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Nachhaltige Nutzung von Küstenregionen - Neues Projekt am Leibniz Institut für Meereswissenschaften

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:45

Fischfang, Tourismus, Abwässer aus Schiffahrt, Industrie und Landwirtschaft - die Ökosysteme in den Ozeanen haben mit vielen Belastungen zu kämpfen. Besonders im Küstenbereich stehen ökonomische und soziale Interessen häufig gegen die ökologischen Bedürfnisse der Meeresbewohner. Nachhaltige Nutzung wäre eine Lösung des Dilemmas. Wie sich Küstenregionen unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen nachhaltig nutzen lassen, will jetzt ein neues Projekt herausfinden, das vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR koordiniert wird.


(c)IFM-GEOMAR
Die Goldbrasse ist einer der beliebtesten Speisefische in Südeuropa, doch die Bestände sind - wie die vieler anderer Arten - bereits stark überfischt

Für das "Incofish"-Projekt stellt die Europäische Kommission stattliche fünf Millionen Euro zur Verfügung. Incofisch steht für "Integration vielfältiger Nutzungsansprüche an Küstenzonen mit Schwerpunkt auf aquatischen Ökosystemen und Fischfang", neben dem IFM- GEOMAR arbeiten noch weitere 35 Partnerinstitute aus 22 Ländern weltweit mit in dem Projekt. Den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geht es vor allem darum, ein Programm zu entwickeln, mit dessen Hilfe die Ziele des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg erreicht werden können, insbesondere die Wiederherstellung gesunder Fischbestände und Ökosysteme bis zum Jahr 2015. INCOFISH ist für eine Laufzeit von 3 Jahren konzipiert und wird in diesem Zeitraum eine Reihe von Schwerpunktthemen zum so genannten integrierten Küstenzonenmanagement bearbeiten.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie in Kürze hier