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Eine Ebene höher
Neue Klimaarchive in der Wüste entdeckt
Unter einem extremen Klima schaffen es nur wenige Zeugen von Umweltbedingungen der Vergangenheit, bis heute zu überdauern. Pollen zum Beispiel, die auf die Zusammensetzung der Vegetation früherer Zeiten hinweisen können, bleiben in Klimaarchiven wie Seesedimenten nur unter ganz bestimmten Bedingungen erhalten. In extrem trockenen Regionen wie der Kalahari in Südafrika sind Archive... Mehr…

Suche nach Hochtechnologiemetallen in Norddeutschland
Versteckt unter einer mächtigen Sedimentbedeckung könnten sich in Norddeutschland nicht nur Zink und Blei, sondern auch wirtschaftsstrategisch bedeutsame Hochtechnologiemetalle wie Gallium, Germanium, Indium oder Lithium befinden. Mit modernsten geowissenschaftlichen Analysemethoden werden nun im Forschungsprojekt "MinNoBeck" unter der Leitung der Jacobs University in Bremen Bohrkerne... Mehr…

"Planet Wüste – Our Land. Our Home. Our Future."
Zum "Welttag der Desertifikationsbekämpfung" eröffnete das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn am 21. Juni 2017 mit einer Abendveranstaltung die Sonderausstellung "Planet Wüste – Our land. Our home. Our future." Mehr…

Ursuppe in Dosen
Wo und wie entstand das Leben auf unserem blauen Planeten? "In der Erdkruste!", behaupten der Geologe Prof. Dr. Ulrich Schreiber, der Physikochemiker Prof. Dr. Christian Mayer und der Chemiker Prof. Dr. Oliver Schmitz von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Ihre Forschungsergebnisse, die sie in Zusammenarbeit mit Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg (Arbeitsgruppe Prof.... Mehr…

10 Jahre TerraSAR-X
Fünf Jahre sollte er sich im All beweisen und einzigartige Aufnahmen von der Erde liefern. Nun ist der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X doppelt so lange im Einsatz und ein Ende noch auf Jahre nicht in Sicht. Seit dem Bilderbuchstart am 15. Juni 2007 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur ist die Mission TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beständig... Mehr…

Ozeanerwärmung mit elektromagnetischen Signalen beobachten
Der Ozean fungiert als wichtiger Wärmespeicher und nimmt einen Teil der globalen Erderwärmung auf. Da sich Wasser bei Erwärmung ausdehnt, steigt so jedoch der Meeresspiegel an, mit erheblichem Risiko für Küstenregionen. Bisherige Methoden zur globalen Überwachung von ozeanischen Temperaturveränderungen erfassen lediglich die oberflächennahen Wasserschichten. Veränderungen... Mehr…

Wälder leiden unter Klimawandel
Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur... Mehr…

Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen
Bisher wurde Eisen als wichtiger Nährstoff für Algen und den Stickstoffkreislauf in den Ozeanen beschrieben. Nun wurde herausgefunden, dass marine Mikroorganismen, wie Bakterien, für die Verarbeitung von Phosphor ebenfalls Eisen benötigen. Die Ergebnisse der Studie von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der britischen Universität Southampton... Mehr…

Großes Beben bedroht Istanbul
Istanbul bereitet Erdbebenforschern große Sorge. In den nächsten Jahren rechnen sie mit einem Beben der Magnitude 7 oder größer. Entscheidend wird sein, wie stark die Erdkrustenplatten verhakt sind und wo genau das Beben seinen Ursprungsort haben wird. Ein Team um Marco Bohnhoff vom Deutschen GeoForschungsZentrum präsentiert jetzt eine Studie, die nahelegt, dass das nächste große... Mehr…

Irreversible Ozeanerwärmung bedroht Antarktisches Schelfeis
Klimaforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) treffen in einer neuen Studie eine düstere Vorhersage: Der Anstieg der Lufttemperatur über dem antarktischen Weddellmeer könnte bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts einen sich selbst verstärkenden Wärme- und Schmelzwasserkreislauf unter dem Filchner-Ronne-Schelfeis... Mehr…

Sicherheit von Staudämmen verbessern
Staudämme werden angelegt, um Wasserressourcen zu speichern, Wasserkraftwerke zu speisen oder Fluten zu kontrollieren. Je nach Volumen der aufgestauten Wassermassen können sie enormen Drücken ausgesetzt sein. Pro Jahrzehnt kommt es weltweit aufgrund dieser Belastung zu etwa zehn ernsthaften Schäden an Staudämmen. Ein internationales Team aus drei Wissenschaftlern aus dem Iran... Mehr…

sub:marine – Tauchgang auf der re:publica
Auf der 11. re:publica-Konferenz geht es vom 8. bis zum 10. Mai 2017 auf Tauchgang in die Welt der Meere und Ozeane. Die Subkonferenz "sub:marine" im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane bringt Expertinnen und Nachwuchswissenschaftler aus ganz Europa mit Vordenkern der digitalen Branche und der Zivilgesellschaft in den Dialog. Mehr…

Erderwärmung: Studie relativiert Unstimmigkeiten
Im Fachmagazin "Nature" ist eben eine Analyse zur anscheinenden Unterbrechung der Erderwärmung erschienen. Die Autoren analysierten Untersuchungen der vergangenen Jahre und versuchen, verschiedene Modelle aus diesen Studien neu zu beurteilen. Hintergrund ist der "Global Warming Hiatus", der unser Verständnis des Klimawandels infrage stellte. Denn zwischen 1998 und 2012 schien die... Mehr…

Erfolgreiche Bohrung im sibirischen Permafrost
Die Permafrostlandschaften auf der Nordhalbkugel gelten als Schlüsselregionen für den Globalen Wandel – und sind daher für die Forschung besonders interessant. Eine gemeinsame Sibirien-Expedition des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und des Deutschen GeoForschungsZentrums ist soeben zu Ende gegangen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Einrichtungen... Mehr…

Urbanisierung vs. Evolutionsgeschichte
Weltweit nimmt die Urbanisierung von Landschaften zu. 60 Prozent der Flächen, die 2030 voraussichtlich städtisch sein werden, sind heute noch gar nicht bebaut. Wie sich die biologische Vielfalt dadurch verändert, lässt sich nur rückblickend feststellen. Allerdings gibt es für die meisten Städte erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts systematische Erhebungen der biologischen... Mehr…

Bewegung von Magma vorhersagen
Für die Beurteilung des Gefährdungspotenzials eines Vulkans ist es wichtig zu wissen, an welchen Stellen an der Oberfläche sich bei einem Ausbruch eruptive Risse entwickeln. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Institut des Sciences de la Terre, Frankreich, und des Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) haben eine Methode entwickelt mit der sich... Mehr…

Gläserne Partikel in der Atmosphäre
Sekundäre organische Aerosole (SOA) entstehen bei der Oxidation flüchtiger organischer Verbindungen in der Atmosphäre. Sie sind für einen Großteil des Feinstaubs in der Luft verantwortlich und haben einen starken Einfluss auf die regionale und globale Luftqualität. Bis vor kurzem wurde angenommen, dass SOA-Partikel ölige, flüssige Tropfen sind. Aktuelle Studien zeigen jedoch,... Mehr…

Wie entstanden Goldlagerstätten in Südafrika?
Der Witwatersrand in Südafrika beherbergt das größte bekannte Goldvorkommen auf der Erde. Doch wie ist es entstanden? Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und von kanadischen Einrichtungen haben nun mit detektivischer Kleinarbeit herausgefunden, wie sich ein Teil der weltweit größten Goldlagerstätten vor etwa drei Milliarden Jahren gebildet hat. Öl... Mehr…

Studie stellt Oberflächenerwärmung in Frage
Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 ("Hiatus") verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den... Mehr…

Wanderung großer Eisberge entschlüsselt
Wenn in absehbarer Zukunft am Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ein Tafeleisberg von der fast siebenfachen Größe Berlins abbricht, beginnt für ihn eine Wanderung, deren Route Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung schon jetzt ziemlich genau vorzeichnen können. Den Forschern ist es nämlich gelungen, die Drift antarktischer... Mehr…

Trübe Aussichten für unberührte Seen
Im Zuge des Klimawandels nehmen extreme Wetterereignisse zu. Das gilt auch für sommerliche Stürme, die in Zukunft immer häufiger über Land und Gewässer fegen könnten. Dass sie sich drastisch auf Ökosystemprozesse gerade unberührter Seen auswirken und dort massive Algenblüten hervorrufen können, zeigen zwei neue Studien des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei... Mehr…

Gletscherbakterien liefern Kohlenstoff
Gletscher sehen nicht besonders belebt aus, tatsächlich bieten sie aber vielfältigen und aktiven Bakteriengemeinschaften ein Zuhause. Nun wird klar, dass sie für den Kohlenstoffkreislauf eine wichtigere Rolle spielen als bislang angenommen. Eine neue Studie zeigt, wie mikrobielle Gemeinschaften auf schmelzenden Gletschern der Antarktis zum weltweiten Kohlenstoffkreislauf beitragen.... Mehr…

Zwei Petabyte Daten für die Klimaforschung
Der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Es gilt weltweit nachhaltige Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zum Schutz des empfindlichen Klimasystems abzuleiten. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Umweltprozesse, die zum Klimawandel beitragen. Atmosphärenforscher... Mehr…

Enge Verbindung: Klima und Tiefenströmungen
Die Labradorsee im nordwestlichen Nordatlantik gehört zu den Schlüsselstellen der globalen Ozeanzirkulation. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel betreibt dort seit 1997 eine Reihe von Messstationen, die die Strömungen von der Oberfläche bis zum Meeresboden überwachen. Im Journal of Geophysical Research Oceans veröffentlichen GEOMAR-Ozeanographen jetzt eine Auswertung... Mehr…

Wie explosiv ist die Ägäis?
Viele Reiseprospekte bewerben die Inselgruppe Santorin in der südlichen Ägäis als mediterranes Urlaubsidyll. Gleichzeitig sind die Inseln und der Meeresboden davor jedoch Zeugen von gewaltigen Vulkanausbrüchen und starken seismischen Kräften. Meereswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftler aus Deutschland und Griechenland untersuchen derzeit mit dem Forschungsschiff POSEIDON... Mehr…