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Geoforschung nutzt erneuerbaren Energien

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Die Agrarwissenschaftler und Landschaftsarchitekten der Fachhochschule Osnabrück gründeten eine Arbeitsgruppe "Geoinformatik". Dieses interdisziplinäre Fachgebiet ermöglicht, mit geographischen Informationssystemen (GIS) raumbezogene Analysen durchzuführen, die Erkenntnisse zu visualisieren und die Ergebnisse in Karten und Datenbanken zu präsentieren.

Der selbstverständliche Einsatz von GIS nimmt vor allem in den Studiengängen Bodenwissenschaften, Landschaftsentwicklung, Freiraumplanung, und Agrarwissenschaften eine Schlüsselqualifikation ein. Unter der Leitung der Professorin für Geoinformatik Dr. Martina Klärle baut die Arbeitsgruppe ein Netzwerk auf, um die Potentiale der Geoinformatik für die Lehre und Forschung zu nutzen.

Prof. Dr. Martina Klärle stellt eine der Forschungsideen vor: "Für das gesamte Bundesgebiet wird in den kommenden zwei bis drei Jahren ein hochauflösendes 'Digitales Geländemodell' mit einem Laserscanner erstellt. Zudem liegen jetzt schon flächendeckend alle Grundrissinformationen wie Kirche, Rathaus, Industriegebäude, Straße, Acker in digitalen Karten und Datenbanken vor. Unser Forschungsteam will nun computergestützte mathematische Analysemethoden entwickeln und zugleich 3D-Daten Grundrissdaten verschneiden. Unser Ziel ist dabei, alle Flächen und Räume im gesamten Bundesgebiet zu selektieren, die sich für die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere Photovoltaik- und Solaranlagen eignen. So tragen wir mit modernster Technik und dem wissenschaftlichen Know-how zum Umweltschutz bei".

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.al.fh-osnabrueck.de/GIS.html E-Mail: m.klaerle@fh-osnabrueck.de