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Forschungsroboter im All

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:27

Nach dem von Problemen und Pannen überschatteten Flug der bemannten US-Raumfähre Discovery zur Raumstation ISS wird es in den kommenden Jahren eine Reihe internationaler Missionen zur Erforschung des Planeten Mars geben, bei denen unbemannte stationäre oder mobile Landegeräte eingesetzt werden. Diese Landegeräte werden mit Experimenten ausgerüstet, die ihre Untersuchungen weitgehend autonom durchführen können.


(c) DLR/NASA
Im Blickpunkt der europäischen Planetenforschung: der Rote Planet Mars

Unbemannte Forschungsroboter gehen den geplanten bemannten Landungen voran und werden mit weitgehend autonom arbeitenden Analysegeräten bestückt, die Daten in höchsten Auflösungsvermögen und Empfindlichkeiten genügen.

Das Institut für Planetologie Münster wird in den kommenden zwölf Monaten eine in der Weltraumforschung bisher nicht eingesetzte Kombination analytischer Methoden bis zur Weltraumtauglichkeit entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Verbindung von "Laser Induzierter Plasma Spektrometrie" (LIPS) mit der so genannten "Raman Spektroskopie". Ein solches Gerät kann gleichzeitig zur quantitativen Analyse chemischer Elemente, zur mineralogischen und zur organisch-chemischen Analyse im Weltraum verwendet werden. Zentrale Idee des Konzepts ist es, dass für alle Analysevorgänge ein und dasselbe optische Spektrometer einschließlich der Nachweisdetektoren und der gesamten Elektronik verwendet werden.

Institut für Planetologie Universität Münster