24. Apr. 2018
Reinraumcontainer (weiß) und mobile Winde (blau) an Deck der Meteor.

Reinraumcontainer (weiß) und mobile Winde (blau) an Deck der Meteor.

Das Ziel der Ausfahrt M147, die Amazonasmündung vor der brasilianischen Küste, liegt noch in weiter Ferne, doch die Arbeit an Bord des Forschungsschiffes Meteor hat bereits vor dem Auslaufen aus dem Hafen von Las Palmas begonnen. Der zehntägige Transit nach Belém in Brasilien steht unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Frank vom GEOMAR, der über die ersten Tage an Bord berichtet.

Planmäßig verließ die Meteor Las Palmas für die Reise M147 nachdem alle Teilnehmer angekommen waren und die Ausrüstung für die Wissenschaft und das Schiff geliefert worden waren. Die spurenmetallsaubere mobile Winde und der Reinraum-Laborcontainer des GEOMAR wurden aufgestellt und angeschlossen. Nach einigen Stunden auf Reede für technische Wartungsarbeiten startete die Reise mit südlichem Kurs und angeschoben von Wind aus dem Norden bei 3 bis 4 Metern Dünung.

Spurenmetallsaubere mobile Winde.

Spurenmetallsaubere mobile Winde.

Bild: Martin Frank
Auslaufen des FS Meteor in Las Palmas.

Auslaufen des FS Meteor in Las Palmas.

Bild: Martin Frank
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Spurenmetallsaubere mobile Winde.

Bild: Martin Frank

Auslaufen des FS Meteor in Las Palmas.

Bild: Martin Frank

An Bord packen die 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer noch ihre Kisten aus, richten die Labore ein und nehmen die Messinstrumente in Betrieb. Trotz einiger Fälle von Seekrankheit, die hoffentlich bald überwunden sein werden, freuen wir uns auf unsere GEOTRACES Prozess-Studie. Meteor wird während des ersten Fahrtabschnitts über den Atlantik bis Belém nur an wenigen Stationen Wasserproben nehmen. In Belém werden die übrigen Teilnehmer zusteigen, bevor dann die Arbeiten im eigentlichen Arbeitsgebiet, dem Ausstrom des Amazonas, beginnen werden.  

Es grüßt von Bord

Martin Frank, Fahrtleiter von Las Palmas bis Belém