Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Vermischtes Bildung Studium / Uni Kompetenzzentrum für Geoinformatik formiert sich neu

Kompetenzzentrum für Geoinformatik formiert sich neu

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Im Osnabrücker Schloss wurde in diesen Tagen der Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN) gegründet. Der Verein geht aus dem Kompetenzzentrum für Geoinformatik hervor, welches seit 2003 die Kräfte der auf dem Gebiet der Geoinformatik führenden Hochschulen Norddeutschlands bündelte. Zu den ursprünglichen Partnern des bis Ende vergangenen Jahres vom Land Niedersachsen geförderten Kompetenzzentrums, unter ihnen die Universitäten Osnabrück, Hannover sowie die Fachhochschule Oldenburg, sind inzwischen die Universitäten Braunschweig, Clausthal und Kiel sowie die Fachhochschule Osnabrück hinzu gestoßen.

"Der Verein GiN hat aber nicht nur das Wohl der wissenschaftlichen Disziplin Geoinformatik im Auge, er versteht sich auch als Interessenvertreter der Geoinformationswirtschaft", führt der frisch gewählte Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Ehlers vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück aus. "Der neue Verein soll Kompetenzen in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung bündeln, um innovative Geschäftszweige zu initiieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Da haben wir in Norddeutschland Nachholbedarf."

Um dies Ziel zu erreichen, sind außer den Hochschulen auch Firmen und Behörden im GiN e.V. willkommen. Die EWE AG, die Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen (LGN) und die ESRI Geoinformatik GmbH sind im Vorstand des Vereins vertreten. "Wir haben schon bisher die Arbeit des Kompetenzzentrums gefördert und freuen uns, dass diese nun auf eine breitere Basis gestellt wird", sagt Thomas Spoede (EWE).

Nach dem Abschluss der dreijährigen öffentlichen Förderung übernimmt nun der Verein die Unterstützung aller Bereiche und Organisationen in Norddeutschland, die sich mit Geoinformatik befassen oder diese nutzen. "Durch GiN e. V. wird eine für Unternehmen, Behörden, wissenschaftliche Institutionen und Einzelpersonen gleichermaßen interessante Plattform geschaffen, um in Norddeutschland der Geoinformatik neue Impulse zu geben, innovative Akzente zu setzen und um Standortvorteile zu sichern und auszubauen", so Dr. Gerd Buziek von der Firma ESRI. Das Vorstandsteam aus Ehlers, Spoede und Buziek vervollständigt Dr. Ernst Jäger (LGN).

"Damit hat sich ein schlagkräftiges Team gebildet, das ganz ausgezeichnet in der Lage ist, die hochgesteckten Ziele zu erreichen", bestätigt Prof. Ehlers. Da der neue Verein, der seinen Sitz in Osnabrück hat und von einem Osnabrücker Wissenschaftler geleitet wird, will sich um eine Anerkennung als An-Institut der Universität Osnabrück bemühen. "Dies ist ein wichtiger Schritt auch im Interesse unserer zukünftigen Absolventen in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen der Geoinformatik", ergänzt Prof. Dr. Norbert de Lange vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung.

Weitere Informationen unter...


Pressemitteilung
Universität Osnabrück
Dr. Utz Lederbogen, 14.02.2006