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Meereswissenschaften zwischen China und Norddeutschland

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:32

Speziell auf dem Gebiet der Meereswissenschaften wollen die Christian- Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Bremen und die Ocean University of China in Qingdao künftig noch enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Rektoren der drei Universitäten sowie die Direktoren der angegliederten Institute - das Leibniz Institut für Meereswissenschaften in Kiel und das Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen - in der vergangenen Woche bei einem Treffen in Berlin. Die Aufbauphase dieser Kooperation wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Ministerium für Bildung der Volksrepublik China gefördert.

Ganz oben auf der Agenda stehen der Aufbau eines gemeinsamen englischsprachigen Masterstudien- sowie eines Doktorandenprogramms in Meereswissenschaften. Die Abschlüsse sollen in China und Deutschland gleichermaßen anerkannt werden. Wissenschaftler und Studierende bekommen ab sofort die Möglichkeit, sich auszutauschen und Veranstaltungen am jeweiligen Partnerinstitut zu besuchen. Ein erster Meilenstein auf diesem Weg ist bereits gelegt: 28 Studierende (je sieben aus Kiel und Bremen, 14 aus China) werden vom 19. September bis zum 1. Oktober an einer Sommerschule zur "Erwärmung der Meere" in Quingdao teilnehmen. Sieben Professoren und Dozenten aus Kiel begleiten die Gruppe aus Deutschland, um persönlichen Kontakt zu den chinesischen Wissenschaftlern aufzunehmen.

"Unser Ziel ist es, den Kieler Meereswissenschaften - einer der herausragenden Disziplinen unserer Universität - international noch mehr Gewicht zu verleihen", erläutert Prorektor Professor Thomas Bauer. "Zusammen mit Bremen können wir Norddeutschland auf diesem Forschungsgebiet über die Bundesgrenzen hinaus bekannt machen."