• Der Ursprung der schwimmenden Steine

    Seit August treibt eine riesige Ansammlung von Bimssteinen im Südwestpazifik Richtung Australien. Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt zusammen mit Kollegen aus Kanada und Australien den Ursprung dieses sogenannten Bimssteinfloßes identifiziert. Es handelt sich um einen bislang namenlosen Unterwasservulkan in tongaischen Gewässern. Die ...

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    Aus News

  • Arktisches "Eis-Management" gegen den Klimawandel?

    Gemäß einer viel diskutierten Geo-Engineering-Idee könnten der Meereisrückgang und die globale Erwärmung gebremst werden, indem Millionen im Eis driftender, windgetriebener Pumpen die winterliche Eisbildung in der Arktis ankurbeln. AWI-Forscher haben diesen Vorschlag erstmalig in einem komplexen Klimamodell getestet und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Earth’s Future veröffentlicht. ...

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    Aus News

  • Neandertaler hatten einfach Pech

    Die Rolle des anatomisch modernen Menschen beim Untergang der Neandertaler ist eines der großen Streitthemen der Frühmenschenforschung. Waren die Menschen, die vor rund 60.000 Jahren aus Afrika in Europa ankamen, Konkurrenten oder gar direkte Gegner der Neandertaler, die sie im Wettbewerb um die Ressourcen oder sogar im direkten Kampf überflügelten? Eine neue Studie in "PLoS One" zeigt, dass die ...

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    Aus Wissen

  • Vom Fluss abhängig

    Zentrales Element aller frühen Hochkulturen sind Strukturen, die die Versorgung mit Wasser für die Landwirtschaft sicherstellen sollen. In Mesopotamien bauten die Sumerer Kanäle zwischen Euphrat und Tigris, die Ägypter versuchten mit Dämmen und Becken die jährliche Nilflut zu speichern und auch entlang des Indus gibt es Anzeichen dafür, dass die dritte frühe Hochkultur den Fluss zu nutzen wusste. ...

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    Aus Wissen

  • Künstliche Intelligenz sucht nach Wolkenbrüchen

    Moderne Wettervorhersagen haben mit Regengebieten die größten Schwierigkeiten. Bei Starkregenereignissen liegen die Prognosen in 70 Prozent der Fälle daneben. Ein Verbundprojekt des Forschungszentrums Jülich mit dem Deutschen Wetterdienst und drei Universitäten will jetzt die Vorhersage von Starkregen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz verbessern. Am 2. Juli 2011 ging Kopenhagen ...

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    Aus Wissen

  • Dürre in Deutschland

    Starke Trockenheit ist für Deutschland eine ungewohnte Erfahrung, doch die Verhältnisse der beiden jüngsten Jahre könnten in Zukunft häufiger herrschen. Deutschland wird sich auf Trockenheit einstellen müssen. Auf der Jahrestagung des Helmholtz-Verbundes REKLIM in Berlin zogen Forscher und Praktiker eine Bilanz der beiden trockenen Jahre 2018 und 2019. "Die Bedeutung von Dürren wird zunehmen", ...

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    Aus Wissen

  • #9: Die Masse macht's

    Ich stehe an der Reling und genieße den Blick auf das weite Meer. An seinem unvergleichlichen satten, glitzernden Blau kann ich mich gar nicht genug satt sehen. Alles Leben kommt aus dem Meer. Blaues Wasser, Strand und Palmen gilt für viele als Inbegriff des Paradises. Doch je blauer das Meer ist, desto weniger Leben ist in ihm. Ein großes blaues Nichts also. Und dennoch arbeiten hier Massen ...

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    Aus Port Louis

  • #8: Die Schuppenfuß-Schnecke: Ein Sack voller Bakterien

    Die Umgebung eines Erzschlotes in einem Hydrothermalfeld mutet mehr als lebensfeindlich an: In ewiger Dunkelheit schießen 300 Grad heiße, sehr saure Suspensionen voller giftiger Metallsulfide permanent aus den "schwarzen Rauchern". Und dennoch wimmelt es gerade hier nur so von Leben auf allerengstem Raum. Wer sich hier wohlfühlt, hat sich auf einzigartige Weise angepaßt. Werden diese kleinen ...

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    Aus Port Louis