05. Nov. 2019
Die Messverankerungen des Observatoriums.

Die Messverankerungen des Observatoriums.

#2: Das Austauschen des 10°S Meeresobservatoriums

Das GEOMAR Meeresobservatorium bei 10°S ist eine Installation mehrere Instrumente im Ozean mit dem Ziel, eine Langzeitprognose über marine Veränderungen zu erlangen. Bei 10°S von der Brasilianischen Küste besteht das Observatorium aus vier langen Verankerungen, welche Ströme, Temperatur und Salzgehalt des Meeres messen. Die Installation wurde zwischen 2000 und 2004 eingerichtet und nach einiger Zeit ohne Messungen im Jahr 2013 neu erstellt. Seitdem hat das Obervatorium konstant Messungen gesammelt.

Alle 18 - 24 Monate müssen die Verankerungen aus dem Wasser genommen werden, um die gesammelten Daten zu sichern und um die Batterien auszutauschen, sodass sie dann wieder zurück in das Meer gelassen werden können. Das war unsere Aufgabe während der ersten fünf Tage der M159-Expedition.

Die Verankerungen aus dem Wasser zu holen erfordert gute Zusammenarbeit.

Bild: GEOMAR

Dabei werden die Seriennummern aller Instrumente geprüft.

Bild: GEOMAR

Diese Aufgabe kann sich bis in die Abenstunden ziehen...

Bild: GEOMAR

... oder gleich mehrere Tage.

Bild: GEOMAR

Links: Die Verortung der Messinstrumente in Wassertiefen zwischen 900 und 4200 Meter. Rechts: Eine Prototyp-Verankerung mit verschiedenen Instrumenten.

Bild: GEOMAR
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Die Verankerungen aus dem Wasser zu holen erfordert gute Zusammenarbeit.

Bild: GEOMAR

Dabei werden die Seriennummern aller Instrumente geprüft.

Bild: GEOMAR

Diese Aufgabe kann sich bis in die Abenstunden ziehen...

Bild: GEOMAR

... oder gleich mehrere Tage.

Bild: GEOMAR

Links: Die Verortung der Messinstrumente in Wassertiefen zwischen 900 und 4200 Meter. Rechts: Eine Prototyp-Verankerung mit verschiedenen Instrumenten.

Bild: GEOMAR

Wir haben die Verankerungen mit einem Doppelfreigabesystem an einem Anker fixiert. Der Anker ist ein schweres Stück Metall, das aus alten Zugrädern gemacht wurde. Jede Freigabe wird mit dem Schiff kommunziert und von dort aus wird das Kommando "Verankerung freigeben" gesendet. Wenn das erledigt ist, kommen die Verankerungen hinauf zur Meeresoberfläche.

Wenn alle Verankerungen an der Oberfläche sind, werden sie ans Deck des Schiffs gebracht. Alle Seriennummern der Instrumente werden dokumentiert und der Draht wird in eine Leere spule gewickelt. Anschließend werden alle Instrumente in Stand gesetzt und wieder ins Meer gelassen. Natürlich hoffen wir alle, dass sie gute Daten sammeln, bis die METEOR in zwei Jahren zurückkehrt.


Die Blogeinträge der FS METEOR gibt es ebenfalls unter: https://www.oceanblogs.org/m159/