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Symposium zur Katastrophenvorsorge: Experten aus Wissenschaft und Praxis kommen nach Mainz

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Wissenschaftliche Aussprache zur Katastrophenvorsorge in Deutschland - Journalistenworkshop - Interessierte Oeffentlichkeit willkommen.

Die vergangenen Jahre haben vor Augen gefuehrt, wie gross heute weltweit das Ausmass von Naturkatastrophen geworden ist. Tatsaechlich kann es kaum Zweifel daran geben, dass Haeufigkeit und Schwere von Naturkatastrophen erheblich zugenommen haben. Allerdings sind die Hintergruende dieser Entwicklung differenziert zu sehen: Einerseits fuehrt die Konzentration der Bevoelkerung und von volkswirtschaftlichen Werten in expandierenden Ballungsraeumen zu einem Anwachsen von Schadenspotenzialen, andererseits beeinflusst der Mensch in seinem Handeln die natuerliche Umwelt so global und nachhaltig, dass daraus signifikante Risikoverschaerfungen zu erwarten sind.

Mit den Gefahren durch Naturkatastrophen und den Moeglichkeiten der Katastrophenvorsorge befassen sich am 13. Oktober der Gefahrentag 2004 und am 14. Oktober 2004 das 5. Forum des Deutschen Komitees fuer Katastrophenvorsorge - DKKV -, eine Gemeinschaftsveranstaltung des DKKV, der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz sowie des ZDF in Mainz.

Der Gefahrentag am 13. Oktober steht unter dem Motto: "Auf der Suche nach dem Risiko"", wobei nach einer Begruessung durch die DKKV-Vorsitzende Dr. Irmgard Schwaetzer unter anderem Naturereignisse wie Sturmfluten, Erdbeben und Hochwasser von Wissenschaftlern und Praktikern diskutiert werden. Ein Journalistenworkshop steht unter dem Titel "10 Jahre nach dem Erdbeben - Weltkonferenz in Kobe".

Das DKKV-Forum am 14. Oktober traegt die Ueberschrift "Naturgewalten im Fokus der Wissenschaft - Strategien der Sensibilisierung und raeumlichen Vorsorge". Im Zentrum stehen dabei Fragen der Risikowahrnehmung und -sensibilisierung von Katastrophenmanagement und -vorsorge sowie Schadensbegrenzung durch vorsorgende Raumplanung. Das DKKV sieht seine Aufgabe insbesondere darin, das Risiko technischer und natuerlicher Katastrophen in der Gesellschaft bewusst zu machen, um menschliche, soziale und oekonomische Verluste zu minimieren.

Zu den einzelnen Veranstaltungen ist die interessierte Oeffentlichkeit herzlich eingeladen.

Naehere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie hier.

Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz, 05.10.2004