• Regenrückhaltebecken bringen Artenvielfalt in den besiedelten Raum

    Die weltweite Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche stellt eine der größten Herausforderungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt dar. Allein in Deutschland hat sie sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 1992 bis 2018 von rund 40.000 auf fast 50.000 Quadratkilometer ausgedehnt. Der enorme Flächenverbrauch führt dabei häufig zu einer Zerstörung naturnaher Lebensräume. Die ...

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  • Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes

    Die Permafrostregionen der Arktis werden häufig als natürliche Tiefkühltruhe bezeichnet, in der eine riesige Menge Kohlenstoff lagert, hauptsächlich in Form von über Jahrtausende angesammelte Tier- und Pflanzenresten. Diese werden jedoch von Mikroorganismen zersetzt, sobald der bisher dauergefrorene Boden auftaut. Dabei entstehen klimaschädliche Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid. Ein ...

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  • Vogelzug hat sehr lange Tradition

    Jeden Herbst und jedes Frühjahr gehören Vogelzüge zum gewohnten Bild auf der Nordhalbkugel. Das Verhalten ist offenbar nicht erst in der aktuellen Warmzeit entstanden, sondern war wohl schon in der vorhergehenden Kaltzeit ausgeprägt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell stellen die entsprechenden Ergebnisse eines Computermodells in "Nature Communications" ...

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  • Klimawandel greift "Immunsystem" des Bodens an

    Die Klimaprognosen für Europa sagen trockenere und wärmere Sommer mit häufigeren Hitzewellen voraus. Was das für Europas Landwirtschaft bedeutet, ist noch nicht wirklich klar. Die vergangenen Sommer mit ihren Extremen kannten sowohl Gewinner als auch Verlierer. Agrarwissenschaftler haben jetzt in aufwendigen Versuchen die Effekte auf einige europäische Böden untersucht und berichten in "Applied ...

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  • Vielfältiger als erwartet

    Die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents durch die indianischen Ureinwohner ist eines der vertracktesten Probleme der Vor- und Frühgeschichte, denn die Fundlage ist ausgesprochen dürftig. Neue Untersuchungen an Schädeln von der mexikanischen Halbinsel Yucatán und ein neues Skelett von dort zeigen, wie ungesichert die derzeitige Vorstellung der Erstbesiedlung ist. Vor mehr als ...

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    Aus Wissen

  • Zufallsfund im Roten Meer

    Der Nahe Osten ist das Zentrum der Erdöl- und Erdgasförderung, entsprechend hoch sind auch die Emissionen, die die Produktion begleiten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie sind auf einer Forschungsfahrt um die Arabische Halbinsel herum einer Quelle von Luftschadstoffen auf die Spur gekommen, die bisher unbekannt war. In "Nature Communications" berichten ...

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    Aus Wissen

  • #10: Wolkenjagd

    Ein Beitrag von Johannes Güttler Stellen Sie sich vor, Sie möchten am Sonntag schön grillen, aber der Wetterbericht scheint ziemlich unentschlossen zu sein, ob es regnen wird oder nicht. Sie fragen sich: "Wie schwer kann es sein, vorherzusagen, ob es regnet? Es scheint, dass die Prognosen immer falsch sind!" Als Wissenschaftler stehen wir täglich vor dieser Herausforderung. Es stellt sich ...

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  • #9: Die Meeresoberfläche im Fokus

    Ein Beitrag von Jochen Horstmann, Ruben Carrasco-Alvarez (beide Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Institut für Küstenforschung) und Klaus Reus (GEOMAR). Es dreht sich und dreht sich und dreht sich: 24/7 rotiert unser Doppler-Radar nun auf der MARIA S. MERIAN und sammelt Daten. Dabei misst es die Rauigkeit der Meeresoberfläche, aus der Parameter wie Seegang, Strömung und Wind bestimmte werden ...

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    Aus Barbados