• Wetteranomalien verstärken Meereisschwund

    Forschende der Eidg. Technischen Hochschule Zürich (ETH) zeigen auf, weshalb vor zwei Jahren das Meereis in der Arktis mitten im Winter zu schmelzen begann. Und dass der verstärkte sommerliche Eisschwund mit wiederkehrenden Schönwetterperioden zu tun hat. Im Winter 2015/16 geschah etwas, das es zuvor in diesem Ausmass nicht gab: In Teilen der Arktis kletterten Ende Dezember die Temperaturen ...

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    Aus News

  • Menschheitsgeschichte muss nicht neu geschrieben werden

    In einer kürzlich im Fachjournal "Journal of Paleolithic Archaeology" veröffentlichten Studie widerlegt der Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke gemeinsam mit einem internationalen Team renommierter Steinzeitexperten eine kürzlich erschienene Veröffentlichung zur Ausbreitung des Menschen in Europa. In dieser wird die These aufgestellt, dass die ersten Menschen schon vor etwa ...

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    Aus News

  • Nixen in der Geophysik

    In der seismologischen Überwachung der Erde klafft auf dem Meer eine große Lücke. Nur ganz wenige Instrumente sind dort stationiert, und wenn dann in der Regel zur Erdbebenüberwachung in Küstennähe. Eine Forschergruppe aus Frankreich und den USA will die Lücke durch treibende Seismometerbojen schließen. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen Geophysikalischen Union in New Orleans stellten sie ...

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    Aus Wissen

  • Neue Erklärung für Intraplattenbeben gesucht

    Erdbeben im Inneren von Kontinentalplatten kommen für die Geowissenschaftler weitgehend überraschend. Eine Gruppe Wissenschaftler ist der Ansicht, das komme von einer völlig falschen Vorstellung über deren Entstehung. Intraplattenbeben hätten völlig andere Ursachen als die Beben an Plattengrenzen und müssten daher ganz anders gesehen werden. Für die Schüler der Mittelschule von Moiyabana ...

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    Aus Wissen

  • Siedeln im trockenen Tal

    Flüsse stehen am Beginn der menschlichen Zivilisation. Am Nil, an Euphrat und Tigris und schließlich am Indus entstanden vor knapp 5000 Jahren die ersten Hochkulturen, das Flusswasser nutzten sie zur Bewässerung ihrer ausgedehnten Felder. Offenbar gilt diese Annahme der Historiker nicht überall. Im östlichen Verbreitungsgebiet der Induszivilisation könnte stattdessen gerade der Rückzug eines ...

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    Aus Wissen

  • Malaria als größter Feind

    Der fruchtbare Halbmond im Nahen Osten und der Levante ist die Ursprungsregion der Landwirtschaft. Allerdings ist die Region auch einem prekären Wechsel von Trockenheit und Niederschlägen ausgesetzt, seit Ackerbau und Viehzucht hier vor rund 8000 Jahren entwickelt wurden. Zahllose Städte mussten in den Jahrtausenden seither aufgegeben werden. Dabei muss nicht einmal immer der Wassermangel die ...

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    Aus Wissen

  • #14: Der falsche Fisch

    Die letzte von 109 Messstationen im deutschen Lizenzgebiet liegt hinter uns. Elf Tage Transit bis nach Kapstadt liegen noch vor uns. Während der Fahrt dorthin hat die Sonne drei Magnetometer-Sonden im Schlepptau. Die Messungen werden rund um die Uhr am Computer überwacht. Nach drei Tagen stoppt die Aufzeichnung plötzlich. Hektisch eilen die Mitarbeiter des Teams um BGR-Geophysiker Dr. Ingo ...

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    Aus Indischer Ozean III

  • #13: Fallensteller der Tiefsee

    Sie richten ihre Blicke konzentriert in die Ferne auf den tiefblauen Ozean. Einige sind mit Fernglas bewaffnet. Mittlerweile ist ein Wettstreit entbrannt, wer als erster etwas erspäht, und so ist es auch heute wieder: "Da sind sie!", meldet Kapitän Lutz Mallon und zeigt auf die in den Wogen auf und ab hüpfenden gelben und roten Bälle. Das Schiff fährt so nah wie möglich an die Auftriebsbälle ...

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    Aus Indischer Ozean III