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erstellt von admin zuletzt verändert: 05.12.2011 06:33

Keine Spur von Alberich
Deutschland gilt als rohstoffarmes Land, doch das stimmt nicht wirklich. Tatsächlich führen viele Flüsse zum Beispiel Gold, gibt es Silber in Niedersachsen oder im Erzgebirge und sogar eine möglicherweise abbauwürdige Lagerstätte von Seltenen Erden in Sachsen. Verglichen mit den Vorkommen von Rohstoffgiganten wie Südafrika oder Australien ist das zwar nicht der Rede wert, dennoch kann es ein interessantes Nebengeschäft sein.
Koloss auf tönernen Füßen
Angkor, die Hauptstadt des alten Khmer-Reiches, gehört wie die Maya-Städte Mittelamerikas zu den Stätten der Hochkultur, die sich die Natur wieder zurückholte. Nach ihrem Fall im 15. Jahrhundert versank die Stadt im Dschungel Kambodschas. Über die Ursache für den Untergang Angkors wird heftig gestritten, doch immer mehr kristallisiert sich heraus, dass eine gravierende Umweltverschlechterung eine entscheidende Rolle gespielt hat. Das Khmer-Reich wäre damit eines der menschlichen Gemeinwesen, die vor allem durch Naturgewalten zerstört wurden.
Nahost-Klimaarchiv reicht 250.000 Jahre zurück
Das Tote Meer trägt seinen Namen offenbar vollkommen zu unrecht, denn der zurzeit rund 800 Quadratkilometer große See hat sich in der jüngeren geologischen Vergangenheit als extrem wandlungsfähig gezeigt. Heutzutage liegt die Seeoberfläche 423 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste natürliche Punkt auf allen Kontinenten. Vor rund 25.000 Jahren lag die Seeoberfläche rund 200 Meter höher. Damals hatte das Binnengewässer eine Oberfläche von 2000 Quadratkilometern und erstreckte sich bis zum heutigen See von Tiberias, 125 Kilometer vom jetzigen Nordufer entfernt. Aber auch das absolute Gegenteil scheint es gegeben zu haben - und das hat die Wissenschaftler überrascht.