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Meteorologische Modellbildung. DFG bewilligt neues Schwerpunktprogramm an der Freien Universität Berlin

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:26

"Skalenübergreifende Modellierung in der Strömungsmechanik und Meteorologie" lautet das neue Schwerpunktprogramm, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Freien Universität Berlin ab dem kommenden Jahr fördern wird. Das Forschungsvorhaben koordiniert Prof. Dr. Rupert Klein vom Institut für Mathematik II / Fachrichtung "Scientific Computing", der gleichzeitig die Abteilung "Data & Computation" am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung leitet.

Der Versuch, lokale Wetterextreme wie Wirbelstürme in hoher Detailtreue abzubilden, stellt die meteorologische Modellbildung vor große Herausforderungen. Das Kernproblem ist die Tatsache, dass physikalische Phänomene, die auf sehr unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen ablaufen, bisher nicht geschlossen dargestellt werden können. Hier setzt das Schwerpunktprogramm "Skalenübergreifende Modellierung in der Strömungsmechanik und Meteorologie" an. Meteorologen, Strömungsmechaniker und Mathematiker werden gemeinsam für die Lösung dieser Aufgabe neue Modellierungsmethoden entwickeln. Neben Rupert Klein beteiligen sich knapp 60 weitere Wissenschaftler von deutschen Universitäten und Forschungsinstituten an dem DFG-Schwerpunktprogramm an der Freien Universität Berlin.

Ab Anfang 2007 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) insgesamt 16 neue Schwerpunktprogramme fördern. Für die Programme, die aus 47 eingereichten Konzepten ausgewählt wurden, sind in der ersten Förderperiode rund 57 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunktprogramme, deren Laufzeit in der Regel sechs Jahre betragen, dienen der deutschlandweiten und internationalen Vernetzung von Forschungsaktivitäten in einem umgrenzten Themengebiet.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. Rupert Klein
Fachrichtung Numerische Mathematik / Scientific Computing
der Freien Universität Berlin
Tel.: (030) 84185-335
E-Mail: rupert.klein@zib.de


Pressemitteilung
Freie Universität Berlin
Ilka Seer, 02.05.2006