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Megastädte - Herausforderung der Zukunft

erstellt von P_Wittmann zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Internationales Expertenteam erarbeitet Lösungsansätze für die bessere Versorgung mit Trinkwasser, Gesundheit und Wohnraum in Ballungszentren Chinas und Indiens - Geographen und weitere Wissenschaftler aus Deutschland an trilateralem BMBF-Projekt beteiligt

Der städtische Ballungsraum des Perlfluss-Deltas im Südosten Chinas und der Städtekorridor zwischen Mumbai und Pune in Westindien gehören zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Erde. Eine besondere Herausforderung für die nachhaltige Stadtentwicklung und die Regierbarkeit stellen die schlechte Wasser- und Gesundheitsversorgung dar. Adäquater Wohnraum ist für Millionen Menschen nicht vorhanden. Konkrete Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen erarbeitet derzeit ein internationales Team von Wissenschaftlern und Entwicklungsexperten aus Deutschland, Indien und China im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "Governing emerging megacities: water, health and qualitiy of life in Pearl-River-Delta/China and Pune/India".

Ziel des trilateralen Forschungsprojekts ist es, Möglichkeiten für die Verbesserung der Situation in den Ballungszentren zu identifizieren, nachhaltige Entwicklungspfade aufzuzeigen und die Regierbarkeit der Megastädte auch in der Zukunft sicherzustellen. Die Forscher arbeiten dazu eng mit den lokalen Behörden der betreffenden Regionen zusammen. Im Vordergrund steht die Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen Gewährleistung der Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung sowie der Bereitstellung von Wohnraum.

Mit Indien und China stehen die beiden Länder mit der derzeit höchsten Dynamik im Fokus des Forschungsprojekts, das Teil des BMBF-Förderschwerpunkts "Forschung für die nachhaltige Entwicklung der Megastädte von morgen" ist. In Deutschland beteiligen sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frauke Kraas und Dr. Thomas Krafft vom Geographischen Institut der Universität zu Köln weitere Wissenschaftler der Universitäten Köln, München, Duisburg-Essen und Hannover, des Umweltforschungszentrums Leipzig (UFZ), der Habitat Unit an der Technischen Universität Berlin und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt).

Ausführliche Informationen können hier abgerufen werden.

Kontakte:

Geographisches Institut der Universität Köln, Tel.: 0221 470-7050, Fax: -4917

InWEnt gGmbH, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Tel.: 0228 4460-1633, Fax: -1601, Mail

Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle, Tel.: 0341 235-2572, Fax: -2534, Mail

Technische Universität Berlin, Fakultät VI Architektur Umwelt Gesellschaft, Tel.: 030 314-21908, Fax: -21907, Mail