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Hamburger Erdsystemforschung unter einem Dach: Neues Zentrum fuer Marine und Atmosphaerische Wissenschaften (ZMAW) in Hamburg

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Forschungsministerin Bulmahn weihte das neue Gebaeude des ZMAW mit fuehrenden Hamburger Politikern und Vertretern der Wissenschaft ein.<br><br>

Das Zentrum fuer Marine und Atmosphaerische Wissenschaften in Hamburg ist eine von weltweit fuenf wesentlichen Saeulen in der globalen Klima- und Meeresforschung. Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft und der Universitaet Hamburg forschen Faecher uebergreifend unter einem Dach an den Ursachen und Folgen des globalen Wandels. Nach drei Jahren Bauzeit wurde der 16 Millionen Euro teure Neubau im Beisein der Bundesministerin fuer Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, sowie zahlreicher Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Medien offiziell seiner Bestimmung uebergeben.

"Nur wenn sich federfuehrende wissenschaftliche Institutionen zusammenschliessen, koennen die draengenden Fragen des globalen Wandels so frueh beantwortet werden, dass die Menschheit noch intelligent handeln kann", so Prof. Dr. Hartmut Grassl, Sprecher des ZMAW.

Seit den achtziger Jahren besteht eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Hamburger Meeres- und Klimaforschern, die zusammen eines der weltweit ersten gekoppelten Modelle des Ozeans und der Atmosphaere entwickelt haben. Mit komplexen Modellen und Hochleistungscomputern laesst sich beispielsweise einschaetzen, wie sich menschliche Einfluesse auf das gesamte Erdsystem auswirken.

Das neue Gebaeude auf dem Campus an der Bundesstrasse beherbergt zwei Abteilungen des Max-Planck-Instituts fuer Meteorologie und das Institut fuer Meereskunde der Universitaet Hamburg. Weiterhin sind das Meteorologische Institut, die Institute fuer Geophysik, Biogeochemie und Meereschemie, Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft sowie die Forschungsgruppe Nachhaltige Entwicklung der Universitaet Teile des ZMAW. Gemeinsam genutzte Einrichtungen wie die Bibliothek, die Werkstaetten und die Koordinierungsstelle fuer Forschungsschiffe sorgen fuer Synergieeffekte. Das assoziierte Deutsche Klimarechenzentrum unterstuetzt mit einem Hoechstleistungsrechnersystem die numerischen Arbeiten der Meeres- und Klimaforscher in ganz Deutschland.

Neben interdisziplinaerer Forschung hat die Ausbildung junger Nachwuchswissenschaftler am Hamburger ZMAW einen hohen Stellenwert. Die International Max Planck Research School fuer Erdsystemmodellierung und ein Graduiertenkolleg ermoeglichen es, Doktoranden und junge Wissenschaftler aus aller Welt zu Themen der Erdsystemforschung auf hoechstem Niveau auszubilden.

Hintergrundinformationen, aktuelle Interviews, Broschueren, Veranstaltungsprogramm, Fotos, Originaltoene der Vortragenden und des ZMAW Sprechers, Interviews mit den Beteiligten und Videoclips zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen:
ZMAW
Max-Planck-Institut fuer Meteorologie
Universität Hamburg

Pressemitteilung Max-Planck-Institut fuer Meteorologie, 04.06.2004