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Mal kalt, mal heiß - das Medienfestival geOmovie soll für "heiße" Diskussionen sorgen

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:32

Bei der IWF Wissen und Medien sind die Vorbereitungen für das zweite internationale Medienforum "geOmovie - Bilder aus dem System Erde" fast abgeschlossen. "Alle Voraussetzungen, dass geOmovie auch in diesem Jahr ein Erfolg wird, sind gegeben", so der Leiter des geowissenschaftlichen Forums, Dr. Thomas Schledding. Der Wissenschaftler der IWF freut sich auf ein attraktives Filmprogramm, spannende Vorträge und eine kontroverse Podiumsdiskussion, die von Alfred Thorwarth moderiert wird. Thorwart, langjähriger Leiter der Programmgruppe Wissenschaft beim WDR, gehörte zu den ersten Fernsehjournalisten, die Natur- und Umweltschutzthemen ins Fernsehen brachten.

Im Mittelpunkt des dreitägigen IWF-Festivals steht diesmal das Thema "Fossile und erneuerbare Energien". Ein hochkarätig besetztes Auswahlkomitee, dem Expertinnen und Experten aus geowissenchaftlichen Forschungszentren und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe angehörten, hat nun nach einem dreitägigen "Sichtungsmarathon" aus 40 eingereichten Filmen 17 ausgewählt, die vom 3.-5. Mai 2005 auf dem Medienfestival gezeigt werden.

Es fängt kalt an, dann wird es immer wärmer. Der erste Tag des Medienforums führt filmisch nämlich in die kältesten Region unserer Erde: ans Polarmeer und in die Antarktis. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zum Beispiel zeigt Bilder von seinen Expeditionen. Am Nachmittag des 3. Mai führt die IWF die Besucher in etwas gemäßigtere Zonen und stellt Konzepte des Küstenschutzes in Mecklenburg Vorpommern vor. Der Mittwoch steht dann ganz im Zeichen der fossilen Energie. Es geht um die Entstehung und Gewinnung von Steinkohle, die Erforschung von Gasvorkommen und das Heizen mit Holz. Aus der Reihe "Die tiefsten Löcher der Welt" stehen Filme über Diamantenabbau in Südafrika und Kupfergewinnung in Chile auf dem Programm. Der Donnerstag ist Fernsehproduktionen gewidmet. Mit dem zweiteiligen ARD-Film "Die fantastische Reise mit dem Golfstrom" von Volker Arzt und Sigurd Tesche erwarten die Besucher faszinierende Tauchaufnahmen tief unter Wasser. Der "Nordatlantische Strom" beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken; eine gewaltige Energiequelle, der wir Wiesen, Getreidefelder und Wälder bis hinauf nach Skandinavien verdanken. Der Golfstrom führt durch fantastische Welten, die sich erst jetzt, dank modernster Meerestechnik und Unterwasser-Roboter, erleben lassen. Aller Voraussicht nach wird Volker Arzt anwesend sein und einen Einblick in die Herstellung dieses aufwändigen Filmes geben.


(c)IWF Wissen und Medien gGmbH

Einen "klimatischen" Höhepunkt könnte geOmovie schon am ersten Festivaltag erreichen. Dann sitzen nämlich auf dem Podium ab 19.00 Uhr Umweltschützer, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler und Politiker zusammen, um über das Thema "Zukunft der fossilen und erneuerbaren Energien" zu diskutieren. Geleitet wird die Podiumsdiskussion von Alfred Thorwarth. "Mr. Öko", wie er auch genannt wird, ist hier aber nicht in der Rolle als engagierter Umweltschützer gefragt, sondern als Fachmann und als Moderator, was bekanntlich heißt, dass er mäßigend auf die Diskussionsteilnehmer einwirken soll. Zugesagt haben bis heute Dr. Gabriele von Goerne (Greenpeace), Prof. Dr. Hans Ruppert (Geowissenschaftliches Zentrum der Universität Göttingen, wissenschaftlicher Leiter des Bioenergiedorfs Jühnde) und Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wellmer (Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.)

Quelle: IWF Wissen und Medien gGmbH