Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite News Neue Wetterstation in Berlin geht zur langen Nacht der Sterne in Betrieb

Neue Wetterstation in Berlin geht zur langen Nacht der Sterne in Betrieb

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:41

Das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin nimmt am Samstag, den 10. September 2005 um 18.00 Uhr, eine neue Wetterstation am Zeiss-Großplanetarium Berlin in Betrieb.

Der Vizepräsident der FU, Prof. Dr. Rudolf Tauber und der Direktor des Technikmuseums, Prof. Dr. Dirk Böndel, unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. Diese Zusammenarbeit geht auf die Initiative von Prof. Dr. Uwe Ulbrich/Abteilung Allgemeine Meteorologie zurück, der der Freien Universität damit den direkten Zugriff auf die Messdaten am Planetarium ermöglicht. "Wir erfassen hier mit unseren Geräten einen Teil von Berlin, der bisher von unserem Stadtmessnetz nicht abgedeckt wurde und das mit minutengenauer Auflösung", sagt er. Das Stadtmessnetz ist eine Basis für Forschungsarbeiten am Institut, wobei besonders die physikalischen Prozesse untersucht werden, die zu meteorologischen Extremereignissen führen. Mit der Eröffnung der neuen Wetterstation beginnt die "Lange Nacht der Sterne" im Planetarium mit Musik, Vorträgen und Vorführungen.

Die neue Wetterstation vervollständigt das meteorologische Messnetz in Berlin. Die Messergebnisse des gesamten Stadtmessnetzes werden hierbei auf Bildschirmen im Planetarium dargestellt. Dort sind sie u.a. Teil des Programms, das zum Beispiel Schulklassen bei ihrem Besuch die Arbeit am Planetarium erläutert. Ditmar Stachowski, technischer Leiter des Planetariums, führt bei solchen Führungen häufig auch aktuelle und archivierte Satellitenbilder vor.

Durch die Kooperation wird im Zeiss-Großplanetarium das drohende Aus für den Empfang eigener Satellitenbilder durch anstehende Umstellungen der Meteosat-Satelliten abgewendet. Prof. Ulbrich stellt dem Planetarium dafür die Bilder der Satellitenabteilung des Meteorologischen Instituts zur Verfügung, auf denen aktuelle Wolkenbewegungen in Bildfolgen gut zu erkennen sind. "Notwendig war aber auch die Berechtigung, die Bilder überhaupt kostenfrei öffentlich präsentieren zu dürfen", sagt Prof. Ulbrich, der eine entsprechende Genehmigung des Deutsche Wetterdienstes vermittelt hat.

Ort und Zeit: Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin, S-Bhf. Prenzlauer Allee; Samstag, 10. September ab 18.00 Uhr

Pressemitteilung FU Berlin