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Eine Ebene höher
Neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen
Die europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die europäischen Meere in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. Ein hehres Ziel. Aber was ist eigentlich ein guter ökologischer Zustand? Ein Warnemünder Meeresbiologe entwickelte mit Hilfe von Langzeitdaten zur Zusammensetzung der Frühjahrsblüte einen Indikator für den Zustand von Nahrungsnetzen in... Mehr…

Robotereinsatz in arktischer Tiefsee
In ein paar Tagen wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt... Mehr…

"Weiße Flecken" im Indischen Ozean erforschen
BGR-Wissenschaftler starten in der nächsten Woche zu einer 50-tägigen Schiffsausfahrt in das deutsche Lizenzgebiet im Indischen Ozean. Dort suchen sie nach neuen Vorkommen von Sulfiderzen. Es ist die mittlerweile vierte Explorationsreise seit Unterzeichnung des Lizenzvertrages im Mai 2015 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr…

Bergahornweiden: Eldorado für Moose und Flechten
Weiden mit Bergahornbäumen sind Hotspots der Biodiversität: In diesen Kulturlandschaften wachsen über 500 Moos- und Flechtenarten, wie der Botaniker Thomas Kiebacher von der WSL herausfand. Über fünfzig dieser Arten stehen auf Roten Listen der gefährdeten Arten. Thomas Kiebacher erforschte im Rahmen seiner Doktorarbeit den Moos- und Flechtenbewuchs an rund neunzig Bäumen auf... Mehr…

Innovationen für den Überflutungsschutz
Wie muss ein Kanalisationsnetz ausgelegt sein? In welchen Regionen ist mit welchen Niederschlagsszenarien zu rechnen? Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundvorhaben am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Leibniz Universität Hannover entwickelt Modelle zur optimalen Planung und zum Betrieb von Stadtentwässerungssystemen. Mehr…

Wo kommt das ganze Plastik her?
Überall dort, wo unsere Strände nicht jeden Tag gesäubert werden, ist es offensichtlich: das Meer wirft neben Algen und Muschelschalen auch Müll auf den Strand. Untersuchungen im Spülsaum bringen neben Zigarettenkippen auch jede Menge großer, kleiner und kleinster Plastikpartikel zum Vorschein. Woher kommt der Unrat? Das neue BMBF-Projekt "MicroCatch_Balt"untersucht am Beispiel... Mehr…

Ökosystemleistungen in Stadtplanung integrieren
In der derzeitigen Praxis der Stadtplanung wird die Bedeutung von Ökosystemleistungen unzureichend in Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Schwerpunkte des neuen Forschungsprojekts ÖSKKIP unter der Leitung der HafenCity Universität Hamburg (HCU) liegen daher in der Kommunikation und Einbindung des Konzeptes der Ökosystemleistungen in Planungsverfahren und Prozesse der Stadt-... Mehr…

Nährstofffracht aus dem Binnenland
Stickstoffverbindungen sind eine wichtige Größe bei der Produktion von Algenbiomasse. Das Team um die Biologin Kirstin Dähnke aus dem Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht hat deshalb für die Elbe intensive Stickstoffmessungen durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass heute der meiste Stickstoff in den landwirtschaftlich geprägten Regionen stromaufwärts... Mehr…

Artenvielfalt künftig besser bewerten
Wer den Zustand eines Ökosystems nur danach beurteilt, wie sich die Zahl der Arten darin kurzfristig verändert, kann falsche Schlüsse ziehen. Darauf weist eine Untersuchung eines internationalen Forscherteams um Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) an der Universität Oldenburg hin. Um in der Praxis Ökosysteme sinnvoll... Mehr…

Großmäuliger Fisch war nach Massenaussterben Spitzenräuber
Die Nahrungsketten erholten sich nach dem verheerenden Massenaussterben vor rund 252 Millionen Jahren rascher als bisher angenommen. Das zeigt der fossile Schädel eines grossen Raubfisches namens Birgeria americana, den Paläontologen der Universität Zürich in der Wüste Nevadas entdeckt haben. Mehr…

Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei
Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlerinnen... Mehr…

Entstehungsgeschichte der Sahara im Staub lesbar
Die Sahara ist mit etwa neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt. Sie ist damit auch die größte Staubquelle der Erde, und die Stäube haben einen bedeutenden Einfluss auf die Düngung der Weltmeere und auf die Klimaentwicklung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Zielhofer, Physischer Geograph an der Universität... Mehr…

HALO misst Emissionen europäischer Großstädte
Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem... Mehr…

Klimawandel ändert Landschaft und Leben in Zentraljakutien
Eine internationale Gruppe von Geo- und Sozialwissenschaftlern hat in einer Studie den Einfluss der derzeitigen Klimaveränderungen auf die Landschaft und die Bewohner der ostsibirischen Permafrost-Gebiete untersucht. "Derzeit beobachten wir in Zentraljakutien eine Beschleunigung der Tauprozesse, was wiederum die Lebensbedingungen der Bevölkerung beeinflusst. Dies konnten wir anhand... Mehr…

Eisberg gekalbt
An der Westküste der Antarktischen Halbinsel hat möglicherweise der Zusammenbruch des großen Larsen-C-Schelfeises begonnen. Der Eisberg, dessen Kalbung sich schon lange andeutete, ist endgültig abgebrochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt das gesamte Schelf zerbröckelt, ist nicht gering. Mehr…

Pockmarks – Methanaustritte in der Deutschen Bucht
Innerhalb weniger Monate sind auf dem Grund vor der Nordseeinsel Helgoland tausende Krater am Meeresboden entstanden. Aus dem Meeresboden ist Gas entwichen, das Sand aufwirbelt und daraus die Kraterhügel hat entstehen lassen. Es ist das erste Mal, dass im Gebiet Helgoland-Riff die Spuren von massiven Methanausbrüchen beobachtet wurden. Ihre Studie haben Wissenschaftler unter Federführung... Mehr…

Forscher nehmen Ostsee fächerübergreifend unter die Lupe
"Der Zustand der Küstensysteme der deutschen Ostseeküste hat sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich verändert – und zwar zum Besseren", urteilt Prof. Hendrik Schubert vom Lehrstuhl Ökologie der Universität Rostock. Noch vor 25 Jahren seien vor allem die inneren Küstengewässer in einem denkbar schlechten Zustand gewesen. "Jetzt beobachten wir bereits wieder ausgedehnte... Mehr…

Geodaten smart und schnell dank neuer Software
Zur Visualisierung von Statistiken wie gefährdeten Überflutungsflächen oder Lärmbelastungen für Wohngebiete müssen aufwändig geografische Datensätze miteinander verrechnet werden. Dies wird künftig in nur wenigen Mausklicks möglich: Die Geoinformatik der HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe ein Detailkonzept für... Mehr…

Nahrungsmittelversorgung der Zukunft
Die weltweite Nahrungsmittelproduktion ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Eine steigende Weltbevölkerung bei gleichzeitigen Umwälzungen durch den Klimawandel fordern neue Wege, um Nutzpflanzen auch in klimatisch ungünstigen Regionen kultivieren zu können. Für Wüsten und Gebiete mit tiefen Temperaturen wie auch bei Weltraummissionen... Mehr…

Afrikas Sahelzone: von trocken zu nass
Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden... Mehr…

Mission ROBEX unter Mondbedingungen auf dem Ätna erprobt
Es sieht ganz einfach aus: Der Rover fährt zielstrebig zur Landefähre, entnimmt dort mit einem Greifarm eine Sensorbox aus der Ladebucht und bringt diese zügig zum vereinbarten Ablage-Ort. Dort beginnen dann die seismischen Messungen. Alles läuft dabei ohne menschliches Eingreifen ab, denn Rover, Lander und Sensorbox arbeiten autonom und effektiv ihren Auftrag ab. Dahinter steckt... Mehr…

Ökologische Wechselwirkungen bedingen Baumgrenze der Alpen
Steigende Temperaturen zwingen viele Pflanzen- und Tierarten der Bergregionen zur Flucht nach oben. Doch die Verschiebung der Baumgrenze hängt nicht allein vom Klima ab, wie Senckenberg-Wissenschaftler und Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) herausgefunden haben. Am Beispiel der Zirbelkiefer belegen sie, dass vielmehr die Wechselbeziehungen... Mehr…

Rekord-Regenfälle in Berlin
Die Region um die Hauptstadt wird von starken Regenfällen heimgesucht. Straßen sind überflutet, Keller vollgelaufen, der Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. Die Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. Meteorologen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung erklären, wie das Extremwetter mit dem Klimawandel zusammenhängt. Mehr…

Sechs Meilensteine für eine CO2-Wende bis 2020
Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der diese Woche in der renommierten... Mehr…

Neue Klimaarchive in der Wüste entdeckt
Unter einem extremen Klima schaffen es nur wenige Zeugen von Umweltbedingungen der Vergangenheit, bis heute zu überdauern. Pollen zum Beispiel, die auf die Zusammensetzung der Vegetation früherer Zeiten hinweisen können, bleiben in Klimaarchiven wie Seesedimenten nur unter ganz bestimmten Bedingungen erhalten. In extrem trockenen Regionen wie der Kalahari in Südafrika sind Archive... Mehr…