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Nationaler GeoPark Schwäbische Alb

erstellt von aloos zuletzt verändert: 17.11.2016 13:34 — abgelaufen

Weltweit einer der ältesten Fundorte für menschliche Kunst: Das ist die Schwäbische Alb. 35.000 Jahre alt ist zum Beispiel die kleine Flöte aus einem Schwanenknochen, die 1994 in der Höhle Geissenklösterle gefunden wurde, nebst weiteren Kunstwerken. Als höhlenreichste Landschaft Deutschlands bot die Alb in der Eiszeit auch den Tieren besondere Lebensräume: Zum Beispiel Höhlenbären.

Geologische Rohstoffe aus der Region werden schon seit Jahrtausenden genutzt (Jurahornsteine, Bohnerze). Die Kelten verhütteten zum Beispiel Eisen bei St. Johann, einer der ältesten Nachweise in Mitteleuropa. Auch die Fossilien des "Jurassic GeoParks Schwäbische Alb" haben weltweite Bedeutung.

Zum Bereich des GeoParks Schwäbische Alb, der etwa 1.364 Quadratkilometer Fläche umfasst, gehören 29 Gemeinden aus der Mittleren Alb, der Westalb und der Ostalb. Gemeinsam verbunden sind die Partner des GeoParks über den "Kooperationsraum GeoPark", der die gesamte Schwäbische Alb umfasst und auf den der GeoPark mittel- bis langfristig ausgeweitet werden soll. Erste GeoPark-Projekte befinden sich in der Umsetzung.

Initiiert wurde der Park vom "Netzwerk Erdgeschichte", einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Touristikern und Vertretern aus Umwelt- und Wirtschaftsverbänden, der vom Lehrstuhl für Angewandte Geographie der Universität Tübingen koordiniert wird.

Wichtige Arbeitsgremien des GeoParks sind

  • der "Runde Tisch GeoPark" (Vertretungen von Vereinen, Verbänden, interessierten Privatpersonen, Initiativen etc.) und
  • das "Netzwerk GeoPark-Mitglieder" (Gemeinden und sonstige zahlende GeoPark-Netzwerkpartner).

Beide Gremien zusammen bilden das "Netzwerk GeoPark Schwäbische Alb".

Informationen zum GeoPark Schwäbische Alb finden Sie auf der Website des Netzwerkes GeoPark Schwäbische-Alb.