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erstellt von admin zuletzt verändert: 06.03.2015 11:36

Klimagewinnler an der Baumgrenze
In den meisten Hochgebirgen macht sich der Klimawandel bereits bemerkbar. Gletscher schwinden, Permafrost zieht sich zurück und lässt Felstürme instabil werden. Doch es gibt auch Profiteure. Forstökologen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich haben an der Baumgrenze nach ihnen gesucht und sie besonders unter Lärchen gefunden.
Pilze mit "Nutzvieh"
Die Suche nach einem geeigneten Endlager für schwedischen Atommüll hat im tiefen Gestein Südschwedens eine ungewöhnliche Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Mikroben zu Tage gefördert. In einem Bohrkern aus 740 Meter Tiefe fanden zwei schwedische Wissenschaftler ein Geflecht aus versteinertem Pilzgeflecht, an dem noch Reste eines ebenso versteinerten Biofilms hafteten. Ihren Fund stellen sie in "Nature Communications" vor.
Klimafaktor Wald
Israels Staatsgebiet besteht zu mehr als der Hälfte aus dem Negev, 12.000 Quadratkilometer Halbwüste, die sich bis Eilat am Roten Meer hinab erstreckt. An ihrem Nordrand wurde vor gut 50 Jahren ein Wald gepflanzt, der sich seither sehr gut entwickelt. Das deutsch-israelische CLIFF-Projekt untersucht die Rolle dieses Yatir-Waldes für das lokale Klima, um Erkenntnisse für die Begrünung vergleichbarer semi-arider Gebiete zu gewinnen. Auf der EGU-Jahrestagung in Wien präsentierten die Forscher erste Ergebnisse.
Mangroven bieten Rückzugsraum für Korallen
Korallenpolypen scheinen sich durchaus mit den schlechteren Umweltbedingungen arrangieren zu können, die im Zuge des Klimawandels für das Ende des Jahrhunderts vorhergesagt werden. Wissenschaftler berichten jetzt von solchen Riffen, die unter Extrembedingungen in einer Lagune gedeihen. Dennoch, so warnen sie, müssten die Bemühungen weitergehen, dass die Weltmeere erst gar nicht so weit kommen.