• Klimaphänomen El Niño: Indikator entdeckt

    Um das Klimaphänomen El Niño Southern Oscilliation (ENSO) zu erforschen, hat die Wissenschaft in der Vergangenheit vor allem Veränderungen an der Meeresoberfläche betrachtet, beispielsweise in der Wassertemperatur oder der Höhe des Meeressspiegels. Ein Forschungsteam der GFZ-Sektion Erdsystem-Modellierung zeigt nun einen anderen Weg: Die Betrachtung der ozeanischen Magnetfelder, die aus der ...

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    Aus News

  • Kohlenstoff altert vor Transport ins Meer

    Bei Waldbränden und der Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangt der Großteil des Kohlenstoffs als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Ein knappes Drittel bleibt als schwarzer Kohlenstoff zurück. UZH-Forschende zeigen nun, dass dieser über Jahrtausende an Land und in Flüssen altern kann, bevor er ins Meer fliesst und sich in den Sedimenten ablagert. Der grösste Teil des Kohlenstoffs, der bei der ...

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    Aus News

  • Gefährdetes Glitzern

    Die Antwort der US-amerikanischen Bauingenieure auf die Erdbebengefährdung der Westküste war der Stahlskelettbau. Wolkenkratzer, die den Bebenwellen nachgeben und ihre Energien durch Verformung abpuffern prägen die Skylines von San Diego bis Seattle. Doch das Northridge-Beben von 1994 zeigte, dass zumindest eine weitverbreitete Art der Stahlskelettbauweise wider Erwarten schwächelte. 25 Jahre ...

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    Aus Wissen

  • Glasfaserkabel als seismischer Sensor

    Die Einrichtung seismischer Netzwerke ist ein teurer Spaß. Etliche zehntausend Euro kosten allein die Stationen, von den Aufwendungen für ihre Installation und den Betrieb ganz zu schweigen. Kein Wunder, dass die Netzwerke zur Überwachung von Erdbebenzonen nur in den reichsten Staaten besonders dicht sind. Seismologen sind daher auf der Suche nach preiswerten Alternativen, ein Test des Deutschen ...

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    Aus Wissen

  • Kreidefelsen bröckelten unter Beobachtung

    An den Steilküsten der Welt ist mit eigenen Augen zu sehen, wie die Erosion die Erdoberfläche verändert. Steinschläge und Felsrutsche gehören hier zum Alltag. Das Beobachtungsnetzwerk des Deutschen Geoforschungszentrums an den berühmten Kreidefelsen von Rügen hat dort in den vergangenen 14 Monaten 50 größere Abbrüche gezählt. Jetzt wurde das Observatorium – vorerst – abgebaut und Bilanz gezogen. ...

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    Aus Wissen

  • Grober Fehler mit weitreichenden Folgen

    Im Beckenknochen eines Damhirsches aus dem Pleistozän haben Archäologen vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz die älteste Spur einer steinzeitlichen Jagd gefunden: Ein rund 11 Millimeter messendes Loch, das Simulationen zufolge nur vom Stoß einer Lanze stammen kann. Was dem damaligen Jäger als ein törichter Jagdfehler erschienen sein dürfte, lieferte den heutigen Wissenschaftlern den ...

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    Aus Wissen

  • #6: Bord-Experimente

    Knapp zwei Wochen ist die Poseidon nun schon in der Norwegischen See unterwegs. Die Experimente laufen gut. Doch wofür braucht das Forschungsteam diese ganzen Kabel und Drähte, die auf dem Bild zu sehen sind? Die Marine Ökophysiologin Narimane Dorey klärt auf. Meine Hauptaufgabe auf dem Schiff besteht darin, Inkubationen zur Messung des Sauerstoffverbrauchs durchzuführen. Dabei half mir für ...

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    Aus Norwegische See

  • #5: Eine Flasche Meerwasser

    CTD. Klingt einfach und tatsächlich ist es das auch. Trotzdem ist die CTD ein unerlässliches Gerät an Bord eines Forschungsschiffes. Die Abkürzung CTD steht für conductivity (Leitfähigkeit), temperature (Temperatur), depth (Tiefe) und wird dazu genutzt, diese und weitere Parameter wie beispielsweise Sauerstoffkonzentration und Fluoreszenz entlang eines Profils durch die Wassersäule zu messen. ...

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    Aus Norwegische See