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Neue Ideen zur vermessungstechnischen Überwachung gefährdeter Gebiete aus der FH Bochum

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Geoinformatiker und Vermessungstechniker der Fachhochschule Bochum stellen Ihre Ideen und Projekte auf der diesjährigen Intergeo, der Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformationen und Landmanagement in den Düsseldorfer Messehallen aus.

Zu den Highlights zählen gleich mehrere Projekte die von Professoren und Studierenden der FH Bochum präsentiert werden: Da gibt es z.B. das sogenanntes SMMS = Slow Motion Measurement System. Mit dieser Messtechnik ist eine zielgenaue Lagekontrolle von besonders gefährdeten Gebieten möglich. So wird z.B. die Lingese-Talsperre im Bergischen Land seit 6 Jahren jeden Tag rund um die Uhr überwacht, um mögliche Bewegungen bis in den mm-Bereich zu erkennen und automatisch zu melden. Ferner lässt sich diese GPS-Meßtechnik auch für die Überwachung von Hangrutschungen, wie z.B. im Gebirge, einsetzen. Die Bochumer Vermessungstechniker präsentieren interessante Messergebnisse und geben einen Einblick in das Meßsystem.

Studienprojekte und Diplomarbeiten zeigen die Geoinformatiker der FH Bochum: Für Bauinteressenten, die geothermische Beheizung einsetzen wollen, gibt es ein Informationssystem, in dem für verschiedene baurechtliche Nutzungen die vorhandenen geothermischen Potentiale nach Bohrtiefen abfragbar sind. Oder: Im Rahmen eines Studienprojektes wurden im Nationalpark Eifel in schwer zugänglichen Waldgebieten alte Bäume vermessungstechnisch erfasst und die Ergebnisse ausgewertet.

Besonders interessant: Durch speziell neu entwickelte Datenträger kann die Planung und Verwaltung des Kölner Rosemontagzuges vereinfacht werden. Die einzelnen Positionen wie Tribünen, Freiflächen des Zugweges usw. können genau lokalisiert werden.

Pressemitteilung der FH Bochum