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Bulmahn zur Erföffnung des ZMAW: "Forschung muss verstaerkt auch Dienstleister sein"

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Anlaesslich der Eroeffnung des Erweiterungsbaus des Zentrums fuer Marine und Atmosphaerische Wissenschaften (ZMAW) in Hamburg hat Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn die gesellschaftliche Bedeutung der Forschung zum globalen Klimawandel bekraeftigt: "Die Klimaforschung muss zukuenftig noch staerker die Rolle des Dienstleisters einnehmen", sagte Bulmahn am Freitag in Hamburg. Die komplexen Probleme des Globalen Wandels liessen sich nur loesen, wenn sich Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik fruehzeitig auf ein abgestimmtes Vorgehen und gemeinsame Konzepte zur Loesung der Probleme verstaendigten.

Den Paradigmenwechsel von der disziplinaeren Forschung zu transdisziplinaeren Konzepten und Loesungsansaetzen unterstuetzt das Bundesministerium fuer Bildung und Forschung (BMBF) in seinem neuen Rahmenprogramm Nachhaltigkeit. "Zu den wichtigsten Voraussetzungen einer nachhaltigen Politik gehoert die Faehigkeit, langfristige Veraenderungen erkennbar und bewertbar zu machen", sagte Bulmahn. Die Ministerin kuendigte an, im Herbst einen neuen Foerderschwerpunkt "Nachhaltigkeitskonzepte zum Klimaschutz" zu starten. "Wer die Ursachen und Folgen globaler Umweltveraenderungen erkennt und internationale Entwicklungen richtig einschaetzt, kann fruehzeitig angepasste Technologien entwickeln und somit im internationalen Wettbewerb die Nase vorn haben."

Bulmahn wies auf den weltweit hervorragenden wissenschaftlichen Ruf des ZMAW als Kompetenzzentrum fuer Forschung zum Globalen Wandel hin. Im ZMAW arbeiten das Max-Planck-Institut fuer Meteorologie sowie sechs Institute der Universitaet Hamburg zusammen.