FS Meteor: Azoren

Biologen, Geologen und Umweltphysiker der Ausfahrt M151 ATHENA suchen an Tiefseebergen südlich der Azoren nach Korallenvorkommen. Sie wollen herausfinden, wo und unter welchen Umweltbedingungen heute dort Korallen leben. Die Forscher suchen auch nach fossilen Korallen der letzten 20.000 Jahre, um zu untersuchen, wie diese Korallen in der Vergangenheit auf Klimaänderungen reagiert haben. Von Bord berichten das Expeditionsteam um Fahrtleiter Norbert Frank und die Co-Fahrtleiter Dierk Hebbeln und André Freiwald. Eine Kooperation mit dem IUP Heidelberg, MARUM und SAM.

Unser kleiner Planet METEOR im 360° Blick. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; V. Diekamp

Ein letzter Tag, ein einziger Tauchgang – doch Poseidon und Co-Fahrtleiter André Freiwald vom Senckenberg Forschungsinstitut sei Dank: Die Expedition M151 ATHENA endet mit einer sensationellen Entdeckung! Am letzten Stationstag unserer Expedition endet ...

Zurück vom Meeresgrund: Der Backengreifer wird wieder an Deck geholt.

Neben einer hervorragenden wissenschaftlichen und seemänischen Crew braucht es für eine Expedition wie M151 auch erstklassige Gerätschaften. Die Aufgabe, die kostbaren Proben vom Meeresboden zu bergen, fällt an Bord der Meteor dem kleinen blauen Backengreifer ...

Vom Arbeitsdeck aus wird das ROV ausgesetzt. Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen, V. Diekamp

Der Meeresboden am Gre­at Me­te­or Se­a­m­ount, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer des Tauch­ro­bo­ters MARUM-SQUID, der unterwegs ist, um Unbekanntes zu erforschen, fußballgroße Seeigel zu bergen und ganz nebenbei Krabben ...

Der Unterwasserroboter MARUM-SQUID birgt lebende Octokoralle. Foto:  MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Wenn die Forscherinnen und Forscher der Expedition M151 ihre Proben an Deck holen, kommt es Molekularbiologin Babett fast vor, als würden sie die Party der vielfältigen Meeresbodenbewohner vom unteren auf den Main Floor verlegen. Hier oben, in Babetts ...

Beinahe nirgends ist eine treffende Wetterprognose so wichtig wie auf Hoher See. Vor allem dann nicht, wenn an Bord auch noch exakte Wissenschaft und Messarbeit betrieben werden will. Damit das sicher und erfolgreich auf der Meteor möglich ist, gibt es eine ...

Einblick in die Lotzentrale auf der METEOR.

Um ihrem Forschungsobjekt – den Kaltwasserkorallen – auf den Grund zu gehen, ist das Know-how der unterschiedlichsten Forschungsmethoden, die an Bord der Meteor vertreten sind, vonnöten. Denn zunächst einmal muss der Meeresboden bekannt sein, um Korallenriffe ...

Frau Prof. Dorothee Dzwonnek (DFG) informiert sich bei Prof. Dierk Hebbeln (MARUM) über die ersten Ergebnisse.

Bevor sich die Meteor auf den Weg zur ersten Forschungsstation machen kann, steht eine Stippvisite derjenigen an, dank derer die Ausfahrt M151 überhaupt erst auf den Weg gebracht werden konnte. Eine erste Herausforderung für die bunt gemischte ...