gebildet hat. Öl... Mehr…

Studie stellt Oberflächenerwärmung in Frage
Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 ("Hiatus") verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den... Mehr…

Wanderung großer Eisberge entschlüsselt
Wenn in absehbarer Zukunft am Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ein Tafeleisberg von der fast siebenfachen Größe Berlins abbricht, beginnt für ihn eine Wanderung, deren Route Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung schon jetzt ziemlich genau vorzeichnen können. Den Forschern ist es nämlich gelungen, die Drift antarktischer... Mehr…

Trübe Aussichten für unberührte Seen
Im Zuge des Klimawandels nehmen extreme Wetterereignisse zu. Das gilt auch für sommerliche Stürme, die in Zukunft immer häufiger über Land und Gewässer fegen könnten. Dass sie sich drastisch auf Ökosystemprozesse gerade unberührter Seen auswirken und dort massive Algenblüten hervorrufen können, zeigen zwei neue Studien des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei... Mehr…

Gletscherbakterien liefern Kohlenstoff
Gletscher sehen nicht besonders belebt aus, tatsächlich bieten sie aber vielfältigen und aktiven Bakteriengemeinschaften ein Zuhause. Nun wird klar, dass sie für den Kohlenstoffkreislauf eine wichtigere Rolle spielen als bislang angenommen. Eine neue Studie zeigt, wie mikrobielle Gemeinschaften auf schmelzenden Gletschern der Antarktis zum weltweiten Kohlenstoffkreislauf beitragen.... Mehr…

Zwei Petabyte Daten für die Klimaforschung
Der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Es gilt weltweit nachhaltige Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zum Schutz des empfindlichen Klimasystems abzuleiten. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Umweltprozesse, die zum Klimawandel beitragen. Atmosphärenforscher... Mehr…

Enge Verbindung: Klima und Tiefenströmungen
Die Labradorsee im nordwestlichen Nordatlantik gehört zu den Schlüsselstellen der globalen Ozeanzirkulation. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel betreibt dort seit 1997 eine Reihe von Messstationen, die die Strömungen von der Oberfläche bis zum Meeresboden überwachen. Im Journal of Geophysical Research Oceans veröffentlichen GEOMAR-Ozeanographen jetzt eine Auswertung... Mehr…

Wie explosiv ist die Ägäis?
Viele Reiseprospekte bewerben die Inselgruppe Santorin in der südlichen Ägäis als mediterranes Urlaubsidyll. Gleichzeitig sind die Inseln und der Meeresboden davor jedoch Zeugen von gewaltigen Vulkanausbrüchen und starken seismischen Kräften. Meereswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftler aus Deutschland und Griechenland untersuchen derzeit mit dem Forschungsschiff POSEIDON... Mehr…

Zusammensetzung des Erdmantels
Ein Forscherteam am Bayerischen Geoinstitut der Universität Bayreuth hat erstmals unter sehr hohen Drücken die elastischen Eigenschaften von Bridgmanit ermittelt, einem Mineral, das mehr als die Hälfte des Volumens unseres Planeten ausmacht und für sein physikalisch-chemisches Verhalten von entscheidender Bedeutung ist. Die neuen Messungen ermöglichen grundlegende Erkenntnisse... Mehr…

Menschheit verändert gigantische Luftströme
Die Zunahme verheerender sommerlicher Wetter-Extreme steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel, wie immer mehr Belege zeigen. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde, wellenförmig schwingen sie zwischen Tropen und Arktis auf und ab. Diese planetaren Wellen transportieren Wärme und Feuchte. Wenn sie ins Stocken kommen, können Dürren oder... Mehr…

Der steile Aufstieg der Berner Alpen
Die markante Nordfront der Berner Alpen ist das Resultat des steilen Aufstiegs der Gesteine aus der Tiefe nach der Kollision zweier Erdplatten. Dieses steile Aufsteigen gibt neue Einblicke in das Endstadium einer Gebirgsbildung und liefert wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf aktive Naturgefahren und Geothermie. Die Resultate von Forschern der Universität Bern und der ETH Zürich... Mehr…

Flüsse für die Forschung
Raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Natur: Vom 1. Mai bis zum 30. Juni ruft das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane erneut zur Jugendaktion "Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" auf. Die bundesweite Citizen-Science-Aktion im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht im Mai in die zweite Runde. Lehrkräfte und Pädagogen können ab sofort wieder die... Mehr…

Ist Humboldts Nährstoffspritze in Gefahr?
Wenn im Zuge des Klimawandels immer weniger Sauerstoff im Ozean verfügbar ist, beeinträchtigt dies auch hochproduktive Regionen wie die Gewässer vor der Küste Perus – einem Haupt-Einflussgebiet des nährstoffreichen Humboldtstroms. Daher untersucht ein internationales Team unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel mit Hilfe der KOSMOS-Mesokosmen, wie... Mehr…

Copernicus-Programm einsatzfähig
Umweltschutz, Landwirtschaft, Stadtplanung: Dies sind nur einige der Bereiche, die von den Erdbeobeobachtungsdaten der Sentinel-Satelliten des europäischen Copernicus-Programms profitieren werden. Fünf dieser Satelliten liefern bereits heute vielfältige Informationen über Zustand und Beschaffenheit der Erdoberfläche: Damit ist das Copernicus-System nun einsatzfähig. Mehr…

Dürre und Waldverlust am Amazonas
Der Waldverlust durch Abholzen im Amazonasgebiet und die mögliche Abnahme der Regenfälle dort könnten einen Teufelskreis in Gang bringen. Wenn Trockenzeiten mit dem menschengemachten Klimawandel zunehmen, so steigt zusätzlich das Risiko eines sich selbst verstärkenden Waldverlustes, so hat ein internationales Team von Wissenschaftlern herausgefunden. Wenn allerdings ein großer... Mehr…

Ein weiterer Wächter ist im All
Die Erde fest im Blick: Der Satellit Sentinel-2B des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus ist erfolgreich gestartet. Zusammen mit seinem "Zwillingssatelliten" Sentinel-2A verdoppelt der neue Umweltwächter die Aufnahmefrequenz. Jeder Punkt der Erde wird alle fünf Tage erfasst und Veränderungen der Oberfläche kontinuierlich und langfristig dokumentiert. Eine hochauflösende... Mehr…

Wasserkreislauf reicht viel tiefer
Nicht nur auf der Erdoberfläche, auch tief im Erdinneren existieren große Mengen Wasser. Doch woher stammt es? Ist es dort seit der Entstehung der Erde oder gibt es immer noch Nachschub von der Oberfläche? Ein internationales Wissenschaftsteam veröffentlichte jetzt neue Erkenntnisse zu dieser Forschungsfrage in der Fachzeitschrift Nature Geoscience. Sie könnten auch der Diskussion... Mehr…

Tausende Holztäfelchen simulieren Plastikmüll
Wissenschaftler der Universität Oldenburg eröffnen die zweite Phase ihres Verbundprojektes "Macroplastics". Bei der Untersuchung, wie sich Plastikmüll in der Nordsee verteilt, wollen die Forscher die Datenbasis in den kommenden Wochen verbreitern. Wieder werfen sie tausende kleiner Holztäfelchen ins Meer und bitten die Bürger erneut um Mithilfe. Mehr…

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen
Ab sofort können alle Interessierten live im Internet verfolgen, wo das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Wave-Glider einsetzt. Dabei handelt es sich um von Wellenkraft angetriebene Messplattformen, die wochen- oder auch monatelang die Oberfläche der Meere abfahren können. Auf dem Internetportal "GEOMAR Navigator" sind neben Kursen und Geschwindigkeiten der Geräte... Mehr…

Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen
In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist. Am stärksten nahmenlaut der kürzlich im Fachjournal "Nature Ecology and Evolution" veröffentlichten Studie unter der Leitung von Senckenberg... Mehr…

Weniger Sauerstoff in allen Meeren
Kieler Forscher veröffentlichen in "Nature" erste globale Beobachtungs-Studie zum Sauerstoffbudget im Ozean. Der aktuell zu beobachtende globale Wandel lässt Wassertemperaturen steigen und verändert die Ozeanzirkulation. Das sorgt unter anderem dafür, dass weniger Sauerstoff im Oberflächenwasser der Meere gelöst ist und weniger Sauerstoff in die Tiefsee gelangt – mit weitreichenden... Mehr…

Forschungs-Boje auf Reisen
Von Magdeburg nach China: Im Rahmen eines deutsch-chinesischen Forschungsprojektes, das am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert wird, geht in diesen Tagen vom UFZ in Magdeburg eine Forschungs-Boje auf Reisen, die dazu dient, die Gewässerqualität zu überwachen. Sie wurde vom Department Seenforschung in Magdeburg und den wissenschaftlichen Werkstätten des UFZ... Mehr…

Unterirdische Wärmeinseln anzapfen
Städte sind Wärmeinseln, nicht nur oberirdisch, sondern auch unterirdisch. Darin schlummert ein grosses ungenutztes Potenzial, denn die Energie könnte mit Erdwärmesonden verstärkt genutzt werden. Dies zeigt eine Gruppe von Forschenden um den Geowissenschaftler Jaime Rivera anhand eines Fallbeispiels aus der Agglomeration Zürich. Mehr…

Überraschung am Lava-Plateau
Kieler Meeresforscher widerlegen bisherige Einordnung von Gesteinstypen: Was spielt sich im Erdinneren ab, wenn sich Vulkane bilden und Erdplatten bewegen? Um diese Fragen zu beantworten, ist die Forschung auf Spuren der Prozesse auf der Erdoberfläche angewiesen. Doch ihre Auswertung ist sehr kompliziert. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel konnten... Mehr…

Arktische Tiefsee: Müllmenge steigt stark
Die Arktis hat ein Müllproblem. Plastiktüten, Glasscherben und Fischernetze: Trotz der Lage fernab von Ballungszentren nimmt die Müllmenge in der arktischen Tiefsee immer weiter zu und stellt somit eine dauerhafte Gefahr für das sensible Ökosystem dar. Innerhalb von zehn Jahren ist die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee um mehr als das 20-fache gestiegen.... Mehr…